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Ich liebe ihn ,aber er ist Alevite












@*Flip*

Danke für Deine Aufklärung! Ich als unbedarfter und vor allem unpolitscherTürke bin ich Dir Dankbar.

Aber in deine Ausführungen hast Du mich vergessen.
Warum ich hier in Europa bin und nicht in der Türkei? Warum sind meine Eltern hierher gekommen? Hast Du da Deine Politische Anwort aus der Schublade bereit?

In meiner Verwandtschaft wird keinerlei Unterscheidung gemacht!

Ein Schwager von mir ist Kurde. Die eine Alevitin. Mein Onkel ein Tiefgläubiger (Sein Turban ist höher als 30 cm) . Der Neffe Atheist. Die Nichte Materialistin. Ich bin aufgeklärt. Es würde mich nicht wundern, wenn mein jüdischer Freund Samuel (Sami) aus der Türkei Dir jetzt widerspricht!

Du machst hier Deine eigene Politik und Hetze!

Wo ist Deine Hilfe und Dein Beistand?

Adios! Politikus...
Lieber Flip,

Genozide sind kein Grund dafür, dass man dem Individuum nicht vertraut. Wer pauschalisiert ist schwach im Kopf. Es gibt genug jüdisch-deutsche, christlich-muslime Ehepaare auf der Welt. Die Realität ist nämlich, dass Aramäer und Moslems sich im Südosten der Tükei ziemlich gut verstehen. Ich selber komme urspünglich aus Mardin, dem Zentrum aller anatolischen Aramäer, und habe immernoch einen drittel meiner Verwandtschaft dort. Ich habe keinerlei Konflikte zwischen der islamischen Gruppe und der christlichen verspürt.

Gruß,
Rahiym
Hallo,

@Nasruddin

Tja, Nasruddin du zeigst leider die gleichen Symptome, wie die meisten Türken - wenn man Minderheiten in der Türkei und die türkische Geschichte vor 1918 ins Spiel bringt.

"Du machst hier Deine eigene Politik und Hetze! "

Schade, das du dich hinter so einer Aussage versteckst, du hättest gerade in Deutschland die Freiheit dich mit dieser Thematik,des Heimatlandes deiner Eltern, auseinanderzusetzen.

Diese Möglichkeit haben deine türkischen Landsleute in der Türkei - bei dem Gewicht den der türkische Nationalismus auf die Gesellschaft und Politik ausübt - eben nicht.

"In meiner Verwandtschaft wird keinerlei Unterscheidung gemacht! "

Das ist löblich und vorallendingend, so hoffe ich, zukunftweisend, der Türkei fehlt eine breite Zivilgesellschaft die für Toleranz - Gleichberechtigung und Demokratie steht.

Warum deine Eltern in Dtl. sind, weiß ich nicht, frage sie doch.

@Rahiym

"Genozide sind kein Grund dafür, dass man dem Individuum nicht vertraut. Wer pauschalisiert ist schwach im Kopf"

Tja,deine Aussage ist etwas hochnäsig aber vielleicht eher naiv. Unfähig sich in andere hineinzuversetzen. Versuche dich in die Lage der Eltern Dianas hineinzuversetzen - deren Großeltern - viell. noch direkt von diesem Massaker/ Genozid betroffen waren - und die Berichte der Grausamkeiten an ihre Nachkommen weitergegeben haben.

Um es anschaulicher zu machen, brauch ich nur in die dt. Geschichte zu gehen:

Rein fiktiv, wir würde sich ein Israeli (Emigriert aus Europa) verhalten, dessen halbe Familie durch die Nazis getötet wurde und dessen Tochter ihm als zukünftigen Schwiegersohn einen Deutschen vorstellt.


" Die Realität ist nämlich, dass Aramäer und Moslems sich im Südosten der Tükei ziemlich gut verstehen. Ich selber komme urspünglich aus Mardin, dem Zentrum aller anatolischen Aramäer, und habe immernoch einen drittel meiner Verwandtschaft dort. Ich habe keinerlei Konflikte zwischen der islamischen Gruppe und der christlichen verspürt. "

Mag sein - es gibt eine ganz interessante Reportage über diese Problematik "Christen unterm Halbmond".
Zusätzlich die Internetpräsenz "Der Föderation der Aramäer in Deutschland e.V.". Ein Zusammenschluss von den aus der Türkei geflüchteten Äramäern, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben.

