Überlebenstrieb und andere beschis sene Sachen


Überlebenstrieb...meine difinition von Überlebenstrieb wäre:
"Überlebenstrieb ist eine im Körper manifestierte Hoffnung."

Es ist etwas widerliches, das man einfach nicht los werden kann. Ständig da wenn man mal endlich den Schlussstrich ziehen will. Jetzt mal im klar Text: Was will ich eigenlich hier? Mich kotz mein jetziges Leben total an! Ziele? Ja hab ich: die totale Gleichgültigkeit. Das hat sich mal einfach so ergeben als ich mal wieder ordentlich in der Scheis se lag. Naja ich neige immer dazu, wenns mir scheis se geht, über mein Leben nach zu denken. Irgent wie habe ich das Zensur Gefühl das ich immer versage. Wenn die letzten Monate überschlägt, muss man auch einfach mal sagen: das ich nichts wirklich gut bzw. mittelmäßig hingekriegt hab. Das mag auch daran liegen das ich ständig faul bin oder um es gemildert (schön reden) auszudrücken ich bin einfach mal demotiviert. Das hatte mal seinen genialen Anfang. als ich irgent wann mal ewig lang, mit hilfe meiner Mutter, für so`n Diktat gelernt hab. Im Endeffekt hab ich ne 6 in die Fresse bekommen und n Kumpel der nichts getan hat ne eins. Echt n dreckiges Gefühl. Das tolle daran ist auch das dieses Gefühl mich immer und immer wieder erwischt hat (in regelmäßigen, kurzen Abständen). Diese Schwäche kommt daher das ich eine LRS habe und reichlich, irgent was muss man ja als ausgleich haben (yeah!). Irgent wann ist man dann einfach mal demutiviert. Nur mal so als Veranschaulichung ich hab Mutiviert gegooglet. Naja was ich noch so hab ich ne ziemlich dick aufgetragene Fantasie. Dazu gehört natürlich immer das Denken. Sprich ich denke, male mir irgent etwas aus und so weiter und sofort, man sieht dann irgent wann nichts mehr anderes außer eine Misserfolge. Das ist auch durch aus berechtigt, wenn man mal alles abwäagt kann man mit "Stolz" sagen: "Bist du schlecht!". Das tolleste an der LRS (Lese -Rechtschreibschwäche) ist, das man eigentlich keine Wirklich Schwäche im Lesen und Schreiben hat, sondern so was wie ein extrem vergessliches Gedächtniss hat, für alle "allein stehenden Sachen". Sprich alles was kein zusammen hängenden Sinn ergibt vergess ich extrem schnell. Also zum Beispiel Bestandteile einer Zelle und so. Außerdem hab ich ja auch sonst keine so genialen Fähigkeiten. Bin also im allen entweder schlecht oder gerade mal so mittelmäßig. Was ich eigentlich, als einziges. gut kann ist Lügen, Manipulieren und irgent welche Sachen aus denken, Geschichten und so eben. Aber was bringt eigenlich Kreativität wenn man sie eh nicht umsetzen kann? Alles Scheisse eben. Wieder zurück: die totale Gleichgültigkeit. "Zu dem einfach so ergeben" ist es gekommen, weil ich eigentlich in einen Gefühlslosen Zustand besser wegkommen würde als jetzt. Soll heißen in meinen Leben ist mehr negatives als positives gibt und das der Nullpunkt nun durch aus als povitiv bezeichnet werden kann. Wenn man sich mal alles durch den Kopf gehen lässt ist das zwar schön und gut, doch wie erreicht man eigentlich den Nullpunkt? Den absoluten schon mal gar nicht, denn der Mensch ist für so was mal gar nicht geschaffen. An sonsten? Zum einen bin ich den Punkt durch meine 5 Selbstmordversuche näher gekommen. Man kann sagen das man kurz vorn Fall (wollte jedes mal springen, fanden alle in einen Monat statt) total verhärtet. Diese Härte bleibt auch zum teil. Eine Härte die ich willkommen heißen hab. Ich hasse vorher meine Gefühle, sie waren viel zu schnell verletzt, immer darauf bedacht alles richtig zu machen und so weiter und sofort. Naja ein Teil von diesen Sinnlosen Sachen konnte ich glücklicher weise ablegen. Weiterhin bin ich auch so kaltblütiger (nicht mehr so gefühlsmäßig) geworden, ich hatte eben einen "guten" Start vorgelegt. Man kann allerdings nichts gegen so viel Müll unternehmen, das ich in den Genen habe, damit ich wirklich Glücklich wäre. Wirklich wohl habe ich mich nur in der KJPsyiatrie gefühlt, dort waren Menschen wie ich. Total (zum Teil) von Leben gefi ckt und immer "schön" unzufrieden mit sich selbst. Letzt endlich war dieser kurze Weg vorbei. Der "Besuch" dort hat mir natürlich nichts gebracht. Wie ich schon sagte: Lügen, Manipulieren und Kreativ. Wenn man das aber mal im großen und ganzen sieht, kann man allerdings auch mit recht behaupten das diese Leute total falsch an die Sach ran gehen. Sie sehen nicht wirklich dein Problem, NEINNNNNNNNNN sie sehen mehr das Problem, das die Gesellschaft mit dir hat als deines. Zum Beispeil: ich entfinde den tot als nichts schlimmes oder so, für mich ist er das Ende. Es gibt kein gut oder schlecht. Anderes Beispiel: eine Suizidgefährdete war dick und wurde gemobbt (grob gesagt, viel mehr weiß ich auch nicht), sie hatte eben das, das und das Problem was sie mit Hilfe lösen wollte (unter anderen wollte sie dünner werden) und letzt endlich hatte man sich dann nur noch auf die Fettleibigkeit verkrampft. Das war allerdings nicht ihr eigentliches Problem, letzlich hat sie dann die Therapie abgebrochen. Hier noch mal etwas was ich geschrieben hab, es ist ein Text der meine Leben auf der Gefühlsebene beschreibt. Ein Text nach meinen Geschack.

