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| dass die Dreifaltigkeit auf hellenistische Einflüsse zurück geht? meinst du jetzt wegen dem Konzil von Nicäa 325 n. Chr ? |
Nein, weil die Idee das ein Gott mehrere Charaktere, Identitäten hat, eben eine hellenistische Idee ist. Besonders das er drei Identitäten hat war sehr häufig. Auch die Idee das ein Allgott solche Identitäten hat existierte bereits Jahrhunderte vorher. Diese Ideen, welche in das Christentum hinein kamen, manifestierten sich dann auf den Konzilen, auf denen die Judenchristen schon von Anfang an unterlagen. Das fing mit dem Machtkampf von Petrus und Paulus an, in dem Petrus ja unterlag und Paulus damit die hellenistisch-platonische Interpretation des Christentums ins Rollen brachte.
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| Übrigens steht auch in der Thorah was mit Sohn Gottes also nichts mit Heidnischen Einflüssen. |
Ja, mit dem Unterschied das dort nicht von einem leiblichen Sohn die Rede ist. Die jüdische Interpretation war eine Abstrakte, die hellenistische in diesem Bereich, wenn auch sonst immer Abstrakt, eine körperliche. Dies nutzen dann jüdische Apologeten schnell und stellten Maria teilweise als Hure für einen römischen Soldaten dar. Was eine doppeldeutige Aussage war. Auf der einen Seite ruinierte man somit natürlich ihren und Jesus Ruf, auf der anderen Seite kritisierte man die römisch-hellenistischen Vorstellungen im Christentum. Nicht nur Maria sei eine römische Hure gewesen, sondern das ganze Christentum. Das ist natürlich ziemlich überzogen, aber in jüdischen Kreisen war diese Apologie sehr erfolgreich, wie man daran erkennt das der Missionserfolg in jüdischen Gemeinden von Jahr zu Jahr sank.
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| Nein, weil die Idee das ein Gott mehrere Charaktere, Identitäten hat, eben eine hellenistische Idee ist. Besonders das er drei Identitäten hat war sehr häufig. Auch die Idee das ein Allgott solche Identitäten hat existierte bereits Jahrhunderte vorher. Diese Ideen, welche in das Christentum hinein kamen, manifestierten sich dann auf den Konzilen, auf denen die Judenchristen schon von Anfang an unterlagen. Das fing mit dem Machtkampf von Petrus und Paulus an, in dem Petrus ja unterlag und Paulus damit die hellenistisch-platonische Interpretation des Christentums ins Rollen brachte. |
Ich nehme mal an, du hast Recht, da ich mich nicht wirklich damit auskenne übrigens, hast du Theologie studiert?
Ich weiss, dass es schon vor dem Christentum eine "Göttin der Dreieinigkeit gab".
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| Ja, mit dem Unterschied das dort nicht von einem leiblichen Sohn die Rede ist. Die jüdische Interpretation war eine Abstrakte, die hellenistische in diesem Bereich, wenn auch sonst immer Abstrakt, eine körperliche. Dies nutzen dann jüdische Apologeten schnell und stellten Maria teilweise als Hure für einen römischen Soldaten dar. Was eine doppeldeutige Aussage war. Auf der einen Seite ruinierte man somit natürlich ihren und Jesus Ruf, auf der anderen Seite kritisierte man die römisch-hellenistischen Vorstellungen im Christentum. Nicht nur Maria sei eine römische Hure gewesen, sondern das ganze Christentum. Das ist natürlich ziemlich überzogen, aber in jüdischen Kreisen war diese Apologie sehr erfolgreich, wie man daran erkennt das der Missionserfolg in jüdischen Gemeinden von Jahr zu Jahr sank. |
Ich glaube wir sind uns einig, dass Jesus Christus nicht ein leiblicher Sohn Gottes war, sondern in geistiger hinsicht.
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übrigens, hast du Theologie studiert?
Ich weiss, dass es schon vor dem Christentum eine "Göttin der Dreieinigkeit gab". |
Nein, ich studiere Politikwissenschaft und Religionswissenschaft. Dazu habe ich ein sehr ausgeprägtes historisches Interesse an der Antike und Spätantike.
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| Ich glaube wir sind uns einig, dass Jesus Christus nicht ein leiblicher Sohn Gottes war, sondern in geistiger hinsicht. |
Damit stehst du heute aber zumindest offiziell-theologisch im Christentum ziemlich allein da. Soweit ich weiß vertreten nur die Zeugen Jehovas und die Unitarier offiziell diesen Ansatz. Teilweise auch einige Quäker.
lg Tobias
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| Damit stehst du heute aber zumindest offiziell-theologisch im Christentum ziemlich allein da. Soweit ich weiß vertreten nur die Zeugen Jehovas und die Unitarier offiziell diesen Ansatz. Teilweise auch einige Quäker. |
Hm, dann habe ich was falsch verstanden, denn unter leiblicher Sohn verstehe ich folgendes: Gott schläft mit Maria und zeugt Jesus.
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| Das ist offizielle konzilische Lehre. Jesus sei "gezeugt, nicht geschaffen". Soweit ich weiß teilen genannte Gruppen diese Idee aber nicht. Historisch lehnten auch Zeitgenossen der Konzile das ab, besonders bekannt ist hier Arius.
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