Ist Gott ungerecht, oder warum lässt er sowas zu ?


Das frage ich mich auch manchmal, zumThema.
Weil ich bezweifle das kleine Kinder sich selbst ausgesucht haben das was schlechtes mit ihnen passiert.
Ich habe aber schon öfter gehört und gesehen, das wenn einer beschliesst sich ein opfer zu suchen dieses auch findet, egal ob es einer mit sich machen lässt oder dagegen ankämpft, der macht das einfach, und das hat sicher nichts damit zu tun das ein spezielles kind noch nie an sowas gedacht hat und es trotzdem passiert.
Manchmal glaube ich wirklich das manche Menschen ihre glaubensansichten über bücher haben oder weil es ihnen so eingbleut wird, ich glaube das nicht alle Menschen die scheinbar ezwas tzu wissen scheinen, es auch selbst schon erlebt haben.
Viele leute hört man sagen, das ist doch gar nicht so und so, wenn man fragt woher weisst du das, sagen sie keine ahnung.
Ich finde menschen glaubwürdiger die sagen ich erzähle es so weil ich auch so erfahren habe.
Ich kann letztere einfach besser verstehen.
Ich verstehe auch nicht, das es immer heisst nur freizügig gekleidete Frauen werden belästigt, es gibt viele frauen die nicht so freizügig gekleidet sind, die werden auch oft angegriffen, und die wollten das sicher nicht freiwillig, weil sonst wäre es kein Angriff mehr.
Chef_1 hat folgendes geschrieben:
warum treffen mich solche schicksalschläge ?

jetzt habe ich mit meiner neuen partnerin ein wirklich tolles
jahr erlebt, und was passiert jetzt ?

sie hat einen bösartigen krebs ... warum nur

soviel nackenschläge die letzten jahre und nun das
wie soll ich ihr nur beistehen, ich bezweifle ob ich
die kraft dazu habe.

ich bin am boden zersört !


Lieber Chef,

zunächst möchte ich dich meiner tief empfundenen Anteilnahme versichern.

Eine einfache Antwort auf deine Fragen nach dem unverschuldeten Leiden gibt es nicht.

Aber vielleicht könnte uns gerade in diesen schweren Stunden das Bewusstsein dafür kommen, dass das Leben auf dieser Welt letztlich nur eine Leihgabe ist - und dass es ein Wunder ist, für das man dankbar sein muss, auch wenn dieses Leben nicht "heil" ist, sondern überschattet von Krankheit und Tod. Und dennoch, wenn wir es bis zuletzt annehmen, mit allem was kommt, auch mit dem Leid, dann kann es im vollen Sinne uns gehören - ans Ziel führen.

In der Bibel behandelt das Buch Ijob das Thema des unverschuldeten Leidens sehr intensiv:

Weil Ijob in all seinem Leid, seiner Armut und seiner Trauer seinem Gott dennoch die Treue hielt erlöst Gott ihn schließlich von der Krankheit und segnet sein weiteres langes Leben.

Auch der Glaube an die Auferstehung besagt, dass am Ende jeden Leidensprozesses die Verwandlung des Schmerzes in Leben und Freude stehen wird, wenn dieser Prozess im Vertrauen auf Gott angenommen und durchlebt wird.

"Kommt, wir kehren zum Herrn zurück! Denn er hat Wunden gerissen, er wird uns auch heilen; er hat verwundet, er wird auch verbinden. Nach zwei Tagen gibt er uns das Leben zurück, am dritten Tag richtet er uns wieder auf und wir leben vor seinem Angesicht. Lasst uns streben nach Erkenntnis, nach der Erkenntnis des Herrn. Er kommt so sicher wie das Morgenrot; er kommt zu uns wie der Regen, wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt." (Hosea 6,1–4)

Lieber Chef, wenn du deine Partnerin in dieser schweren Zeit mit Liebe und Gottvertrauen begleitest, dann kann das sowohl ihr als auch dir zum Segen werden. Ich wünsche dir dafür Gottes Segen und alles Liebe.

Von Herzen,
Burkl