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Hallo jivatma,
mit dem Begriff Leiden in Verbindung mit Perspektive meine ich eine holistische Weltsicht, eben aus einer Perspektive, die wir Menschen noch nicht begreifen können, weil uns der Überblick fehlt. Bestimmte, auch leidvolle Erfahrungen haben wir alle gemacht, und daraus gelernt. Ob es noch andere Möglichkeiten des Lernens ohne Leiden gibt, ist sehr wahrscheinlich, vermag ich aber nicht zu sagen, da ich die göttliche Perspektive zur Beurteilung nicht einnehmen kann.
Ich verweise hier auf mein Essay :
Eins
Du bist das Leben im Leben. Beobachtet von Deinem Ich aus der anderen Welt; und doch hier in der Gegenwart.
Du lebst in jeder Deiner Zellen als Teil der Anderswelt, und Teil von Dir aus anderen Welten; ausgestattet mit Deinem Geist Deines Lebensbaumes.
Wo immer Du warst , sein wirst und was immer Du denkst, Du bist immer wieder Du.
Du bist Teil Deiner Liebe und liebst Dich selbst, wie Du Dein Leben liebst in jedem Teil Deiner selbst, dem Du den Geist gegeben hast.
Der Geist ist mit Dir und von jedem Geist, was jemals war ist Geist in jeder Deiner Zellen.
Und jede Zelle, die ein Teil von Dir ist, und von Dir geliebt wird, wird ein Geist scheiden in die neue Welt.
So wird nichts von Dir verloren gehen; weder in der alten Welt, noch in der neuen Welt.
Du wirst Mann und Frau sein und lernen zu lieben als Mann und Frau.
Die Geisteskraft der Liebe mehrt die Gefühle, die Frau und Mann empfinden, und eines Tages wird sich der Geist von Mann und Frau verschmelzen zu einer Einheit und Zellen werden entstehen, die eins sind in ihrer Liebe; in der Erkenntnis eines gewesen zu sein, bevor man sie trennte.
Hartmut Alt
Für alle, die es verstehen wollen, diese Erklärung :
Als Teil des Lebens betrachten wir uns aus der Perspektive der Seele hier auf Erden in der materiellen Dimension. Unser Ich ist wie unsere Seele in der Dimension der Zeit/Gegenwart . In jeder unserer Zellen ist ein Erinnerungsmuster aus der Anderswelt, der jenseitigen Welt, oder wie immer man es bezeichnen möchte. Und in jeder Zelle ist ein Teil von jenem Geist, den Du in die materielle Welt hinüber nahmst. Dein Lebensstrang/ Lebensbaum/Seelenstrang enthält das gesamte Wissen Deiner Vorleben und zukünftigen Leben, und dennoch bleibst Du immer Du. Nur Dein Gefährt, Dein Körper ändert sich von Leben zu Leben. Wenn Du aus dem irdischen Leben scheidest, so scheidet ein Teil in die jenseitige Welt, verbindet sich mit dem Seelenstrang, und mehrt das Wissen. Diese Verbindung ist rein geistiger Art. Deine Liebe führt dazu, das ein Teil Deiner in das neue Leben, die neue Welt wieder geboren wird, weil die Liebe mächtigste Schaffensenergie ist.
Ein weiterer Aspekt ist die Aufhebung der Geschlechtlichkeit und die Verschmelzung zu einem ungeschlechtlichen, vollkommenen, nur von Liebe durchdrungenem Wesen,
was wir waren, bevor uns die Schöpfung in Mann und Frau trennte, um zu erfahren...
Hartmut
Ich habe niemals behauptet, ich wolle die eigene Verantwortung aufgeben, im Gegenteil. Durch meine unerschütterliche Überzeugung des Weiterlebens nach dem körperlichen Abgang bin ich mehr denn ein Andersgläubiger in der Verantwortung. Jener kann nämlich sagen, nach mir die Sinnflut, es ist für mich eh alles vorbei.
Ich habe die Begriffe Schuld und Unschuld gänzlich aus meinem Wortschatz gestrichen, oder besser ich bemühe mich darum, es zu tun, schaffe es nicht immer. Es gibt weder Schuld, noch Unschuld, weil es keinen Richter gibt, denn der, der in mir wohnt. "Ich" ist hier im übertragenen Sinne gemeint.
