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Herrgott (Rabb-ül Alemin)












@positiv

Ahmet Hulusi - ein türkischer Schriftsteller - erklärt uns hier, wie der Glaube an einen einzigen Gott beschaffen und welche Phasen ein Gläubiger durchläuft.

Die Übersetzung ist im türkischen literarischen Stil und mit Synonymen durchsetzt. Deshalb habe ich auch eine kryptisch Verstellte Frage an O'sman gestellt. Und er hat die Übersetzung gewollt.

Danach habe ich nochmals O'smans Anfrage ignoriert und eine Weisheit in einen einen äusseren Karton gepackt. Das Äussere ist wiederum Chiffriert und für den nicht Eingeweihten unverständlich. Ja man könnte daraus sogar irgendwelche "Wahrheiten" herausholen. Sofern man es "versteht".

Die innere Aussage der Weisheit kann durch richtige Dechiffrierung - Rückplazierung der ersetzen Zeichen - hervorgeholt werden.

Hier sollte O'sman erkennen, dass es keine Sinn hat, einen Text einfach zu übersetzen und kommentarlos an andere weiterzugeben. Das Resultat haben wir jetzt gesehen.

Es entsteht dabei nur eine Kakaphonie....

Derjenige, der den Text versteht ist bereits mit dem Inhalt Vertraut und kennt die Aussagen von Hulusi, der braucht die Deutsche Übersetzung nicht. Es wurde nicht für Deutsprachige geschrieben. Es wurde für die in der Türkei geborenen und aufgewachsenen Menschen geschrieben.

Jemand hier aus unseren breitengeraden hat Schwierigkeiten diesen Text einfach so zu verstehen auch wenn er/sie türkischer Abstammung ist.

Die tragende Kultur, die dieser Text erfordert fehlt diesen Mitgliedern in Europa.

O'sman sollte erst einmal seine Hausaufgaben machen und die Begriffe die - nach seinen Vorstellungen - nicht Übersetzbar sind in die Deutsche Kultur übertragen und deren Pendent hervorholen.

Ich gebe ein sehr einfaches Beispiel. Es wird in einer Internetseite davon geschrieben, das man immer einen "Tespih" mit sich rumtragen sollte.

Was ist ein Tespih?
Mein lieber und sehr belesener gutmütiger Freund aus der Schweiz Dr. K. wusste es nicht...

Es ist wohl gebildet aber unwissend - was Tespih anbelangt-.

Die richtige Übersetzung von Tespih ist Rosenkranz.
Ach!
Jetzt ist auch bei meinem Dökti der Groschen gefallen!

O'sman hat noch nicht verstanden, das er nicht verstanden wird.
Er ignoriert einfach die Anfragen und die lästigen Kommentare seine Mitschreiber hier in diesem Forum....
Gemäss nach dem Motto. Was ich Übersetze soll der verstehen der es versteht. Wer es nicht versteht ist selber schuld oder ungebildet.

Nur beachtet bitte, dass es einige krasse Übersetzungfehler in dem Text hat!

Ich habe aber keine Lust für denjenigen, das zu Übersetzen, an diejenigen die es sowieso nicht verstehen!

Ich habe die Vermutung, dass O'sman vielleicht jemanden sucht, der Ihn versteht...

Es muss noch eine Menge Wasser den Rhein runterfliessen bis es soweit ist.


Gruss
Nasruddin
@Nasruddin:



Ich bin durch und durch begeistert von deinem letzten Posting! Bravo!
Besser kann man das wohl nicht sagen.

Nun zu deiner Frage:
Ich mache jeden Tag einen Spaziergang im Wald und lasse den Wind durch meinen Geist pfeiffen.

Und falls ich danach immer noch stinkig bin, lasse ich es einfach an meinen Mitmenschen aus, bevor sich irgendwas ansammeln kann...

LG
@nasruddin

Danke für Deine Aufklärung! Gebe zu, dass ich nicht ganz durchblicke, muß ich aber wohl auch nicht, oder!

Gruß!
ich will mal kurz etwas allgemeines sagen.

wenn jemand einen text schreibt, dann schreibt er diesen doch aus seiner eigenen erfahrung heraus.

nehmen wir mal an eine person verfasst 200 nchr. einen beliebigen text. kann dieser text von einem anderen menschen genauso verstanden werden, wie der autor gemeint hat, verstehen zu lassen ?
nein.
denn um diesen text genauso zu verstehen wie er verstanden werden soll, müsste man der autor selbst sein.

die diskrepanz zwischen gemeintem und verstandenem nimmt mit zunehmender geschichtlicher zeitdifferenz, kulturunterschied etc. tendenziell zu.

ich will nochmals hervorheben :

um einen text so zu verstehen wie man ihn verstehen soll, müsste man der autor selbst sein ! xD
und das ist wenn ein text zb 200 nchr. geschrieben worden wäre 'unmöglich' : )


lg
@haxxour:

Vielleicht solltest du es erstmal mit Grossbuchstaben versuchen, bevor du dich an der Hermeneutik vergreifst...

Was du hier erzählst hat weder Hand noch Fuss.

1. Ein Autor versteht 'seinen' Text nach dem Schreiben anders, als vor dem Schreiben, als während des Schreibens, als nach 20 Jahren beim nochmaligen Lesen, als wenn er ihn mit einem Freund bespricht, der ihn auf interessante Sichtweisen aufmerksam macht usw.

Kurz: Die Gleichsetzung der 'richtigen' Interpretation eines Textes mit der Autorintention ist in einem Deutsch GK an einem Provinzgymnasium vielleicht noch gang und gäbe. An der Uni haben wir uns schon seit viiiiiiiieeeelen Jährchen aus guten Gründen davon weitestgehen distanziert.

2. Man kann einen Text aus dem 2. Jhd. sehr wohl verstehen, indem man ihn mit anderen Texten aus demselben Jahrhundert, mit Texten, die in späteren Jahrhunderten darauf Bezug nehmen usw. vergleicht. Man kann sehr wohl und ganz gut die Umstände der zeitgenössischen Textrezeption rekonstruieren, wenn genügend Quellen vorhanden sind.

3. Ein Text _muss_ nicht in seinem historischen Kontext rezipiert werden, er _kann_ von einem heutigen Leser ausschliesslich anhand seiner (textimmanenten Mikro)Struktur interpretiert und verstanden werden. Das wäre nicht 'falsch', das wäre methodisch korrekt und könnte interessante und neue Einblicke in den Text liefern.

Alles klar?

Wenn du damit andeuten willst, dass wir doch den armen O's man mit seinem kryptischen Gelaber in Ruhe lassen sollen... sag ich dazu nur eins: Das ist ein FORUM.
Wenn ich an verschachtelten Texten rumrätseln will, nehme ich mir Paul Celan zur Brust.

LG
Forum -> Gott

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