ein Wanderer
Blauer Himmel, kaum Wolken, Wärme, zuversichtlich, umgeben von anderen. Tausend Wege, einer für mich, gehe ihn nicht. Gehe dazwischen, nach langer Zeit bleibe ich stehen. grauer Himmel, Wolken, kälte die in die Glieder kriechen will, unsicher, umgeben von Menschen, doch allein. Gehe weiter diesen Pfad, blicke verlassen mich. Ich muss anblicken ohne zu nehmen. Nie gemerkt, bin deformiert, hässlich, widerlich. Es kann mich niemand sehen, doch bin umringt von Wesen, kurze interessierte Blicke, sehen etwas was vor mir steht. Verfressen von einen grauen Himmel, erdrückende Wolken, schmerzhafte Kälte, ängstlich, allein ganz allein. Es ist zu Dunkel, sehe niemanden mehr. Rot, rote Tränen vermischen sich mit mir. Schwarz, Rot, Schmerz, glücklich sein und doch ewige Trauer! Kein Pfad mehr, nur weites, dennoch nicht sichtbares Land und ein tiefer dunkler Abgrund. Ein Tanz zwischen zwei Seiten. Werde nun endgültig ein Wesen das nur die Dunkelheit liebt. "der tot ist nur eine wahre lüge". Ein Blick. Eine aufdringliches, mattes Licht, Unbesorgtheit, helle Glücklichkeit. Will mich umgarnen, um meinen Körper zu zeigen! Ein Wall aus dunklem Stein. Schwarzes Licht trübt ihre Sinne. Augen schauen mich an. Schwarze Wärme, schwarzes Licht, schwarze Glücklichkeit, zusammen und nicht allein. Das Lichtwesen blind. Der kurze Weg ist zu Ende. Im Stillen, kaum wahrzunehmende, Klingen und zerfetzende Kräfte! Das unebene Bild meiner Selbst, das von mir geschaffen wurde und doch nicht meines war, wurde mit Leichtigkeit einfach zerstört, zerrissen, verbrannt, nur noch eine Erinnerung! Wider der Wall, der zweigt was ich bin, aber nur was ich zeigen will. Das Wesen welches vor mir Steht ist wieder vorhanden, doch es ist fast durchsichtig. Blicken streifen mich und ich zeige etwas Wahres von mir. Nur die Augen dürfen mich in meiner ganzen, eigenen Reinheit sehen! Diese Reinheit, ist jetzt nicht mehr die, die es einst war. Sanftheit, angst und vieles welches mein inneres prägte sind verletzt, schwächer, mehr geformt nach meinem Ideal. Auch wenn er weiter entfernt als früher, immer noch in greifbarer Nähe da. Die dunkle Schlucht, der Tanz welcher nie geendet hat, beginnt wieder mit einem schnelleren Rhythmus. Der Fall ist meine Freiheit!

