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Gott schuf seinen Sohn ....DICH












Hallo sternenkind,

Zitat:
Die Zeitebene ist eine Dimension... nur eine von vielen Dimensionen. Wie viele ? Ich weiß es nicht.
Eine Realitätsebene, zu der wir beide gehören, weil wir sie schufen, ist die, in der wir uns begegneten, und nun diesen Dialog führen. In dieser bin ich...ich. Eine weitere ist mein Seelenstrang, dem ich angehöre, und der neben mir noch viele weitere Persönlichkeiten geschaffen hat, schafft und nach unserem Zeitverständnis noch schaffen wird.


"ich als Schöpfer meiner Realität",
das ist Balsam für das Ego - "ich wusste schon immer dass ich "Gott" bin".

Ich respektiere natürlich deine Ansichten, kann sie aber offen gestanden nicht nachvollziehen.
Wenn ich der Schöpfer meiner Realität bin, wieso muss ich dann leiden obwohl ich gar nicht leiden will?

Die Veden erklären, das die Vorstellung selber Gott sein/werden zu können die grösste Illusion ist, die uns das Ego in den Weg legt.

Tatsache ist, wir sind klein und werden von der übermächtigen, materiellen Natur beherrscht.
Wenn wir uns jedoch dem Höchsten Herrn der die materielle Natur beherrscht, ergeben, können wir sie sehr leicht überwinden.

Shri Krishna in der Bhagavad-Gita:
Zitat:
"Diese Meine göttliche Energie, die aus den drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur besteht, ist sehr schwer zu überwinden. Aber diejenigen, die sich Mir ergeben, können sie sehr leicht hinter sich lassen." (BG 7.14)


Erscheinungsweisen der Materiellen Natur werden "gunas" genannt. Guna bedeutet "Strick/Seil", diese binden uns in einer gewissen weise, entsprechend unserem Karma, zu handeln. Vergleichbar einer Marionette die an die Fäden des Puppenspielers gebunden ist und nach dessen Regie handelt.
Man unterscheidet: tama-guna (Unwissenheit), raja-guna (Leidenschaft) und satva-guna (Tugend). Im bedingten Zustand sind alle unsere Handlungen, Wünsche und Gedanken von diesen drei Kräften beeinflusst. Im befreiten Zustand des Lebewesens bleibt nur vishudha-sattva, reine Tugend.

Solange wir jedoch glauben der Schöpfer, Besitzer und Geniesser dieser Welt zu sein (himmlische Gefilde inklusive), werden wir von der materiellen Natur immer wieder gezwungen Geburt zu nehmen.
Sobald wir sagen "ich und mein" erzeugen wir karma und verstricken uns mit dieser zeitweiligen Welt.
Hier nun gibt es zwei Wege:
- der eine ist Loslösung von der materiellen Welt, in Sanskrit genannt vairagya. Sich von allen Tätigkeiten zurückziehen. Es ist quasi die Negierung der materiellen Wandelwelt. Die Einsicht; "ich bin ewig und kann niemals glücklich werden in dieser zeitweiligen Wandelwelt".
Dieser Weg/Pfad ist im heutigen Zeitalter nicht mehr möglich.

- der andere Weg wird yukta-vairagya genannt. Hier lösen wir uns nicht von allen Tätigkeiten sondern spiritualisieren unsere materiellen Tätigkeiten. Denn durch unsere Sinne sind wir gezwungen zu handeln. yukta-vairagya bedeutet zur Freude des Höchsten Herrn zu handeln (yukta bedeutet unter höherer Führung).
Solange das Lebewesen jedoch die Höchste Persönlichkeit Gottes verneint und Gott nur zu einem unbestimmten, diffusen Etwas von "Licht und "Liebe" erklärt, oder gar selbst Gott spielen will, ist es ihm unmöglich in dieser weise zu handeln.

Gruss
Hallo Sternkind,

schaffe ich durch meine Gedanken eine Realität, in der das Gedachte existiert wie ich im Hier und Jetzt und sich genauso nach dem Sinn fragt, wie die Menschen? Weiß das Gedachte nichts von mir?

