Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Einseitigkeit unter der Lupe












Einen schönen guten Tag liebe Leser dieser Zeilen.

Entscheidet heute die Wissenschaft über die Existenz des Geistigen? Diese Frage könnte man mit einigem Recht angesichts der voll entbrannten wissenschaftlichen Auseinandersetzung um den „Quantencode“ in den Raum stellen. Dieser Quantencode ist in freier Anlehnung an das Interview mit Prof.Dr. Dürr so zu verstehen:

„Im Bereich der Atome verhalten sich Teilchen wie Wellen und Wellen wie Teilchen. Diese Unschärfe verweist auf einen zugrunde liegenden universellen Code, der nichts anderes ist als Information“. ---

Ferner wird erläutert:

„Diese Theorie, die von einigen Quantenphysikern vertreten wird, legt nicht weniger als ein neues Weltbild nahe. Sich darauf einzulassen ist gewiss nicht einfach – aber wenn wir es tun, werden wir ganz neue Möglichkeiten entdecken, mit unserem Planeten umzugehen“ –

Doch hier füge ich gedanklich ergänzend hinzu: „Und uns selbst zu verstehen.“ Denn die Wirklichkeit sieht nach Dr. Dürr die kleinste Welt – also auch an uns selbst so aus:

„Es gibt in der Quantenphysik nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. -- Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. --- Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist“.

Unter anderem wird noch hervorgehoben, dass in dieser Wirklichkeit auch nicht die zweiwertige Logik des Ja oder nein herrscht, so wie wir sie für unser Verständnis anwenden. Hier wird gesagt:

„Aber diese zweiwertige Ja-oder-Nein-Logik ist eben nicht die Logik der Natur. Die Quantenphysik beschreibt Natur viel besser, denn in der Quantenwelt herrscht die mehrwertige Logik, also nicht nur Ja und Nein, sondern auch Sowohl/Als-auch, ein Dazwischen“.
„Die neue Physik“, --- so wird sinngemäß weiter ausgeführt --- „bewegt sich in der Wirklichkeit der Potenzialität. Es ist die Welt der Kann-Möglichkeiten, sich auf verschiedene Art materiell-energetisch zu verkörpern. -- Deshalb sollte man die Begriffe Teilchen oder Atom nicht mehr benutzen und stattdessen Passierchen sagen. Ein Passierchen ist ein winzig kleiner Prozess“,

also ein Vorgang, etwas das vor sich geht, wie man diesem Gespräch entnehmen kann. - Und deshalb folgert Dr. Dürr weiter:

„--dass ein Elektron nicht in Form eines herkömmlichen Teilchens existiert. Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne.-- Ein Elektron Es ist eine winzige Artikulation der Wirklichkeit, etwas, das wirkt, das passiert, das etwas auslöst.“

Und nicht unwesentlich scheint noch Folgendes zu sein:

„Die alte mechanistische Physik beschreibt nämlich zunächst die Realität der Dinge mit den bekannten Naturgesetzen, wobei kein Unterschied zwischen belebt und unbelebt gemacht wird.“ –

So heißt es dann mit Bezug auf das Quanten-Universum:

„Es bewegt sich, es läuft ab, es hängt miteinander zusammen, es weiß voneinander. So bekommen wir eine Ahnung von diesem Urgrund der Lebendigkeit. Besser gesagt: Wir ahnen und erleben“.

Und das kommt von einem der renomiertesten Wissenschaftler Deutschlands. Und gerade wegen des Ahnens in seiner Physik und der Bereitschaft, von einem Geist zu reden, der nur „geronnen bzw. erstarrt“ ist, wird nun Dr. Dürr heftig angegriffen und in die Pseudowissenschaftlichkeit abgeschoben, denn die wahre Wissenschaft hat das objektiv zu untersuchende Objekt streng zu trennen vom Glauben, von Ahnung, von Mystik und religiöser Vorstellung. Das müsse immer nur eine persönliche Angelegenheit bleiben, wird behauptet.
Doch was ist das in Wirklichkeit? Das ist eine völlig einseitig festgelegte Forderung rein materialistisch eingestellter Menschen, die sich als die einzig kompetenten Wissenschaftler deklarieren. Sie setzen alles daran, dass keine Metaphysik aufkommen kann, die den Glauben an sich und den Glauben an Gott nach sich ziehen würde. Das ist meiner Meinung nach schwerste EINSEITIGKEIT und auch eine Überheblichkeit, die über religiöse Vorstellungen entscheiden will. Und vor dieser Verurteilung und Verbannung in die Pseudowissenschaftlichkeit fürchtet sich jeder, der auf seinen wissenschaftlichen Ruf bedacht ist.
Ich selbst kann aber froh sein, dass ich darauf nicht Rücksicht nehmen muss. Ich nehme nicht in Anspruch, ein Wissenschafter zu sein. Aber ich nehme in Anspruch, von außen her, gewisser Art laienhaft, über die Verhältnisse in und um die Atome nachdenken zu dürfen, die die Grundlage jeglicher Materie und aber auch unseres Körpers bilden.
So gesehen kann es direkt eine Vorwegnahme sein, welche Vorstellungen ich mir von der Materie ganz im Sinne von „Es bewegt sich und der Logik von Sowohl/als Auch“ entwickelt habe. Sie sehen in den Atomen sowohl „erstarrten, verlangsamten“ Geist als auch noch feine, schnell schwingende
Geist-Materie, die in, an und rund um das gelagert ist, was wir als Atom der Quantenphysik erfassen können. Natürlich ist das pseudowissenschaftlich – aber es eröffnet ja doch die Möglichkeit, die Wissenschaft mit Religion und Glaube in Einklang zu bringen.

