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Gott schuf seinen Sohn ....DICH












Hallo Helle,
danke für deine gut durchdachte Antwort

Zitat:
Was ich damit meine, ist: Wie lassen sich psycho-soziale Faktoren mit Karma vereinbaren? Wie hat man, der Reinkarnationslehre zufolge, denn überhaupt eine Chance zu verstehen, worauf es im Leben ankommt, wenn man doch seine Schuld ständig abtragen muss und durch widrige Umstände auch nicht gerade prädestiniert dafür ist, ein gesunder "funktionierender" Mensch zu werden. Es ist doch allein die Liebe, die einen dazu befähigt. Und wenn man die - aufgrund des Karmas-nicht bekommt?


Karma ist das strenge Gesetz von Aktion und Reaktion. Gott ist ALLEN Lebewesen gleichgesinnt. Sowohl dem Täter als auch dem Opfer. Denn alle sind Kinder Gottes. Nichts geschieht ohne Grund, alles hat seine unmittelbare und mittelbare Ursache.

Um das Karma-Gesetz wirklich zu verstehen braucht es eine allumfassende Sicht. Ein ganzheitliches (holistisches) Verständnis. Ich hoffe also das es dich wirklich interessiert wenn ich das etwas ausführlicher darlege.

Ich werde das Thema in 3 Kapitel teilen:

1. Kosmologie
2. Psychologie
3. Philosophie

1. Kosmologie:

Die Veden erklären das auf allen Planeten im Universum Lebewesen existieren. So wie es auch bei uns Lebewesen gibt die im Wasser in der Luft und in der Erde leben, so gibt es auch Lebewesen die einen Feuerkörper haben und auf Sonnen leben oder die einen noch feinstofflicheren Körper haben und auf beispielsweise dem Mond leben.
Man spricht in diesem Zusammenhang von 14 verschiedenen Dimensionen im Kosmos.
Es gibt 7 Dimensionen die man Tala's nennt, in diesen Welten leben dämonische Wesen die sich bewusst von Gott abgewandt haben.
Dann gibt es 6 Dimensionen die man Loka's nennt, in diesen Welten leben göttliche Wesen die sich bewusst Gott zugewandt haben und danach streben Gott zu dienen. Sie sind die Verwalter des Universums, im christlichen Sinne könnte man sie Engel und Erzengel nennen. In den Veden werden sie Devas genannt.
Je höher die Dimension umso göttlicher bzw. umso dämonischer sind die Wesen in den betreffenden Welten.
Mutter Erde gehört zu den Planeten die genau dazwischen liegt. Planeten wie die Erde gehören zu sehr wichtigen Planeten, da es sich hier entscheidet in welche Richtung sich ein Lebewesen bewegen möchte.

Jenseits dieser 14 materiellen Dimensionen, den wir als Kosmos bezeichnen (in Sanskrit genannt Devidham) ist die spirituelle Welt (Vaikuntha) in der die befreiten (vollkommenen) Lebewesen ein ewiges Leben voller Wissen und Glückseligkeit leben.

Die Erde war und ist schon seit Urzeiten ein sehr umkämpfter Ort.
Hierzu muss man verstehen das die Erde einerseits "zwischen den Fronten" liegt, aber zu der Kategorie "am grobstofflichsten" gezählt wird.
Wir haben einen materiell sehr verdichteten Körper und sowohl die dämonischen als auch die göttlichen Welten sind feinstofflicher als wir. Daraus ergibt sich; sie können uns sehen aber wir können sie nicht sehen.
Aus diesem Grund sind mächtige göttliche Wesen" nicht immer "göttlich" sondern können genauso zur dämonischen Seite gehören.
Christus lehrt; "an den Früchten könnt ihr sie erkennen".

Die Dämonen versuchen mittels Technologie Herr zu werden über die materielle Natur. Es gibt höhere dämonische Welten die über Technologien verfügen, da sind wir im Vergleich "Steinzeit". Genaugenommen kommt "unsere" heutige Technologie von diesen Wesen.

