|
|
|
|
|
Hallo,
"Diese Ideen, welche in das Christentum hinein kamen, manifestierten sich dann auf den Konzilen, auf denen die Judenchristen schon von Anfang an unterlagen."
Naja, unter Judenchristen verstehe ich Nachfolger Jesu die einen jüdischen Hintergrund haben - wie die Jünger Jesu - die Jerusalemer Urgemeinde etc.
Die Anhänger des Arianismus bzw. auch die am Konzil teilnehmenden und für den Arianismus plädierenden Bischöfe als Judenchristen zu bezeichnen, halte ich für reine Spekulation. Denn dazu müsste man wissen, ob sie tatsächlich alle einen jüdischen Hintergrund haben.
Man könnte diskutieren, ob die Ansichten des Arius mit denen konform liefern die größtenteils von der Jerusalemer Urgemeinde so gesehen wurden und darüber eine Verbindung aufbauen aber perse sie als Judenchristen zu bezeichnen, halte ich nach wie vor für eine Spekulation - auf Grundlage der oben genannten Definition.
"Das fing mit dem Machtkampf von Petrus und Paulus an, in dem Petrus ja unterlag und Paulus damit die hellenistisch-platonische Interpretation des Christentums ins Rollen brachte. "
Auch das ist reine Spekulation - Machtkampf ? Wo steht das ?
Adios
|
|
|
|
Die in den beiden Links dargestellten Informationen zeigen eindeutig, wie sich die Entwicklung einer Religion vollzieht und welche Personen daran mitgearbeitet haben und es beweist auch, wie uneinig sich die Menschen in gerade wichtigen Aussagen waren und somit keine einheitliche Linie vorgaben.
Aber das ist nicht nur im Christentum so, sondern auch in anderen Religionen, wobei ich meine, aber nicht genau weiß, daß es im Judentum nicht so viele Abweichungen gab.
Es erinnert mich daran, daß Klassiker bestimmter Richtungen eine Linie vorgaben, aber Anhänger in den späteren Zeiten ihr eigenes Ding machten.
Ich denke, so wie das Leben nicht stehen bleibt, so ist alles, was sich auf der Welt befindet, nicht statisch angelegt. Entwicklung, Vorwärtsbewegung, Veränderung - so ist die Welt gekennzeichnet und alles strebt einem Ziel nach.
Gestern habe ich mir Informationen über die Flutung des Grand Canyon geholt - was wird es wohl auslösen, wie wird es sich entwickeln ?
Eines von Vielem.
http://www.schaetze-der-welt.de/denkmal.php?id=190
Wie diese Religionen in 100-1000 Jahren gestaltet sein werden, weiß man heute nicht - die Welt verändert sich - mit ihr alles, was sie beinhaltet.
|
|
|
|
| Zitat: |
| Naja, unter Judenchristen verstehe ich Nachfolger Jesu die einen jüdischen Hintergrund haben - wie die Jünger Jesu - die Jerusalemer Urgemeinde etc. |
Auch da waren nicht alle Judenchristen, einige unter ihnen interpretierten das Christentum auch losgelöst vom Judentum.
| Zitat: |
| Die Anhänger des Arianismus bzw. auch die am Konzil teilnehmenden und für den Arianismus plädierenden Bischöfe als Judenchristen zu bezeichnen, halte ich für reine Spekulation. Denn dazu müsste man wissen, ob sie tatsächlich alle einen jüdischen Hintergrund haben. |
Das habe ich überhaupt nicht getan, aber sie lehnten die Dreifaltigkeit ab.
| Zitat: |
| Man könnte diskutieren, ob die Ansichten des Arius mit denen konform liefern die größtenteils von der Jerusalemer Urgemeinde so gesehen wurden und darüber eine Verbindung aufbauen aber perse sie als Judenchristen zu bezeichnen, halte ich nach wie vor für eine Spekulation - auf Grundlage der oben genannten Definition. |
Nein, taten sie nicht. Aber das behauptete ich auch nie.
| Zitat: |
| Auch das ist reine Spekulation - Machtkampf ? Wo steht das ? |
Der Widerspruch zwischen den beiden Personen ist offensichtlich, denn beide hatten ein völlig anderes Bild vom Christentum. Beschäftige dich mal mit der Heidenmission.
|
|
|