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Einseitigkeit unter der Lupe












@ Achim

danke für deinen Tip mit Einstein. Ich werde mich um einen anderen Leitspruch umsehen. Und du hast Recht, für ein Gespräch ist der Kauf meines Buches wirklich keine notwendige Voraussetzung. Also:

Seele: Ja, es gibt sie. Sie ist unsere eigene feinstoffliche Substanz, über den ganzen Körper verteilt. Ist mit ihren Lichtpartikeln in den Innenräumen und Zwischenräumen aller Körpeatome wohnhaft, sozusagen gefesselt oder gefangen. Die Dichte dieser Lichtpartikel ist vor unserer Inkarnation und noch bei unserer Geburt relativ dünn. Durch Atmung, Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme werden ein Leben lang neue Lichtpartikel zugeführt und aufgenommen. Die Seele wächst dadurch in ihrer Stärke und gewinnt kräftiges Eigenbewusstsein, auch dann, wenn der Mensch in ein moralisch miserables Leben geht.

Gott: Ja, ich bin von seiner Existenz fest überzeugt. Gott hat viele Seiten, Ebenen, Sphären, so z.B. seine absolute Transzendenz, weit über und weit jenseits von Zeit, Raum, Gut, Böse. Dieser Gott hat aber die Fähigkeit, uns als Immanenz offenbar zu werden. Dann ist er zunächst als lebendige Kraft, als lebendiges Energiemeer zu erleben. In diesem Enerbgiemeer befindet sich eine Mitte, ein wesenhafter Kern, der eine Person oder besser gesagt ein Mensch ist. Nach diesem Vorbild sind wir aufgebaut. Dieser innere Mensch in Gott ging, um uns nahe zu sein, in ein Erdenleben: Jesus Christus.
Fortsetzung:

Jenseits, Leben nach dem Sterben: Der während eines Erdenlebens gekräftigte Feinkörper, der Träger all unserer Gedanken, unseres Bewusstseins, unserer Gefühle, löst sich vom Erdenkörper und tritt zunächst in eine Welt ein, die spiegelgleich zur jetzigen Welt ist: die erdnahe Sphäre. Hier auch ziehen wir als feinstoffliches Wesen noch alle wandlungsfähigen Lichtteile unseres Leichnams zu uns: Wir verklären und transzendieren weite Teile unseres gewesenen Köpers, nur nicht so vollkommen uns rasant, wie uns das Jesus Christus als Beispiel vorgelegt hat. Es ist die Auferstehung alles Fleisches, das letzte Gericht der Materie. Auch bei einer dunklen, verdorbenen Seele ist das so. Sie geht nur andere Wege als eine lichtvolle, helle, gute Seele. Keine Seele geht verloren, keine Seele geht in eine ewige Verdammnis. Eine dunkle Seele braucht nur sehr lange oder weitere, oft schwere Erfahrungen, bis sie in den Himmel kommt.

Im Himmel dann, übrigens deren drei, gibt es unendlich viel zu tun. Hilfe für unentwickelte, schwache Seelen. Künstlerische Betätigung und Ausformung. Und wenn man zur höchsten Stufe kommt, zum Ebenbild Gottes, zu seinem selbstständigen Du, dann hast du alle Möglichkeiten, deinserseits Universen ins Leben zu rufen.

Bitte, das ist meine Meinung. In meinem Buch führe ich das nur breiter und mit Blick zur Gegenwart aus.

Liebe Grüße - reinwiel
Zu deiner Vorstellung von der menschlichen Seele:
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was du für eine Vorstellung von „Lichtpartikeln“ hast. Das Wort „Lichtpartikel“ ist mir aus der Physik nicht bekannt, außer du sprichst von den Photonen (?). Das kann ich mir allerdings kaum vorstellen, da Photonen Bestandteile elektromagnetischer Strahlung sind und nicht einfach so, irgendwo in unseren Körper eingebaut werden können-erst recht nicht durch Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Jedenfalls behauptest du die Seele wäre aus „Lichtpartikeln“ zusammengesetzt. Das heißt man kann diese Partikel bzw. die Seele wissenschaftlich nachweisen? Gibt es wissenschaftliche Studien, die solche Lichtpartikel nachgewiesen haben? Und wenn Ja, woraus schließt man, dass diese „Partikel“ sozusagen die „Bausteine“ unserer Seele sind und keine völlig andere Bedeutung haben? Und wenn du davon ausgehst, dass diese "Lichtpartikel" aus Materie bestehen, warum gehen diese Partikel nicht genauso wie alle übrigen des menschlichen Körpers, wieder in den Kreislauf der Natur zurück (werden zersetzt)?
Zu deiner Vorstellung vom Leben nach dem Tod:
Zitat: „Der während eines Erdenlebens gekräftigte Feinkörper, der Träger all unserer Gedanken, unseres Bewusstseins, unserer Gefühle, löst sich vom Erdenkörper und tritt zunächst in eine Welt ein, die spiegelgleich zur jetzigen Welt ist: die erdnahe Sphäre.“
Du behauptest, der Träger unserer Gedanken, unseres Bewusstseins und unserer Gefühle sei der „gekräftigte Feinkörper“ (also die Einheit der „Lichtpartikel“). Ist dieser „Feinkörper“ demnach eine Art Speichermedium all dessen, was wir in unserem Leben jemals gedacht und gefühlt haben? Hieße das demnach diese „Lichtpartikel“ wären eine Art Informationsträger? Wenn das so ist, frage ich mich wiederum, was genau die „Bildung“ der Seele, aus Informationsträgern für Gefühle und Gedanken, mit der Nahrungsaufnahme zu tun hat.
Während ich finde, dass deine Schlussfolgerung, ein Leben nach dem Tod ergebe sich aus der Annahme, die Seele bestehe ebenso wie der restliche Körper aus Materie, die nach dem Tod theoretisch erhalten bleibt, noch insofern relativ plausibel auf mich wirkt, weil sie, zwar wie ich überzeugt bin ohne wissenschaftliche Grundlage ist, aber dennoch logisch zusammenpasst, finde ich, dass der folgende Teil eigentlich keiner Diskussion mehr wert ist, weil er rein hypothetisch ist und mehr dem Reich der Fantasie als dem Reich der Realität angehört.
Zitat: „Auch bei einer dunklen, verdorbenen Seele ist das so. Sie geht nur andere Wege als eine lichtvolle, helle, gute Seele. Keine Seele geht verloren, keine Seele geht in eine ewige Verdammnis. Eine dunkle Seele braucht nur sehr lange oder weitere, oft schwere Erfahrungen, bis sie in den Himmel kommt.“
Genauso auch diese Hypothese:
„Im Himmel dann, übrigens deren drei, gibt es unendlich viel zu tun. Hilfe für unentwickelte, schwache Seelen. Künstlerische Betätigung und Ausformung. Und wenn man zur höchsten Stufe kommt, zum Ebenbild Gottes, zu seinem selbstständigen Du, dann hast du alle Möglichkeiten, deinserseits Universen ins Leben zu rufen.“

Was mich zum einen interessieren würde ist wie schon gesagt, ob du der Meinung bist, deine Theorie der „Lichtpartikel“ habe wissenschaftliche Relevanz bzw. Substanz, zum anderen, ob du mir zustimmst, dass die letzten Aussagen die ich zitiert habe, reine Fantasiegebilde deinerseits sind(wobei ich mir nicht sicher bin ob es sich bei den "Lichtpartikeln" nicht genauso verhält), an die zu glauben nicht besser oder schlechter ist, als an jede x-beliebige andere Hypothese zu glauben.
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