Zurzeit steht die Erde unter dem grossen Einfluss dämonischer Wesen.
Man nennt dieses Zeitalter "Kali-yuga".
Unser Karma entscheidet auf welchem Planeten und in welche Lebensumstände wir geboren werden. Wir alle, ohne Ausnahme haben schon unzählige Geburten in unterschiedlichsten Lebensformen wie Pflanzen, Tieren, Menschen, Dämonen und göttlichen Wesen durchlaufen.
Hallo Helle,

Teil 2 Psychologie:

Nun zum Karma selbst, das ja das Gesetz von "Aktion und Reaktion" ist.
Was die meisten nicht wissen ist, das es drei Grundarten von Karma gibt:

Karma = fromme Handlungen die uns in der Zukunft Genuss, Glück und Wissen/Weisheit bescheren
Vikarma = sündhafte Handlungen die uns von Gott trennen und uns Leid und Unwissenheit bescheren
Akarma = Handlungen die keine karmischen Reaktionen erzeugen und zu Vollkommenheit führen

Eine Seele kann zwar durch fromme Handlungen in höhere Dimensionen (göttliche Welten)aufsteigen (das was man im Christentum "himmlische Welten" nennt), sie ist dort jedoch immer noch gefangen im Kreislauf von Geburt und Tod. Handeln wir beispielsweise ein Leben lang sehr fromm nehmen wir im nächsten Leben Geburt auf einem himmlischen Planeten. Dort gibt es kein Alter, keine Krankheit, kein Hass, keine Gier und fast kein Leid. Wir dürfen Geniessen ohne dafür etwas zu tun, da wir ja bereits auf der Erde dafür "gearbeitet" haben. Wenn dann dieses Karmakonto leer ist, kehren wir wieder zurück auf einen irdischen Planeten, wo wir wieder dem strengen Gesetz von Aktion und Reaktion ausgesetzt sind.
In gleicher weise führen anhaltend dämonische Handlungen zu einer Geburt auf einem dämonischen Planeten, mit entsprechend leidvollen Lebensumständen.

In der Regel verbleiben wir eine Zeitlang auf einem irdischen Planeten um dann unseren Weg nach "oben" oder "unten" weiter zu gehen.

Der "Menager" der die Wege des Lebewesens bestimmt ist Gott, Er ist der Beobachter und Erlaubnisgeber all unserer Handlungen.
Die Psychologie ist folgendermaßen aufgebaut:
Aus Gedanken werden Wünsche und aus Wünschen entwickeln sich schlussendlich Handlungen. Gleiches zieht gleiches an. Der Täter findet sein Opfer, das Opfer findet den Täter. Keiner von beiden ist "unschuldig".
Es gibt weder einen unschuldigen Täter noch ein unschuldiges Opfer.
So "entwickelt" sich beispielsweise ein Mord über viele Leben hinweg.(vergleichbar einem Saatkorn das vor langer Zeit gepflanzt wurde und irgend wann zur Reife kommt)
Zurzeit sind viele junge Menschen damit beschäftigt mittels PC-Spielen "spielerisch" in Gedanken zu töten, sie legen damit den Grundstein für den realen Mord in einem zukünftigen Leben. Was wir sähen das werden wir ernten. Zwischen Saat und Ernte vergeht Zeit (wir mögen vergessen was wir gesät haben) aber wir werden niemals etwas anderes Ernten als das was wir gesät haben. So legen wir täglich unzählige Saatkörner ohne uns darüber bewusst zu sein.
Das Karmagesetz ist sehr subtil. Was/wem auch immer wir unsere Aufmerksamkeit schenken erzeugt in unserem Unterbewusstsein einen Eindruck (in Sanskrit genannt vasana) und dieser Eindruck beeinflusst unser Bewusstsein. Auch die kleinste Begebenheit in unserem Leben hat ihre Ursache und erzeugt wiederum eine Wirkung.
Ursache ---> Wirkung ---> Ursache ---> Wirkung ....

Der jetzige Körper ist unser Erzeugnis aus den Handlungen des letzten Lebens. Und in diesem Leben erzeugen wir den Körper für das nächste Leben. Ein Körper mit bestimmten Eltern, bestimmten Lebensumständen und einer bestimmten Psychologie/Denkweise. Das alles entwickelt sich wie gesagt über unzählige Leben hin.
Hallo Helle,

Nun der philosophische Teil: (der wichtigste von allen!)

Das Lebewesen ist ewig und weil es ewig ist, ist es unwandelbar.
Wir kommen alle ursprünglich aus der spirituellen Welt (Vaikuntha). In dieser Welt basieren alle Handlungen auf selbstloser Liebe. Das Zentrum unserer Liebe ist die Höchste Persönlichkeit Gottes. Wir sind ewig individuelle Wesen und so ist es auch Gott. Weil wir Gott lieben haben wir auch die Möglichkeit Gott zu vergessen - uns von Ihm zu trennen. Ohne freien Willen könnte man nicht von Liebe sprechen. Die bedingten Lebewesen in der materiellen Welt haben sich alle in der Vergangenheit einmal dazu entschieden sich von der Liebe Gottes zu trennen. Fällt das Lebewesen in die materielle Welt, bekommt es einen materiellen Körper der den ursprünglich spirituellen Körper bedeckt. Das Resultat - es vergisst wer es ursprünglich einmal war und identifiziert sich mit seinem derzeitigen, vergänglichen Körper. In dieser Situation versucht es seine Liebe auf den materiellen Körper zu richten - sowohl den eigenen (Ich und Mein) als auch auf den der anderen. So wandelt sich ewige spirituelle Liebe (prema) in materielle zeitweilige Liebe (kama).

