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Einmal in der Zeit











Einmal in der Zeit,

die erschien und wieder verging und immer wieder erschien und verging, wolltest du Mensch sein. Aus dem Bewusstsein einer Entität, die mit dir lebte alle Zeiten die vergangen waren und in der Gewissheit der Abfolge neuer Zeiten entstand aus dir menschliches Bewusstsein in der Gewissheit der Vergänglichkeit. Ausgestattet mit menschlichen Attributen, die auch das Vergessen mit einschloss, konntest du lachen und weinen, lieben und hassen, gut und böse sein.
Und es fing an dir zu gefallen.
Die Gewissheit der Vergänglichkeit wich aus deinem Blickfeld, und du fingst an mit deinem menschlichen Körper die Unvergänglichkeit zu zelebrieren.
Als dir das nicht gelingen wollte, weil Falten und Fett, Arthrose und zunehmende Blindheit dir die Gewissheit für Vergänglichkeit wieder brachten, wurdest du sehr traurig. Vorbei waren die langen Tage und die kurze Nächte, die inzwischen zu kurzen Tagen und langen Nächten wurden.
Es drückte dich die Vorstellung wegen dem Zerfall deines Vehikels, deines Körpers würdest auch du zerfallen und lebensunwert sein. Du hattest in deinem menschlichen Dasein zwar viele Reisen unternommen, aber die Reise in dein Ich hast du nie angetreten. Fürwahr ist es eine lange beschwerliche Reise, die alle Kümmernisse hervorkramt, die man sorgsam mit gesammelten Inkridenzien aus guten Tagen zudeckte. Aber es ist eine Reise die dich beflügelt, ja schweben lässt und in die Lage versetzt all die Dinge aus einem Blickwinkel zu sehen, der unser menschliches Dasein als eine SEINSFORM im Augenblick begreift, die sich im steten Wandel verändert, lernt und lehrt.
Einmal in der Zeit, die erschien und wieder verging bin auch ich erschienen und werde vergehen, aber nicht ohne euch von den langen Reisen ins ICH zu berichten, die ich unternahm. Meine EIN-DRÜCKE und Erinnerungen sind es, die mich aufrufen zu schreiben, das es im scheinbar verborgenem und doch unter unserer aller Augen Dinge zu sehen gibt, die uns wegen unserer Erinnerungslücken nicht mehr präsent sind. Ach wie befreiend sind Gedanken, die aus ihren Käfigen aus selbstauferlegten Begrenzungen in die geistige Welt gehen und dort lebhaft begrüßt werden.
Forum -> Leben nach dem Tod


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