So könnte es eintreten sein, dass Freunde anderer Theorien wohl dem ganzen inneren Aufbau dazu in meinem Buch mit Liebe auf den Grund gehen, wünscht sich für heute – reinwiel

www.balanceamweg.de.ki
Heute stelle ich einmal die Frage: Was ist Freiheit, was ist Zwang?

Mit Bezug auf die Freiheit gibt es verschiedene Bereiche.

Im ersten Bereich handelt es sich um die größte Freiheit der Auswahl von Möglichkeiten, die es immer gestattet, entweder ja oder nein zu sagen. Hier herrscht bei freier Entscheidung nach immer uneingeschränkte Freiheit.

Der zweite Bereich ist gekennzeichnet durch die Einschränkung von Wahlmöglichkeiten.
Hierher gehören die Regeln, die von uns Menschen unter Berücksichtigung der Belange des sozialen Zusammenlebens aufgestellt werden, also Gesetzte und Vorschriften, die man einhalten sollte, aber auch missachten kann.

Im dritten Bereich kann man zwar im Augenblick frei sein, aber irgendwann drängt sich ein völliges Muss heran, dem man nie entkommt, wie etwa der Tod, Krankheit, Schicksal, Unfall. Da heißt es, hier kommst du nicht aus, da musst du durch.

Und im vierten Bereich glaubt man frei zu sein, aber man folgt freiwillig Zwängen, die man sich entweder selbst auferlegt oder die von anderen als eine unumstößliche Richtigkeit dargestellt werden, die es zu beachten gilt. Und gerade dies entsteht durch absolute Einseitigkeit.

So ist es, wenn geschriebene oder ungeschriebene Gesetze und Vorschriften in einer Religion dazu dienen, bewussten oder unbewussten Druck auf die Einhaltung des Glaubens oder auf bestimmte, aber wesentliche Details eben dieses Glaubens auszuüben. Hier herrscht ein freiwilliges Muss. Also: Wenn du nicht freiwillig diesen oder jenen Ansprüchen deiner Religion folgst, dann entfernst du dich aus ihrer Wahrheit.

Dass dies aber eine Knechtung der Glaubensfreiheit ist, das fällt nicht auf. Die Freiheit verliert sich. Allein schon mit der Festlegung einer einzigen, einmaligen Angabe des "Nur wir haben und treffen das einzig Wahre" ist es mit der wahren Freiheit vorbei, sei es im Buddhismus, im Islam, im Christentum.

Und weil es in allen großen Glaubensgemeinschaften der Christentums so oft zu diesem absoluten Anspruch auf das einzig Wahre gibt, der ja in sich einen Zwang ausübt, deswegen sagte ich einmal, dass es keine christliche Freiheit gibt. Die krasseste Formulierung würde ja so aussehen: das Christentum ist nichts anderes als Zwang, auch der Zwang in vielen einzelnen Details. So ist z.B. die Vorstellung ein Zwang, dass Adam aus der Erde vom Ackerboden gebildet wurde und dass Eva aus seiner Rippe hervorgegangen sei. Oder dass du der ewigen Verdammnis in der Hölle anheim ffallen wirst, wenn du sündigst oder wenn du gottlos bist. (Hier gibt es eine ziemliche Übereinstimmung zwischen Islam und Christentum)

Aber bitte, ich sage das Obige erst einmal als eine gewollte Provokation, die zu vielen Reaktionen führen soll, meint für diesmal – reinwiel

www.balanceamweg.de.ki
Forum -> Andere Themen

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16
Ähnliche Themen
Islam = Hingabe und Unterwerfung unter den Willen Gottes?
Ich schwitze so unter den Achseln!
Kritik am Islam bald weltweit unter Strafe ?
Terrorismus: Unter falscher Flagge
Ich mochte mich unter kontrolle hallten
madeleines eltern unter verdacht
Unter alle Völker zerstreut
Unter Zwang kann keine echt Liebe entstehen
Ball unter Pulli stecken
Leiden unter der Trennung