In meinem/unserem Innern befindet sich ein unbestechliches Regelwerk von Normen und Werten, was allen Menschen innewohnend ist. Ob sie schwarz oder weiß, groß, klein, dick, dünn, Moslems oder Christen sind...tief in uns ist das "GEN" für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit. GEN auch hier übertragen,weil es auch kleiner als eine Zelle oder nur eine Schwingung sein kann. Tief in uns gibt es einen Wert, der uns stets und ständig wissen läßt, ob das was wir tun mit der Schöpfung im Einklang steht, ob es schädlich oder nützlich ist.
Realität ...gibt es nicht. Wir sehen auch nicht alle die gleiche Sonne, den gleichen Mond, da unsere jedwede Wahrnehmung unterschiedlich ist. Es gibt jedoch einen Konsens auf den wir uns geeinigt haben, der besagt so sieht der Mond oder die Sonne aus.
Es gibt keinen höchsten Herrn, keinen Himmel, keinen Gott außerhalb von uns. Wir brauchen nirgends hinzublicken, zu suchen. Wir waren nie getrennt von Gott, und werden es auch nie sein, weil er in uns ist. Es gibt keine weitere Person, kein weiteres Etwas, kein weiteres Drittes mit dem Namen Gott. Gott ist Teil von uns allen.
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Hallo sternkind,
danke für deine Zeilen, jetzt verstehe ich dich besser.
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| Realität ...gibt es nicht. Wir sehen auch nicht alle die gleiche Sonne, den gleichen Mond, da unsere jedwede Wahrnehmung unterschiedlich ist. Es gibt jedoch einen Konsens auf den wir uns geeinigt haben, der besagt so sieht der Mond oder die Sonne aus. |
Dann ist die jenseitige Welt ebenfalls nicht real?
Nach dem Motto; "alles ist relativ", abhängig von unserer Sichtweise.
Das bedeutet das du der Meinung bist, das deine/meine/unsere Sicht die absoluten Wahrheit/Realität ist.
Wieso machen wir dann Fehler? (Handlungen wider der Harmonie)
Wieso sind wir dann zurzeit so unwissend, wenn unsere Sicht gleichzeitig die höchste "Individual-Realität" sein soll?
Ich sehe das unser Verständnis über den Begriff "Gott" nicht der selbe ist.
Gott aus meiner Sicht ist der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen. Die Höchste Absolute Wahrheit.
In deiner Weltsicht gibt es beides nicht, weder eine höchste Ursache, noch eine höchste absolute Wahrheit/Realität.
Meine Sicht ist; diese Welt ist zeitweilig (Schöpfung-Erhaltung-Vernichtung) auch die höheren Dimensionen im Universum. Etwas das zeitweilig ist, besitzt keine wirkliche Realität. Real ist nur das was ewig ist, alles andere ist Illusion. Diese zeitweilige Wandelwelt ist lediglich eine verzerrte Widerspiegelung der Höchsten Ewigen Realität.
Wenn wir also versuchen das JETZT im ICH zu geniessen, erfahren, rennen wir nur einer Illusion hinterher. Wir verwechseln das "Spiegelbild" mit dem Original, das Zeitweilige mit dem Ewigen.
Ziel im Leben sollte sein die höchste ewige Realität, das ewige Leben zu erreichen.
| Zitat: |
| Es gibt keinen höchsten Herrn, keinen Himmel, keinen Gott außerhalb von uns. Wir brauchen nirgends hinzublicken, zu suchen. Wir waren nie getrennt von Gott, und werden es auch nie sein, weil er in uns ist. Es gibt keine weitere Person, kein weiteres Etwas, kein weiteres Drittes mit dem Namen Gott. Gott ist Teil von uns allen. |
Die Veden erklären dass das Universum ein multidimensionaler Kosmos ist. Das bedeutet dass die Welt in sich in verschiedene Dimensionen (es wird von 14 Dimensionen gesprochen) gleichzeitig besteht.
Gott ist alldurchdringend überall anwesend und gleichzeitig doch fern von allem, denn Er ist der Ursprung von allem.
Übrigens woher nimmst du deine Überzeugungen?
Gruss
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Hallo jivatma,
für mich würde aber der Gedanke: wir alle sind Gott, was ja auch beinhalten würde: ich bin Gott
nicht bedeuten mich in egoistischer Weise in das Zentrum zu setzen. Vielmehr würde mich die Vorstellung, dass jeder ein Teil von Gott ist und somit auch ein Teil von mir, eher dazu befähigen das Gegenüber zu achten (um nun nicht gleich "lieben" zu sagen). Jesus hat mit seinem Abendmahl-Ritual doch eigentlich auch nichts anderes gesagt, als: ich bin in euch.
