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China ruft "Volkskrieg" gegen Tibet aus












Klar. In Burma hat's ja auch kein Öl...

Nein, Tibet darf nicht auf Hilfe hoffen. Was sollen die UN auch machen? Blauhelme hinschicken?
Aber Tibet ist ein Symbol und zwar ein ziemlich starkes. Menschen sehen hin und manche denken: "Was geht uns verloren?" Und sie spüren, dass es mehr gibt als materiellen Wohlstand und Effizienz...
Tibet hat etwas an sich, was uns anrührt und uns etwas vor Augen führt. So wie der Eisbär gestern im Kino, der sich ausgehungert und verletzt nach einem verzweifelten Kampf zum Sterben hinlegte. Und man fragt sich: war es das wert?

Die Rastas nennen es 'Babylon'.
Wir haben uns verrannt.
Wir müssen umdenken.
gedoppelt

Interessant, einmal die "geschichte tibets" zu erfahren.

http://www.tibet-initiative.de/frames.html?Seite=/Kap2/home.html

Zitat:
Tibet ein Teil Chinas ?

Tibet ein Teil Chinas ? Im Jahre 1949 wurde das bis dahin souveräne Tibet von der Volksrepublik China besetzt und zwei Jahre später annektiert. Tibet war zu diesem Zeitpunkt ein nach dem Völkerrecht ein souveräner Staat mit eigenem Staatsvolk, Staatsgewalt, Staatsgebiet und eigener Währung. Ohne eine Chance gegen die chinesische Armee und mangels Unterstützung aus dem Ausland, versuchten die Tibeter zunächst, zu einem Arrangement mit den Besatzern zu kommen, die ihnen Autonomie und Religionsfreiheit versprachen, sich in Wirklichkeit aber an keinerlei Abkommen hielten.


Seither herrschen Willkür, Folter sowie politische, religiöse und kulturelle Unterdrückung. Die chinesischen Machthaber vernichteten durch rücksichtslose Zwangskollektivierung die traditionelle Lebensgrundlage der Bauern und Nomaden. Sie zerstörten über 6000 Klöster, Tempel und historische Bauten, die Zentren der tibetischen Kultur und Religion. Mehr als 1 Million Tibeter verloren infolge der chinesischen Militärherrschaft durch Hunger, Hinrichtung, Folter, Terror und Selbstmord ihr Leben.

Man kann es so zusammen fassen: es rumort in der Welt - Altes wird zerstört, wie das Neue aussieht, weiß noch keiner.

Erinnert mich irgendwie an Goethes "Faust" - seinen Mephisto

„Denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht. Drum besser wär's, daß nichts entstünde."

http://www.philosophia-online.de/ma.....etzschesMephistoZitat.htm

Und damit kommen wir in das philosophische:

Der Schluss, dass alles Seiende „wert ist zu vergehen“, entsteht unter der Einsicht, dass „alles vergeht“ und dass die Zukunft nur etwas bringt, das immer schon gewesen sein wird.

Sind Religionen dazu bestimmt, unterzugehen, sich zu erneuern, sich zu verändern, mit dem Strom der Zeit mitzugehen ?

http://www.gavagai.de/zitat/literatur/klassik/HHC32G.htm

Hat sich irgend etwas geändert in der Menschheitsgeschichte ?

Es war immer eine Welt voller Kriege - sind wir vernünftiger geworden ?
Wohl nicht.

Wir brauchen gar nicht weit zu schauen:


Zitat:
Die Geschichte der Menschheit ist eine Chronik der kriegerischen Konflikte. Menschen haben sich immer nach Frieden gesehnt, aber immer Krieg geführt. Dafür gibt es viele wissenschaftliche Erklärungen: Für die Evolutionsforschung ist die Natur ein einziger Kriegszustand, Konkurrenz ein fundamentales Gesetz und Aggression ein Erbe. Für die Matriarchatsforschung löst das Patriarchat Kriege aus; für viele Psychologen ist es der frühe Verlust von Liebesobjekten, für die Sozialwissenschaft die aggressionsfördernde Gruppenstruktur. Doch all diese Deutungen bleiben an der Oberfläche. Die Antwort liegt in den Archetypen begründet, den kollektiven Mustern der Seele, jenseits des einzelnen Individuums, im Fortwirken des Mythos als übermenschliche und unmenschliche Komponente im Menschen. Im Zeitalter der Atombombe gilt es Kriege unbedingt zu verhindern, weil die Vorstellung vom Besitzen, der "einzigen Wahrheit" und dem "Besser-Sein" zur totalen - also auch der eigenen - Vernichtung führen würde.

http://www.br-online.de/wissen-bild.....radio/medien/ethik/krieg/

quelle:
geschichte der menschheit + die kriege

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,460283,00.html

Heute schauen wir auf China und Tibet, morgen auf Rußland und Tschetschenien und übermorgen ?
Zitat:
Nein, Tibet darf nicht auf Hilfe hoffen. Was sollen die UN auch machen? Blauhelme hinschicken?


Wenn sie die Weltgemeinschaft solidarisieren würde mit Tibet und sich engagieren würde, könnte man sicher was machen. Auch wenn es nicht die UN betrifft, aber man könnte die Olympischen Spiele woanders abhalten.

Zitat:
Aber Tibet ist ein Symbol und zwar ein ziemlich starkes. Menschen sehen hin und manche denken: "Was geht uns verloren?" Und sie spüren, dass es mehr gibt als materiellen Wohlstand und Effizienz...


Eine gute Sache hat es auch, ja. Ich glaube auch, dass der Buddhismus den Weg in den Westen nie gefunden hätte, wenn Tibet intakt wäre.

Tibet ist heute meiner Meinung nach ein Symbol für die Menschen, wie Du schon gesagt hast, ein Symbol für die Besinnung und Sehnsucht.
Ironie des Schicksals:
China ist im Weltsicherheitsrat, Deutschland aber nicht.
Forum -> Hinduismus, Buddhismus, Zoroastrische Religion

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