Gruß Helle
Leiden ist eine Frage der Perspektive. Ich glaube nicht an Karma, auch nicht etwas wieder gut machen zu müssen. Alles was ich tue, denke fühle und handle hat einen Sinn und braucht nicht ungeschehen, entschuldigt oder gar versteckt zu werden. Es wird alles offenbar, wenn wir uns in der Offenbarung befinden. Manche bezeichnen es als jüngsten Tag, jüngstes Gericht etc. . Wir stehen dann nicht Gott dem Schöpfer als dritte Person Rede und Antwort, sondern uns selbst. Niemand außer uns wird anwesend sein an diesem Tag des jüngsten Gerichtes, und wir brauchen daher nichts zu leugnen, uns nicht zu schämen oder zu fürchten. Es ist an der Zeit, das die alten Religionen in die neue Welt einziehen, und alles für uns belastende abfällt.

Bronze

Welchen Sinn soltte so ein Gedanke haben ? Denke an den Kern deiner Frage, und du erhälst die Antwort, die du suchst.

Hartmut
Hallo sternenkind,

Zitat:
@sternenkind
Leiden ist eine Frage der Perspektive.


Wenn es sich um unser eigenes handelt, kann man das so sehen. Wenn es sich jedoch um das Leid anderer handelt sollten wir nie so denken. Der wahrhaft Weise kann nicht glücklich sein so lange er andere sieht die leiden.

Zitat:
Ich glaube nicht an Karma, auch nicht etwas wieder gut machen zu müssen.

Ja, glauben tun wir immer das was bequem für uns ist (Wunschdenken).
Die eigene Verantwortung aufgeben und sich selbst als Gott auszurufen ist die Philosophie der Illuminati ("Erleuchteten").

Zitat:
Alles was ich tue, denke fühle und handle hat einen Sinn und braucht nicht ungeschehen, entschuldigt oder gar versteckt zu werden.
Es wird alles offenbar, wenn wir uns in der Offenbarung befinden
Manche bezeichnen es als jüngsten Tag, jüngstes Gericht etc. . Wir stehen dann nicht Gott dem Schöpfer als dritte Person Rede und Antwort, sondern uns selbst. Niemand außer uns wird anwesend sein an diesem Tag des jüngsten Gerichtes, und wir brauchen daher nichts zu leugnen, uns nicht zu schämen oder zu fürchten.

Von wem kommt dann diese Offenbarung?
Wann kommt diese Offenbarung?

Zitat:
@sternenkind
Es ist an der Zeit, das die alten Religionen in die neue Welt einziehen, und alles für uns belastende abfällt.

Das was wirklich belastet ist die Unwissenheit. Unwissenheit bedeutet Schuld. Wissen bedeutet Unschuld.
Religionen wurden immer schon missbraucht um Menschen zu manipulieren und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und in der Esoterik ist das nicht anders.

Gruss
Hallo Helle,

Zitat:
schaffe ich durch meine Gedanken eine Realität, in der das Gedachte existiert wie ich im Hier und Jetzt und sich genauso nach dem Sinn fragt, wie die Menschen? Weiß das Gedachte nichts von mir?

Es ist eine wirrmachende Halb-Wahrheit zu erklären jeder schaffe sich seine eigene "Realität"! Auf Grund unserer Handlungen im letzten Leben haben wir ein bestimmtes Maß an Glück und Leid in diesem Leben zu geniessen/erleiden (Schicksal). Wir leben alle in der gleichen Welt. Wir alle sehen dieselbe Sonne, denselben Mond etc.
Niemand von uns kann behaupten er sei der Schöpfer von Sonne, Mond und Erde.
Der Unterschied liegt in unserem Bewusstsein. Wie wir die Welt sehen und nicht was wir sehen. Solange wir uns als Geniesser und Besitzer in dieser Welt sehen, sehen wir uns getrennt vom Höchsten Herrn und Schöpfer, dem eigentlichen Besitzer und höchsten Geniesser von allem.
Erst wenn der Mensch diese Welt als Eigentum des Höchsten Herrn anerkennt, kann er aufhören mit anderen um etwas zu streiten was ihm nicht gehört.
Der erste Mantra in der Shri Ishopanishad lautet:
Zitat:
Der Herr beherrscht und besitzt alles Beseelte und Unbeseelte im Universum. Der Mensch soll daher nur die Dinge annehmen, die er braucht und die ihm als Anteil zur Verfügung gestellt sind. Er soll nicht andere Dinge nehmen, weiss er wohl, Wem sie gehören.

Zu erklären "ich, du, wir sind Gott", ist die Philosophie der Illuminati, der "Pseudo-Erleuchteten". Durch diese Philosophie wird nur der Kampf um Herrschaft und Macht angefacht, da sich jeder selbst als Zentrum sieht. (siehe die heutige Welt, sie wird von den Illuminati beherrscht)
Christus lehrte; "an den Früchten könnt ihr sie erkennen"

Gruss
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