Der Überlebenstrieb ist am stärksten wenn man lange über seinen Selbstmord nach denkt. Ganz plötzlich ist das Leben gar nicht mehr so schlecht und alles scheint besser zu sein, als bisher angenommen. Das ändert allerdings nichts daran das man sich nach den überlebten Suizid, sich immer noch so scheis se fühlt, wie zu vor! Das Leben ist schon Grausam und Nervig. Zum anderen kann es aber auch das totale Glück bedeuten. Ein Glück das eigentlich nur Kindern vorbehatlen ist. Diese totale Freude kehrt jedes mal ein wenn ich das Messer ansetze und richtig geil durch ziehe. Es reicht schon wenn ich daran denke! Das selbe Gefühl kehrt auch ein wenn ich an meinen Selbstmord denke. Allerdings, wie ich schon darstellte, führt das zu viel denken daran zu Zeifel am Suizidgedanken, Überlebenstrieb eben. Allerdings die Hoffnung stirbt zu letzt! Ich kann ich schaffen aus diesen beschies senen Leben raus zukommen! Und wenn es heute nicht klappt hab ich ja genug Scheis se noch vor mir, um mich "runter" ziehen zu lassen. Dank meiner monentanen Situation bin ich spielent leicht an Spritzen und (T) Giftigenzeug gekommen.

Na gut Leute, ich hatte einfach mal das Bedrüfniss mich auszudrücken. Naja hab zwar vieles was ich denke noch nicht aus gedrück aber was solls. Das war übrigens auch ein Grund warum meine ersten Versuche gescheidtert sind.


edit: Was ich noch vergessen habe: ich bin von Grund auf Perfektionist! Das gibt doch noch der Sache die richige Würze! Yeah.

Have a nice day
naysayer
Hallo naysayer,

wie willst du auf einen grünen Zweig kommen, wenn du dich so hängen lässt? Hör auf dich in Selbstmitleid zu sulen und nimm dein Leben in die Hand.

Ich selbst habe Legasthenie. Auch ich war in meiner Schulzeit oft am Boden. Aber ich habe mich nie aufgegeben.

Fang an etwas gegen deine Schwächen zu tun und bekenne deine Stärken.

Die Sache mit den 5 Suizitversuchten nehme ich dir, wenn ich ehrlich bin, nicht ganz ab, aber das mag auch daran liegen, dass du ja sagtest, dass Lügen eine "Stärke" von dir ist.

Wen möchtest du beeindrucken? Dich? Dein Umfeld?

Ich nehme mal an, dass du noch nicht zu alt bist. Und dann meinst du dein Leben verläuft nur negativ? Was denn genau? Nur das du eine Lese-Rechtschreib-Schäche hast?

Fang an positiv nach vorne zu schaun und unternimm was gegen deine Depressionen. Selbstmitleid ist hier fehl am Platze.

Liebe Grüße
Sakina für alle.

Zitat:
Ich habe mehr Probleme, als ich durch einen einzigen Selbstmord lösen könnte.

Woody Allen

http://www.brainworker.ch/zynismus/sisyphus.htm

mffffgggg gnostik
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glaube mir was ich sage, weil ich sage, was ich nicht weiß!
Wie kann man nur so von Leben gefi ckt sein?
Ich drück mir den Arm ab und die scheis s Vene will nicht größer werden! Und dann stich ich rein bin aber nicht drin! Ey das ist einfach nur scheis se, warum? Ich fühle schmerzen, sie krichen langsam den Arm hinauf. Warum kann man nicht einfach irgent was schlucken und sterben? WARUM NICHT? Immer und immer wieder diese scheis se. Ey is kotzt mich einfach an, es ist alles so scheis se. Ich bin echter verzeifelt was soll das alles? Echt genial jetzt sitz ich hier, flenn rum und weiß nicht weiter. alles so scheis se
@naysayer:

Du hälst dich für den ersten Mensch auf Erden, der eine Depression hat. Das ist eine stinknormale Depri, sowas hab ich auch, chronisch sogar - bloss irgendwann hab ich beschlossen mich mit mir selbst dagegen zu verbünden: Die Depri macht mich fertig und will mich dazu bringen mich selbst _zusätzlich_ noch fertig zu machen. Aber nicht mit mir! Die hab ich ordentlich ausgetrickst: ich mach mich selber nicht fertig. Ich setze keine miesen Gedanken auf die miesen Gefühle obendrauf.
Du wirst von aussen fertiggemacht und machst dich selbst auch noch fertig, statt das einzige, was du beeinflusen kannst, nämlich dich selbst, auf deine Seite zu ziehen.

Und was erwartest du von anderen?
Du bist ein armes Würstchen. Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.

