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Hallo!
In den Schriften steht ja, dass ein Bahá´í nur eine Stunde Wegzeit von dem Ort seines Todes entfernt begraben werden darf/soll.
Wie ist das aber, wenn der Tod einen Bahá´í einholt, wenn sich dieser zB mitten am Pazifischen Ozean befindet und 1 Stunde entfernt, egal in welche Himmelrichtung kein Ort gefunden werden kann, wo dieser Bahá´í begraben werden kann?
Denn einfach ins Meer geworfen kann er ja auch nicht werden, da wir in soliden Särgen bestattet werden sollen.
Weiß jemand von euch, ob es in solchen Fällen legitim ist, das Gebot zu übertreten?
Liebe Grüße
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Aus Lights of Guidance:
In Case of Death at Sea, Maritime Law is Applicable--Burial on Land is Preferable
"The laws of burial as revealed by Bahá'u'lláh in the Kitab-i-Aqdas do not refer to the occurrence of death at sea. Until such time as the Universal House of Justice legislates on these matters, the friends when faced with such incidents should be guided by whatever civil or maritime law is applicable under the circumstances. Should land be reached, however, obviously the body must be buried on land in the nearest suitable place."
(From a letter written on behalf of the Universal House of Justice to an individual, quoted in a letter written on behalf of the Universal House of Justice to the National Spiritual Assembly of New Zealand, October 20, 1974)
"Bahá'í laws of burial do not refer to burial at sea and the House of Justice has not yet legislated on the matter. However, it is preferable that Bahá'í burial should take place on land whenever this is possible."
(From a letter written on behalf of the Universal House of Justice, December 23, 1985)
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| Ist mit einer Stunde Wegzeit eine Autostunde gemeint, ein Weg mit einer Kutsche oder ein Fußweg?
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| Es ist egal, mit welchem Verkehrsmittel diese Stunde zurückgelegt wird. Es ist nur wichtig, dass es eine Stunde ist.
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| Richtig, theoretisch kann der Abstand zwischen Sterbeort und Begräbnisort mit dem technischen Fortschritt größer werden. Ich denke diese Reglung von Bahá'u'lláh muss auch aus dem historischen Standpunkt betrachtet werden. Gerade Schiiten, und viele der ersten Bahá'í stammten ja aus einem solchen Umfeld, karrten oft ihre Verstorbenen wochenlang durch die Wüste um sie an bestimmten, für sie wichtige Orte, zu begraben. Bahá'u'lláh bricht mit diesen Orten recht deutlich, reisen dahin seien recht unnötig, mal solle das Geld lieber den Armen spenden und diese Regel fürs Begräbnis vorhinderte den Totenkult um diese Orte fast völlig.
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