Die Vorstellung ein früheres Leben gehabt zu haben, von dem ich nichts weiß, kommt einer unsichtbaren Bedrohung gleich, weil ich es ungerecht fände für etwas zu leiden, von dem ich nichts weiß. Auch würde mich interessieren für was ich meine Privilegien genieße.
Und meine Überlegung bezüglich der selbst geschaffenen Realitäten geht dorthin, dass ich mich frage, ob negative Tagträume, bzw. Ängste, die sich in solchen äußern, in einer anderen Dimension erfahrene Wirklichkeit sind. Das fände ich nämlich ebenfalls erschreckend.
Ich merke, dass Du im Hinduismus für Dich die absolute Richtschnur gefunden zu haben scheinst. Wenn es Dir damit gut geht und Du alle Deine Fragen in dieser Religion beantwortet findest, ist das schön für Dich. Da ich aber selbst einmal geglaubt habe, in meiner Religion "den absoluten Plan" gefunden zu haben, kann ich mit Religiösität in Abgrenzung zur Spiritualität nicht mehr so viel anfangen. Kann es nicht sein, dass jeder Gedanke ein Stück Wahrheit birgt? Ich glaube nicht, dass in einer einzigen Religion die absolute Wahrheit gepackt sein kann. Vielleicht erhält nach diesem physischen Leben jeder das, was er geglaubt hat....- ob er sich nun als Sohn Gottes geglaubt hat oder als Teil des Ganzen oder als Wurm oder als Gott.
Gruß Helle
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@sternkind
Kann es sein, dass Du die statischen Momente, die wir in unserem Leben dennoch haben, schlichtweg ignorierst? Anders kann ich mir Deinen Sprung in der vorgegebenen Logik nicht erklären....
Gruß
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Hello Helle,
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für mich würde aber der Gedanke: wir alle sind Gott, was ja auch beinhalten würde: ich bin Gott
nicht bedeuten mich in egoistischer Weise in das Zentrum zu setzen. Vielmehr würde mich die Vorstellung, dass jeder ein Teil von Gott ist und somit auch ein Teil von mir, eher dazu befähigen das Gegenüber zu achten (um nun nicht gleich "lieben" zu sagen). Jesus hat mit seinem Abendmahl-Ritual doch eigentlich auch nichts anderes gesagt, als: ich bin in euch. |
Der Begriff Gott bedeutet Allmacht, Allwissend, Alldurchdringend, Unfehlbar etc.
Natürlich können wir andererseits sagen das wir ein Teil Gottes sind.
Wenn nun jemandem erklärt, „ich bin Gott“ ist das ein wesentlicher Unterschied zu, „ich bin ein Teilchen Gottes“.
Bei einer kleinen Schraube käme auch niemand auf die Idee zu sagen sie sei die Maschine – das wäre Geistlos. Schraube ist Schraube und Maschine ist Maschine.
| Zitat: |
| Die Vorstellung ein früheres Leben gehabt zu haben, von dem ich nichts weiß, kommt einer unsichtbaren Bedrohung gleich, weil ich es ungerecht fände für etwas zu leiden, von dem ich nichts weiß. Auch würde mich interessieren für was ich meine Privilegien genieße. |
Die einzige Alternative zur Reinkarnation ist; „es gibt keinen Gott, alles ist Zufall, es gibt nur ein Leben“ = Atheismus
Reinkarnation ist Absolute Gerechtigkeit = Logik. Alle sind gleich vor Gott. Es spielt keine Rolle welcher Religion du angehörst, ob Hindu, Christ, Moslem, Gott ist kein Sektierer. Karma ist das Gesetz von Aktion und Reaktion, jeder erntet was er gesät hat.
Du fragst dich wieso du dich denn nicht an vergangene Leben erinnern kannst. Hier nun erklärt Krishna in der Bhagavad-Gita das die Erinnerung, Wissen und Vergessen ebenfalls von Gott gegeben wird – auch das entspricht unserem Karma.
Nehmen wir einmal an wir waren im letzten Leben eine Frau und in diesem Leben sind wir ein Mann. Was für ein durcheinander würde das wohl verursachen?
Die Lebewesen in der materiellen vergänglichen Welt, so heisst es in den Veden, wollen von Gott getrennt geniessen. Gott gibt uns durch die Naturgesetze einem unseren Handlungen im letzten Leben entsprechenden Körper. Wenn du in diesem Leben einen männlichen Körper hast und du könntest dich erinnern wie du im letzten Leben mit einem weiblichen Körper genossen hast, würde dies dir denn nicht den Genuss in diesem Leben stören?
