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@ Achim
wenn du darauf bestehst, dass etwas eine wissenschaftlich nachweisbare Tatsache sein muss, damit dieses Etwas glaubwürdig ist, dann muss ich passen. Und deswegen kannst du ohne Weiteres alles was ich sage wie eine x-beliebige Hypothese einstufen.
Die Lichtpartikel, von denen ich spreche, sind etwas Geistiges und haben mit äußerer Physikalität so gut wie nichts zu tun, außer dass sie in jedem Materie-Atom zu finden sind. Sie sind so gesehen eine Hypothese, die aber meinerseits Bezug nimmt auf jenes visionäre Bild Dante Aleghieris, die den Satan im Eisklumpen des gefrorenen Lichtes im Zentrum des Erdinneren gefangen sieht. Wissenschaftlich natürlich ein Unsinn - aber aus geistiger Sicht ein höchst interessanter erster Hinweis zu diesem Licht.
Und es ist richtig von dir, alles als Vorstellungswelt einzustufen. Aber beruht nicht jeder Glaube auf einer Vorstellungswelt? meint - reinwiel
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| Ich bin in der Tat der Meinung, dass eine These nur dann glaubwürdig sein kann, wenn sie wissenschaftlich zu begründen ist. Das soll nicht heißen, dass ich eine These oder Theorie erst dann für glaubwürdig halte, wenn sie eindeutig bewiesen ist, dennoch muss sie wissenschaftlich plausibel sein. Deine Hypothese finde ich nicht im Mindesten plausibel, weil sie sich auf keinerlei Tatsachen stützt. Trotzdem versuchst du deiner Theorie den Anschein wissenschaftlicher Plausibilität zu verleihen, indem du sie auf der wackligen Grundlage irgendwelcher „Lichtpartikel“ aufbaust, die sich angeblich in und zwischen Atomen befinden. Gleichzeitig gibst du allerdings zu, dass diese „Lichtpartikel“ in Wirklichkeit gar nicht existieren, sondern eher geistiger Natur wären (was immer das heißen mag). Damit widersprichst du dir allerdings selbst, denn wenn etwas rein geistiger Natur ist, kann es sich nicht in oder zwischen Dingen befinden, die tatsächlich, materiell existieren (in deinem Beispiel die Atome). Ich nehme mal an, dass du an deine eigene Theorie glaubst. Der Grund dafür ist dann wohl der, dass sie dir plausibler zu sein scheint als andere. Das groteske ist nur, dass du diese angebliche Plausibilität auf einer Scheinwahrheit aufbaust, nämlich auf der Hypothese, es gäbe so etwas wie „Lichtpartikel“, wobei du dir über die „Existenz“ dieser Partikel ja anscheinend noch nicht so ganz im Klaren bist.
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Zu Glaube und Vorstellung:
Falls du mit „Vorstellungswelt“ andeuten willst, dass man religiösen Glauben wissenschaftlich nicht als richtig oder falsch einstufen kann, und ebensowenig in der Lage ist, die Existenz Gottes zu belegen bzw. zu widerlegen, stimme ich dir voll und ganz zu. Deshalb fordere ich aber auch, dass man als Gläubiger nicht versucht seinen Glauben irgendwie (pseudo)wissenschaftlich zu begründen, sondern die Tatsache akzeptiert, dass es irrational ist, an etwas Übersinnliches zu glauben. Und das meine ich im Übrigen nicht abwertend. Aber dass Glaube irrational ist, sagt ja schon das Wort –Glaube-, ich hoffe, dass mir hier niemand ernsthaft widersprechen wird.
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@ Achim,
oh, ich glaube nicht, dass ich mich selbst widerlege, wenn ich sage, die von mir besprochenen Lichtpartikel in allen materiellen Atomen seien geistig aufzufassen. Was spricht dagegen, dass feinstoffliche Materie Kleinstteilchen hat? Und weshalb sollten diese nicht in grobstofflicher Materie vorhanden sein dürfen? Es ist meiner Meinung nach eine einseitige Annahme, dass "Geistiges" eine einheitlich gleichförmige, völlig transzendente Kraft sein soll, sozusagen etwas durchsichtig Plastisches ohne inneres Leben.
Ein weiterer Fehlgriff ist es, Geistiges und Materielles einfach mit der Brechschere zu trennen, so als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun. Die ganzheitliche Medizin ist nicht umsonst bemüht, den Menschen in seiner vollständigen Komplexität zu behandeln. Das verlässt die rein wissenshaftliche und deshalb einseitige Welt. Aber man verlässt auch nicht das Diesseits, die allgemein gültigen Begriffe: Die Gegner tun das als pseudowissenschaftliche Vorgangsweise ab.
In Wirklichkeit ist eine These - besonders eine nicht gängige - erst dann zu verwerfen, wenn sie in sich nicht geschlossen ist. Doch dieser Versuchung erliegt jeder, der von anderen oder gegensätzlichen Gesichtspunkten ausgeht, meint - reinwiel
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Ich fange mal mit deinem Schluss an.
Zitat: „In Wirklichkeit ist eine These - besonders eine nicht gängige - erst dann zu verwerfen, wenn sie in sich nicht geschlossen ist. Doch dieser Versuchung erliegt jeder, der von anderen oder gegensätzlichen Gesichtspunkten ausgeht.“
Wenn ich behaupten würde, dass die Zahnfee ein real existierendes Wesen ist, das nur deshalb noch niemand gesehen hat, weil es aus „Bauteilen“ besteht, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind, und das wir auch sonst-zumindest bisher- mit unseren beschränkten technischen Möglichkeiten nicht erkennen können, wäre das eine in sich schlüssige These, die aber jeder auf der Stelle verwerfen würde.
Fortsetzung folgt.
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