LG

ps.
Ich hab heute da ein bisschen hingespürt...
Ich habe das Gefühl, dass du auch immense Probleme damit hast Liebe zu empfinden. Du liebst einfach nichts und niemanden, am allerwenigsten dich selbst. Darum löst du in anderen Menschen eher Abneigung als Zuneigung aus.
Du hockst da wie ein schwarzes Loch unter Sternen und willst dadurch was besonderes sein. Aber du bist nur unheimlich. Und nervig in deiner Selbstbezogenheit.
Du willst nicht nur selbst sterben, nein, du würdest am liebsten noch ein paar andere mitnehmen, z.B. indem du ihnen 'die Angst vor dem Tod nimmst'.
Deine Gleichgültigkeit (dein erklärtes Ziel) gegenüber anderen, ihrem Leben und ihren Gefühlen (dir selbst und den Vorgängen in dir gibt du ja volle Aufmerksamkeit) ist total abartig. Das ist die Mentalität eines Mörders.
Ich halte dich für gefährlich. Du hast so eine Mörderenergie an dir. (Und nein, sowas sag ich sehr sehr selten zu jemandem und dann auch nicht gern.)
Ihr seid wirklich alle sehr große Hilfen. Sagen wir dem Deppen doch einfach ohne die geringste Ahnung alles wird wieder gut oder beschimpfen ihn als Psychopathen und möglichen Mörder. So viel zu konstruktiver Kritik. Es gibt nun mal Situationen in denen wird nicht alles wieder gut und wenn im Leben alles den Bach runtergeht oder von Anfang an wertlos war und die Person in ihrem Leben fast nur Unglück und Leiden verspürt und das Dilemma deshalb beenden will ist es halt so. Keine große Sache, da Menschenleben bei der Überbevölkerung die momentan herrscht eh überschätzt werden. Aber Leiden sollte die Person nicht, generell sollten Menschen mehr sterben, weniger ungeschützt vögeln (Deutschland mal ausgenommen, da wir eh aussterben) aber dabei glücklicher Leben. Es ist als ob sich die Zufriedenheit prozentual auf alle Menschen aufteilt. Je mehr wir werden, desto unglücklicher sind wir. In meinem Kindheitshaus kannte ich noch alle Nachbarn beim Namen, bei der zweiten in einem deutlich größeren Gebäude vielleicht noch 2 oder 3. Je größer das Gebäude und die Anzahl der Menschen wird, desto isolierter ist man. Und hier einer eindeutig verzweifelten Person irgendwelche x beliebigen Binsenweisheiten hinzuklatschen oder ihn gleich als abartig zu bezeichnen ist einfach nur bescheuert, da in keiner Weise hilfreich. Hab noch einige Sachen im Kopf, aber nach der langen Zeit wird hier wahrscheinlich eh keiner Antworten bzw. sich erinnern. Also lebt weiter in eurer Traumblase und werdet glücklich damit.
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Mir fällt gerade nichts tiefsinniges ein, also verschwinde!
Affenclown hat folgendes geschrieben:
Ihr seid wirklich alle sehr große Hilfen. Sagen wir dem Deppen doch einfach ohne die geringste Ahnung alles wird wieder gut oder beschimpfen ihn als Psychopathen und möglichen Mörder. So viel zu konstruktiver Kritik. Es gibt nun mal Situationen in denen wird nicht alles wieder gut und wenn im Leben alles den Bach runtergeht oder von Anfang an wertlos war und die Person in ihrem Leben fast nur Unglück und Leiden verspürt und das Dilemma deshalb beenden will ist es halt so.

Kann ich nachvollziehen. Aber um dann nicht erneut in so ein gebrochenes Leben zu treten, muss man vor allen Dingen erst einmal seinen eigenen Charakter prüfen und gegebenenfalls zum Guten ändern, weil Hass, Wut, Hochnäsigkeit, Missgunst, Geiz nicht dominieren dürfen!
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Lieber naysayer!

Wenn du dieses glückselige Kindsein wiederhaben willst, so werde Sahaja Yogi ( www.sahajayoga.at , www.sahajayoga.de oder www.sahajayoga.ch ).

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
@Affenclown
Auch wenn der Thread schon geschlagene 7 Jahre alt ist... ich erinnere mich
Die scharfe Antwort von Lisken hatte schon seinen Grund. Lies mal andere Posts von ihm, z.B. die, in denen er anderen Usern mit psychischen Problemen nahelegte es doch mal mit Suizid zu versuchen.


Warum gräbst du hier olle Kamellen aus um deinen Frust loszuwerden?

leuthner hat folgendes geschrieben:
Wenn du dieses glückselige Kindsein wiederhaben willst, so werde Sahaja Yogi


Erich ist erleuchtet worden?
Passiert ja doch noch mal was in diesem Forum..
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Moment! Ich muss mich erstmal kurz reinsteigern!