Das Lebewesen muss nicht reifen es ist immer schon perfekt, denn es ist ein Teil Gottes. Gott ist perfekt und unfehlbar, was von Ihm ausgeht ist vollkommen. Das Lebewesen kommt in die materielle Welt weil es von Gott getrennt Geniessen möchte.
Auch Christus erklärte, "ihr seit Götter" (aber wir haben es bewusst vergessen wollen)

Der Sinn der materiellen Welt ist es, dem Lebewesen die Möglichkeit zu geben getrennt von Gott versuchen zu geniessen (im ICH und MEIN) und es gleichzeitig dazu zu bringen das es versteht das es in Wirklichkeit nicht
ohne Gott glücklich sein kann. Denn was ist das einzelne kleine Lebewesen (Teilchen) ohne Gott (das Ganze)?

Was ist der Wert einer Schraube die getrennt von der Maschine ist?
Die Schraube ist wertlos, ohne Bedeutung, ihre ursprünglichen Eigenschaften sind ohne Bedeutung. Und so ist auch unser ursprüngliches ewiges, unwandelbares Wesen bedeckt worden.
Ist die Schraube jedoch wieder verbunden mit der Maschine, hat sie wieder ihre ursprüngliche Eigenschaft zurück.

In gleicher Weise rennen die Lebewesen in der materiellen Welt einer Illusion hinterher. Der Illusion getrennt von Gott glücklich werden zu können.

Aus diesem Grund besteht die höchste Pflicht des Menschen darin nach Selbsterkenntnis zu streben. Dies kann er erreichen in dem er sich wieder mit Gott verbindet.
Dieser Verbindungsvorgang wird in Sanskrit Yoga genannt und hat die gleiche Bedeutung wie Re-Ligion (Rück-Verbindung).
Es gibt verschiedene Arten der Rückverbindung die angepasst sind an Zeit, Ort und Umstände. Und in unserem Zeitalter heisst es in den Veden ist der beste Verbindungsvorgang wenn wir Gott bei Seinen verschiedenen Namen anrufen.
Wir finden in allen Religionen Namen Gottes. In Sanskrit werden sie Mantra genannt. Die Namen Gottes sind Shabda-brahman, Transzendentahle-Klangschwingung.

Gruss
Hi, jivatma

danke Dir sehr für diese aufklärenden Worte.

Zitat:
Die Vorstellung eines neuen Lebens nach dem Tod ist (in Verbindung mit animistischen und/oder gnostischen Vorstellungen) in vielen Kulturen und religiösen Lehren verbreitet: im Griechenland der Antike, im römischen Kaiserkult, im Manichäismus und weiteren gnostischen Strömungen, in der jüdischen Kabbala, in der Mystik des Islam und in der modernen Esoterik. Eine systematische Reflexion erfuhr die Reinkarnationslehre vor allem aber in den östlichen Religionen Hinduismus, Jainismus und Buddhismus, in oft verfremdeter Art und Weise in New-Age-Religionen sowie in der europäischen Tradition im Wesentlichen in der Anthroposophie von Rudolf Steiner.

quelle: wikipedia/Reinkarnation
quelle: reinkarnationslehre
http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/reinkarn/r_find.htm

Mir ist so manche Lebenssituation und Probleme im Leben durch die Reinkarnationslehre erklärbar geworden.

Gruß
Sakina

@jivatma
Zitat:
Was ist der Wert einer Schraube die getrennt von der Maschine ist?
Die Schraube ist wertlos, ohne Bedeutung, ihre ursprünglichen Eigenschaften sind ohne Bedeutung. Und so ist auch unser ursprüngliches ewiges, unwandelbares Wesen bedeckt worden.
Ist die Schraube jedoch wieder verbunden mit der Maschine, hat sie wieder ihre ursprüngliche Eigenschaft zurück.

Eine übliche Masche von Predigern.
Du bist wertlos. wenn du nicht dies oder das tust oder bist.
vielen Dank!
http://www.brainworker.ch/Denkwerkstatt/denken.htm#divergentes

mffffggggg gnostik
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