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Die Schriftrollen vom Qumran - 60 Jahre Wissenschaftskrimi..












Ich war mir ja nicht ganz sicher und hab nochmal nachgeguckt.

Quellen: Lündemann, G. Heretics, SCM Press 1995. Seite 31.

Irenaeus lässt keinen Zweifel aufkommen, dass die Ebioniten Gnostiker waren (Seite 247)
Nach Angaben des Verlags heißt der Mann Gerd Ludemann (obwohl du seinen wirklichen Namen richtig hier angegeben hast). Leider hat es das Buch in Jena nicht.
Schreib ihn ne Mail und frag nach. Seine Hompage ist auch recht interessant: http://www.gerdluedemann.de/
Hallo,

" Das eine Jerusalemer Urgemeinde existiert hat, ist historisch nicht belegt. Eine Expedition, die das klären sollte, ich meine im 4. Jhd., fand eine gnostische Sekte vor."

70 n. Chr. wurde Jerusalem / der Tempel komplett zerstört - wer weiß, was aus dieser Gemeinde geworden ist bzw. in welche Himmelsrichtung sie sich zerschlagen hat. Von daher sehe ich hier keine Probleme - gerade weil auch schon vor 70 n. Chr. die Spannungen zwischen den Juden und den nun Christen genannten Anhängern Jesus nicht gerade minder waren.

"Auch da waren nicht alle Judenchristen, einige unter ihnen interpretierten das Christentum auch losgelöst vom Judentum."

Das ist nicht der Punkt, es geht darum ob sie einen jüdische Hintergrund haben oder nicht. Daran entscheidet sich, ob sie als Judenchristen bezeichnet werden können oder nicht. In wie weit in der jerualemer Urgemeinde schon Anhänger Jesu aus den Nationen waren, kann ich nicht beantworten - war auch nicht meine Frage.

"Das habe ich überhaupt nicht getan, aber sie lehnten die Dreifaltigkeit ab. "

Wie soll ich dann deine Aussage verstehen ?:

"auf den Konzilen, auf denen die Judenchristen schon von Anfang an unterlagen."

Ich lese hier daraus, dass du all diejenigen Bischöfe als Judenchristen bezeichnest, die auf dem Konzil von Nicäa sich gegen das Dreifaltigkeitsdogma stellten.

"aber sie lehnten die Dreifaltigkeit ab. "

Deine zweite Aussage legt ja nahe, dass für dich der Begriff Judenchrist mit der Annahme oder Ablehrneung des Dreiflatikeitsdogma fällt - dass ist meiner Meinung nach nicht richtig - denn die Begrifflichkeit Judenchrist hängt einzig und allein davon ab - ob derjenige einen jüdischen Hintergrund hat oder nicht. Oder bezerichnest du die Zeugen Jehovas auch als Judenchristen ? Das sie ebenfalls das Dreifaltigkeitsdogma ablehen.

"Der Widerspruch zwischen den beiden Personen ist offensichtlich, denn beide hatten ein völlig anderes Bild vom Christentum. Beschäftige dich mal mit der Heidenmission. "

Offensichtlich ? Das ist es eben nicht - es gibt teilweise unterschiedliche Darstellungsformen in der Apostelgeschichte und dann in den Briefen. Mal eine Auseinandersetzung dann wieder ein Einstehen des Petrus gegenüber den Anweisungen des Paulus vor den Anhängern der Gemeinde.

"Beschäftige dich mal mit der Heidenmission. "

Dann werfe ich dir entgegen - beschäftige dich mit der Beschneidung.

Adios
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