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Famose Antwort des Islam auf die Regensburger Vorlesung vom












In der Regensburger Vorlesung vom Papst sind Aussagen enthalten, die im Islam offenbar etwas anderes sehen wollen als eine Religion des Friedens. Danach gab es seitens der Muslime einen Sturm von wütenden Protesten und auch einige Antworten von muslimischen Geistlichen. Aber diese waren m.E. sehr oberflächlich und zum Teil genauso herabsetzend, wie der Standpunkt des Papstes.

Nun gibt es meiner Meinung nach zum ersten Mal ein Buch in deutscher Sprache, dass den islamischen Standpunkt der breiten Öffentlichkeit näher bringt. Die Fragen des Papstes werden in einer Form beantwortet, die jeder nachvollziehen kann.
Das Buch enthält eine allgemeine Antwort auf die Kritik am Islam in der Papstvorlesung, Wege zum Weltfrieden in der Lehre des Islam und das Recht auf Selbstverteidigung im Islam. Weiterhin sagt es etwas über das Verhältnis der „Ungläubigen“ zum Islam, über Glaube und Vernunft aus islamischer Perspektive, den Islam als Religion des Wissens und der Argumente sowie das Neue und Moderne, das Mohammed der Welt gebracht hat.

Da dieses Buch jeden Einzelnen Vorwurf des Papstes aufgreift und als falsch entlarvt, verdient es meiner Meinung nach gelesen zu werden. Es heißt „Glaube und Vernunft - aus islamischer Perspektive“ und kann unter www.ahmadiyya.de im Online Shop bestellt werden.

Kennt aber jemand weitere Bücher, die sich genauso wissenschaftlich mit den Vorwürfen des Papstes beschäftigen? Ich bin für jeden Tipp dankbar!
Hallo berlinmal,

ich sehe das nicht so, dass sich der Islam ununterbrochen zu verteidigen hat und beständig sein Recht zur Selbstverteidigung hervorhebt. Soviel ich weiß, besaß Mohammed ein friedliches Verhältnis zum Christentum, das sich nur als Bedauern äußerte, wenn ein Christ - wie zum Beispiel sein Onkel - nicht erkannte, dass der Islam eine bessere Lösung für die Araber war.

Bei den sozialen Umständen mit beständigen Fehden zwischen Sippen und Stämmen bedeutete der Frieden stiftende Islam tatsächlich eine bessere Lösung als das Christentum, das als persönlich rettende Religion weniger bestrebt war, Frieden und Ausgleich zwischen den Stämmen zu erreichen. Das gelang aber Mohammed und deswegen war der Islam so umwerfend, begeisternd. Und der Islam war über weite Jahrhunderte die tolerante, auch geistig wissenschaftlich offene Religion schlechthin. Ich meine die Religion und nicht unbedingt den Machtdrang der Nachfolger.

Aber das ist Vergangenheit. Heute tritt was anderes in den Vordergrund: Die Theologie und die Unfähigkeit, auf einander zugehen zu können. Leben Muslime einen zeitgemäßen friedlichen, aufgeschlossenen Islam, dann brauchen sie kaum Bücher und Schriften, die das Unrecht oder die "falschen" Ansichten der Christen Stück für Stück auflisten. Und die Christen wären aufgerufen, ebenso friedlich aus tiefem Glauben zu leben.

Die gegenseitige Achtung ist wichtig, nicht die die gegenseitige Verachtung, meint - reinwiel
Volle Zustimmung!
Die Ahmadiyya können kaum für den gesamten Islam sprechen, sondern nur für sich selbst.
Zitat:
Die Ahmadiyya können kaum für den gesamten Islam sprechen, sondern nur für sich selbst.

Jep, denn sie werden von den Muslimen als Sekte angesehen.
Zitat:
sowie das Neue und Moderne, das Mohammed der Welt gebracht hat.

Schade, dass der halbe Islam heute noch im Mittelalter steckt.
Naja, fast jede Religion hat mal eine düstere Zeit. Nur ich hoffe, dass der Islam daraus kommt.
Forum -> Islam


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