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Und ihr wisst genau das in zivilisierten und gut organisierten islamischen Ländern, steinigung nicht betrieben wird!
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Ja und nein.
Im Iran, wo die Steinigung als Hinrichtungsmethode gesetzlich vorgesehen ist, heißt es in Artikel 119 des Islamischen Strafgesetzbuches:
Die Steine, die bei der Steinigung verwandt werden, dürfen nicht so groß sein, dass die Person, wenn sie von einem oder zwei Steinen getroffen wird, stirbt; sie dürfen nicht so klein sein, dass man sie nicht mehr als Steine bezeichnen kann.
Die Steinigung wird vor allem zum Vollzug von Todesstrafen aufgrund des so genannten islamischen Scharia-Rechts angewandt (z.B. Nigeria, Steinigung wegen Ehebruchs, Amina Lawall).
Quelle: http://www.amnesty.at/todesstrafe/cont/allgemein/steinigung.html
In zivilisierteren Ländern wie Saudi Arabien werden Menschen enthauptet:
Bei dieser heute hauptsächlich im arabischen Raum praktizierten Hinrichtungsmethode wird der Kopf mit einem Schwert vom Körper abgetrennt.
Zwar ist vorgesehen, dass die scharfe Klinge die Wirbelsäule umgehend durchtrennt und das Opfer dadurch bewusstlos wird, in der Praxis können dazu jedoch mehrere Hiebe notwendig sein, da das Schwert eine verhältnismäßig leichte Waffe ist und die Dauer der Hinrichtung von der Kraft und Genauigkeit des Henkers abhängt.
Quelle: http://www.amnesty.at/todesstrafe/cont/allgemein/enthauptung.html
Siehe auch: http://www.welt.de/vermischtes/arti.....thauptung_verurteilt.html
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| Ich finde diese Argumente ein bisschen lachhaft. Beispiel wie Steinigung oder ähnliches aufzuführen. Die Amerikaner vergasen oder vergiften Schwerverbrecher. |
Wieso wird so etwas immer als Gegenargument genommen? Ich finde Hinrichtungen egal wer sie betreibt widerlich.
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Nicht die Religion ist an solchen Dingen schuld sondern die Regierung der Länder! Also kann man nicht den Islam dafür beschuldigen das dort Menschen gesteinigt werden! Jedes Land hat sein eigenes Strafsystem.
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Im letzter Konsequenz hast Du recht, der Koran hat noch niemanden umgebracht, sonder die Menschen mit dem Koran in der Hand. Die Scharia ist nun mal Vorlage für das Recht im Iran und hier liegt der Hase im Pfeffer. Die Christen haben es da recht einfach, die meisten Grausamkeiten sind im AT, als liberaler Christ kann man sich recht unkompliziert davon distanzieren - und das ist auch gut so.
Ich hoffe die Scharia wird irgendwann das gleiche passieren.
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Ich finde diese Argumente ein bisschen lachhaft. Beispiel wie Steinigung oder ähnliches aufzuführen. Die Amerikaner vergasen oder vergiften Schwerverbrecher.
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Willst du damit eine Steinigung rechtfertigen? Wohl kaum. Und es werden sich wahrscheinlich hier auch kaum Teilnehmer finden lassen, die sonstige Hinrichtungspraktiken, wo auch immer sie stattfinden, verteidigen.
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Nicht die Religion ist an solchen Dingen schuld sondern die Regierung der Länder! Also kann man nicht den Islam dafür beschuldigen das dort Menschen gesteinigt werden! Jedes Land hat sein eigenes Strafsystem.
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Das mag vordergründig stimmen. Es zeigt aber die Gefahren, die auftreten, wenn ich ein anachronistisches Werk, dass in engem Zusammenhang mit dem "Wort Gottes" steht und damit strenggenommen der menschlichen Überprüfung entzogen ist, unreflektiert zur Gundlage meiner Gesetzgebung mache.
Es ist eine Facette des Islam, so wie amerikanische Rechtsvorstellungen, insbesondere im Strafrecht, nach wie vor stark von alttestamentarischen Grundsätzen durchdrungen sind.
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Vorsicht nekilotte... man kann auch argumentieren, dass die Wertvorstellungen, die zur Etablierung der Menschenrechte geführt haben aus den religiösen Geboten der Nächstenliebe und Gleichwertigkeit der Menschen vor Gott abgeleitet wurden... man kann dem Islam an sich keinen Strick daraus drehen, wie er ausgelegt wird, man kann aber durchaus den Muslimen von heute einen Strick daraus drehen, wie sie den Islam auslegen. (Mein Senf )
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| man kann auch argumentieren, dass die Wertvorstellungen, die zur Etablierung der Menschenrechte geführt haben aus den religiösen Geboten der Nächstenliebe und Gleichwertigkeit der Menschen vor Gott abgeleitet wurden. |
Kann man. Ich stehe da eher auf dem Standpunkt, dass unsere Vorstellung von Menschenrechten aus der Aufklärung ableiten lassen.
Wobei nicht in Abrede gestellt werden soll, dass auch christliche Moralphilosophen und Staatstheoretiker hier Beiträge geleistet haben.
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| man kann dem Islam an sich keinen Strick daraus drehen, wie er ausgelegt wird, man kann aber durchaus den Muslimen von heute einen Strick daraus drehen, wie sie den Islam auslegen |
Das Problem ist doch genau die Frage, inwieweit eine "heilige Schrift" oder im Falle des Islam sogar das unmittelbare "Wort Gottes" einer Auslegung oder Interpretation überhaupt zugänglich ist.
Wenn ich da jedes Wort für bare Müze nehme und es wortgetrau umsetzte kollidiere ich zwangsläufig mit der moderenen Welt. Ich bin daher nicht so sicher, ob man die Religon als solches und ihre Anhänger, oder zumindest Teile davon, immer so sauber auseinander halten kann.
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@Lisken
die christl. Vorbelastung ist ja nicht zu übersehen. Aber das sehe ich selber nicht als so kritisch an.
Dein letzter Satz erscheint mir da viel wichtiger:
Die Arten und Formen von Auslegungen innerhalb theistischer Releigionen nehmen teilweise Formen an, die genau das Gegenteil von dem bezwecken, was ursprünglich als Ziel galt. Und ob nun Muslime hier einen extremen Ansatz von Überauslegung an den Tag legen oder Christen, Der Unterschied ist, dass Christen auf der Basis ihrer "Laufzeit" mehr Erfahrung haben.
Die schnelle beleidigte Leberwurst bei Muslime, was bei gewissen kritischen Aussagen an den Tag rückt, die ist, was die Masse angeht, bei den christl. Gemeinschaften überstanden. In ein paar Generationen weiter wird es da in der muslimischen Welt auch anders aussehen!
Gruß
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