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| Das wurde natürlich immer wieder vorgeschoben und war durchaus auch ein Grund, das erklärt aber nicht warum jegliche Religionen unterdrückt wurden und das in allen kommunistischen Ländern. |
Was ist daran vorgeschoben, wenn ich mich gegen eine Ordnung wehre, die das Gottesgnadentum rechtfertigt und als Trost auf die Segnungen des Jenseits verweist.
Unterdrückung fand, und darauf kam es hier an, nicht unter Berufung auf den Atheismus statt. In Stalins Gulags und Folterkellern litten mehr Genossen oder Angehörige von Volksgruppen, die als unzuverlässig galten, als Menschen die sich dort aufgrund religiöser Überzeugungen befanden.
Es ging darum dass jegliche, auch nur vermutete oder potentielle Opposition zur Partei beseitigt werden musste. Dass darunter auch religiöse Menschen waren versteht sich von selbt. Aber es war nicht das Motiv. Terror war das Motiv.
Und war früher zu Zeiten religiös bevormundeter Gesellschaften nicht eh alles besser. Ist etwa doch alles Schwarz-weiß? Jedenfalls soweit es nicht um Religion geht.
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| Wogegen ich mich verwehrte ist den Kommunismus als eine 'echte Religion' darzustellen, das ist er nämlich nicht. |
Was ist denn eine echte Religion, oder als an dich gerichtete Frage muss es wohl besser heißen, was ist an einer "echten Religion" besser?
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| Vielmehr stellt er meiner Meinung nach den verzweifelten menschlichen Versuch dar um auf die völlig veränderten Zustände zu reagieren. |
Was ja grundsätzlich legitim wäre. Wenn mir die Kirche mir als Gerechtigkeit die Segnungen des Paradieses anpreist und sich als Organisation auf die Seite der alten Ordnung stellt.
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Es geht vielmehr darum das die Betreiber der real existierenden kommunistischen Gesellschaften in autoritärer Manier nur ihre Utopie und ihren Weg, also im Vergleich ihr 'Heil' und ihren 'Heilsweg' zulassen.
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Das trifft natürlich nicht auf theistisch geprägte Gesellschaften zu.
Es ging hier um die Frage der Berufung auf den Atheismus. Und genau das funktioniert nicht. Atheismus ist ein perönliche Frage, kein gesellschaftspolitisches Modell. Er behauptet nicht mehr als die Nichtexistenz Gottes. Für den Atheisten folgt daraus, dass die Gesetze des gesellschaftlichen Zusammenlebens aus der Vernunft begründbar sein sollten, ohne Berufung auf göttliche Offenbarungen und Wahrheiten, über die sich ja nicht mal die Anhänger der Offenbarungen untereinander einig sind.
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Eine echte Religion ist eine göttliche Offenbarung oder zumindest eine göttliche Inspiration. Nicht die gesamte religiöse Welt besteht aus 'der Kirche', ein Begriff der schon fast ein polemisches Hetzmittel einiger Atheisten zu seien scheint, erinnert fast an 'der Jude'.
Atheismus ist das Gegenteil von Theismus, wie der Theismus mehrere Ausprägungen kennt, tut der Atheismus das auch. Warum Stalins Massenmorde eigentlich vernünftig? Gibt es vielleicht etwas über Vernunft hinaus? Moral? Das Streben nach dem Guten, dem Schönen, dem Perfekten?
Lustig ist auch, dass du hier so tust als seien Atheisten sich immer einig...
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Ich dachte Du bezeichnest Buddhismus als Religion, der kommt jedoch so ganz ohne 'göttliche Offenbarung' aus.
Stalins Massenmorde waren meiner Meinung nach unvernünftig, der Mann litt wohl eher untrer Paranoia.
Moral geht nicht über Vernunft hinaus, ebenso das Streben nach Gutem ein Teil der Vernunft ist, wenn man sich mal Kants kategorischen Imperativ ansieht.
Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde
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Nicht die gesamte religiöse Welt besteht aus 'der Kirche', ein Begriff der schon fast ein polemisches Hetzmittel einiger Atheisten zu seien scheint, erinnert fast an 'der Jude'.
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Natürlich nicht. Ist auch nicht behauptet worden. Es geht auch nicht um religiöse Welt, sondern um die Frage nach welchen Regeln eine Gesellschfat funktionieren sollte.
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| Eine echte Religion ist eine göttliche Offenbarung oder zumindest eine göttliche Inspiration |
Was auch immer das sein soll.
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| Warum Stalins Massenmorde eigentlich vernünftig? |
Wer hat das behauptet? Das Motiv war nicht der Atheismus.
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