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Hallo,
habe gehört, daß derartige Darstellungen als "respektlos" gelten, nicht nur was die Offenbarer angeht, die in direktem Zusammenhang mit der Bahai-Religion stehen, sondern auch für die Darstellung von Moses, Jesus, Mohammed etc.
Für so manchen Film kann ich das durchaus nachvollziehen, vor allem solche, in denen die Botschaft des Offenbarers gar nicht vorkommt, nur als "Aufhänger" für eine Story dient oder gar verhohnepipelt wird.
Doch es gibt durchaus anspruchsvolle Verfilmungen. Sollte man die auch meiden?
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Generell gilt für Bahá'í das Bilder vom Báb und Bahá'u'lláh nicht verboten sind, man sie jedoch nicht in der Öffentlichkeit zeigen soll oder respektlos behandeln soll. Da Bahá'í keinen Unterschied zwischen Manifestationen Gottes machen sollen, gilt dies auch für andere Manifestationen Gottes. Das Läuft natürlich der massiven Darstellung von Jesus in der christlichen Öffentlichkeit etwas zu wieder. Aber da das ja Christen machen ist das sozusagen 'ihr Problem', aber wir sollten es ihnen nicht nachmachen.
Gleiches gilt auch für andere solcher Fälle. Als jedoch ein sehr schlechtes Bild von Bahá'u'lláh im Internet auftauchte reagierten viele Bahá'í darauf mit Abgeneigt und Trauer.
Im Iran werden, teils gefälschte, Bilder von Bahá'u'lláh und dem Báb verteilt um Bahá'í damit zu verletzen und zu terrorisieren. Besonders in dem dortigen Umfeld hat das eine höchst beleidigende Wirkung, man beachte hier wie stark ein Bildnis von Mohammed abgelehnt wird.
Ich persönlich wäre dagegen einen Offenbarer in einem Film darzustellen. Denn der Schauspieler könnte immer nur den Menschen zeigen, nie die Manifestation Gottes. Viele Menschen könnten beginnen die Manifestation Gottes zu vermenschlichen oder gar unterbewusst mit dem Schauspieler zu verbinden. Ich denke ein gut gemachter Film könnte auf solche Aufnahmen verzichten.
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