Einen materiellen Körper bekommen wir dann, wenn wir an diesen angehaftet sind. Anhaftung entsteht durch Genuss, welcher Art auch immer. Der eine geniesst Fleisch und muss die Reaktionen dieses Genusses tragen; der andere geniesst seine Karotte und muss die Reaktionen tragen - so entsteht Glück und Leid in dieser Welt.
Wirkliches Wissen zu erlangen bedeutet in einem ersten Schritt zu erkennen; „ich bin nicht dieser Körper“. Wer nur im Interesse seines Körpers handelt ist ein Materialist und als solcher erhält er auch immer wieder einen materiellen Körper.
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| Und meine Überlegung bezüglich der selbst geschaffenen Realitäten geht dorthin, dass ich mich frage, ob negative Tagträume, bzw. Ängste, die sich in solchen äußern, in einer anderen Dimension erfahrene Wirklichkeit sind. Das fände ich nämlich ebenfalls erschreckend. |
Auch hier wieder, „was du sähst das wirst du ernten“. Im Verständnis zu leben, „ich bin dieser Körper“, erzeugt automatisch Ängste. Denn diesem Körper ist es bestimmt von Alter, Krankheit und Tod heimgesucht zu werden. In echter Spiritualität geht es darum zu erkennen wer wir wirklich sind. Der Prozess dieses Ziel zu erreichen wird Religion genannt. Echte Religion besteht aus einem Reinigungs- oder Läuterungsvorgang. Das was gereinigt werden muss, ist der Verstand/Geist der im bedingten Zustand glaubt „ich bin dieser Körper“. Wenn der Verstand jedoch klar wird, erkennen wir uns als transzendental. Und dann haben auch all unsere Ängste ein Ende.
All unsere Ängste werden uns von der materiellen Natur aufgezwungen, weil wir die materielle Natur geniessen wollen. Wir sind die Erzeuger dieser Ängste und Gott ist der Erzeuger dieser Naturgesetze.
Die Menschen sind heute so programmiert unter „Religion“ einen Glauben zu verstehen, aber wirkliche Religion bedeutet, zu erkennen wer wir in Wirklichkeit sind und dann auch dementsprechend zu handeln. Wirkliche Religion besteht aus zwei "parallelen Schienen" und das ist Wissen und Entsagung. Durch Wissen sind wir fähig Entsagung auf uns zu nehmen, durch Entsagung entsteht Loslösung, und dann erlangen wir scheibchenweise Erkenntnis. Alles andere ist nur Spekulation. "Sessel-Philosophen" erreichen nie die Ebene von Erkenntnis, höchstens die Einbildung Gott zu sein = sie setzen sich die dickste Maske auf.
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| Ich merke, dass Du im Hinduismus für Dich die absolute Richtschnur gefunden zu haben scheinst. Wenn es Dir damit gut geht und Du alle Deine Fragen in dieser Religion beantwortet findest, ist das schön für Dich. Da ich aber selbst einmal geglaubt habe, in meiner Religion "den absoluten Plan" gefunden zu haben, kann ich mit Religiosität in Abgrenzung zur Spiritualität nicht mehr so viel anfangen. Kann es nicht sein, dass jeder Gedanke ein Stück Wahrheit birgt? |
Individuelle Sicht ja, aber die ist nicht objektiv. Ein Schwein geniesst es, sich im Kot zu wälzen, ein Hund geniesst Sexualität in aller Öffentlichkeit. Dies ist möglich, weil sich die Person die diesen Körper bewohnt, sich mit diesem identifiziert. Diese falsche Vor-stellung, ist wie eine Maske die wir vor die Wahrheit stellen. Krishna nennt diese in der Bhagavad-Gita, ahankara, falsches Ego.
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| ………….. erhält nach diesem physischen Leben jeder das, was er geglaubt hat....- ob er sich nun als Sohn Gottes geglaubt hat oder als Teil des Ganzen oder als Wurm oder als Gott. |
Das würde dann wiederum Bedeuten das es keine Realität gibt, weder die an die du jetzt glaubst noch an die noch kommen könnten! Was für ein Horror …
Die Veden erklären, das Menschen die Gott beneiden Ihn in einem ersten Stadium einfach verneinen. Dieser Neid führt schlussendlich dazu das der in Illusion getauchte Mensch erklärt selbst Gott zu sein – das ist die grösste Illusion.
Gruss
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