"Ich habe keinerlei Konflikte zwischen der islamischen Gruppe und der christlichen verspürt. "

Das kann auch daran liegen, dass von den einst knapp 80000 Aramäern im Tur-Abdin nur noch 2000 zurückgeblieben sind - meist die Alten.

http://www.oromoye.de/

Adios
Hallo nochmals,

an nasruddin: Ja es gibt schon noch paar aramaeische leute die in der
Tuerkei leben, aber die meisten sind schon ins ausland
geflohen. Den es werden schon oft aramaeer getoetet
in der tuerkei wie ich gehoert habe.Denn es gibt viele
moslems die auf christen einen riesen grossen hass
haben.Ich selber bin nich in der tuerkei geboren worden.
Ich bin in Bagdad,Irak geboren.
Wir aramaer haben schon viel mit der tradition
von den tuerken und den arabern zu tun. Den wir haben
oft die gleichen taenze und die gleiche art von musik.
Eben vieles .Das mit der tradition wird kein problem fuer
mich sein.Ja er spricht tuerkisch.Er ist kurdischer-alevite.



an flip: Das ist einer der gruende wieso meine Eltern keine
moslems moegen. Sie kennen sie als herzlose moerder.
Und die jenigen die ihre frauen unterdruecken,nicht
respektieren und schlagen. Aber nicht alle sind so meine
ich. Es gibt auch gute moslems. Wie mein freund .
Ich will nicht sagen das wir christen besser sind .
Denn es gibt in jeder Religion menschen die schlecht
sind.




gruss


Diana
Lieber Flip,

Zitat:
Tja,deine Aussage ist etwas hochnäsig aber vielleicht eher naiv. Unfähig sich in andere hineinzuversetzen. Versuche dich in die Lage der Eltern Dianas hineinzuversetzen - deren Großeltern - viell. noch direkt von diesem Massaker/ Genozid betroffen waren - und die Berichte der Grausamkeiten an ihre Nachkommen weitergegeben haben.


Bist du selber Betroffener von irgendwelchen Genoziden ? Warum sprichst du eigentlich in ihrem Namen ? Du baust irgendwelche Gedankenkonstrukte auf, die zwar innerhalb deiner eigenen Logik stimmen mögen, jedoch mit der Realität nichts zu tun haben müssen. Spekulationen über das Denken von Genozidbetroffenen haben keinen Sinn.

Zitat:
Um es anschaulicher zu machen, brauch ich nur in die dt. Geschichte zu gehen:

Rein fiktiv, wir würde sich ein Israeli (Emigriert aus Europa) verhalten, dessen halbe Familie durch die Nazis getötet wurde und dessen Tochter ihm als zukünftigen Schwiegersohn einen Deutschen vorstellt.


Mit Fiktionen kommen wir nicht weiter mit Fakten aber schon. Und Fakt ist, dass es viele Jüdinnen gibt, die mit Deutschen heiraten würden und es auch tun.

Zitat:
Mag sein - es gibt eine ganz interessante Reportage über diese Problematik "Christen unterm Halbmond".
Zusätzlich die Internetpräsenz "Der Föderation der Aramäer in Deutschland e.V.". Ein Zusammenschluss von den aus der Türkei geflüchteten Äramäern, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben.


Diese Reportage habe ich gesehen aber Gegenreportagen gibt es auch genug. Ebenso gibt es Reportagen, die irgendwie belegen wollen, dass Türken in Deutschland insgeheim verfolgt werden und wie man in Ludwigshafen sieht auch von Nazis verbrannt werden. Da kann man noch so viele Reportagen machen, was tut das zur Sache ? Und woher willst du so genau wissen, warum Aramäer nach Deutschland gekommen sind ? Hast du sie gefragt ?

Zitat:
Das kann auch daran liegen, dass von den einst knapp 80000 Aramäern im Tur-Abdin nur noch 2000 zurückgeblieben sind - meist die Alten.


Wieder spekulierst und vermutest du. Es leben gewiss mehr als 2000 Aramäer in der Türkei und in Mardin sind sie alles andere als alt.

Gruß,
Rahiym
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