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| So ist es auch in meinen Augen!
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Lieber Andreas,
da stimmen wir alo überein!
Meine Vermutung ist, dass in der muslimischen Welt des Glaubens ein Tor geöffnet werden muß, kann aber nur von dort geschehen. Das Tor zur Öffnung einer Offenheit. Christen könnten hier helfen - auf Grund der eigenen Erfahrung!
Liebe Grüße!
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Lieber Positiv
Da gebe ich Dir vollkommen Recht.
Was dir vielleicht noch nicht klar war: ich bin überzeugt, dass Religion universal ist.
Das haben viele Christen verstanden und verstehen seither ihren Glauben besser als vorher.
Natürlich sollte das Tor zur Öffnung bei uns auch noch weiter aufgehen, aber wir gehen unseren Weg.
Bei den Muslimen ist es, denke ich, ähnlich; nur mit dem Unterschied, dass sie hier noch nicht so weit sind.
Fanatismus steht dem im Weg. Die Hadithen. Und recht weit verbreitete Blindheit für die verborgenen Bedeutungen ihrer Verse.
Aber: man kann keine Sätze aus dem Koran streichen. D.h. manches was so darin steht wird, solange es den Islam gibt, potentiell für Unfrieden sorgen können.
Gruss,
Andreas
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Lieber Andreas,
| Zitat: |
| Was dir vielleicht noch nicht klar war: ich bin überzeugt, dass Religion universal ist. |
Außer diesem Satz gebe ich Dir Recht.
Wieso kann Religion universal sein? Verkündung und Offenbarungen laufen situationsbezogen. Sie haben eine Zielgruppe!
Es gibt sicherlich universale Anforderungen. Aber bestes Beispiel im muslimischen Glaubensbild: Hier sind etliche Aussagen zeitbezogen gewesen. Nimm mal bloß dieses Kopftuch. Zu seiner Zeit rechtens. Heute gelten diese Bedingung nicht mehr. Oder aus dem Christentum: Wir wissen heute, dass die Sexualorgane nicht alleine lediglich der Nachwuchförderung dienen. Dennoch versteift die die christl Kirche - ja ok, die r.k. Kirche insbesondere - darauf.
Warum werden diese überholten alten Zöpfe nicht abgeschnitten und zukunftsträchtig gedacht? Nochmals, Religion sollte Vorreiter sein, das istr ihre Aufgabe, ansonsten erfüllt sie ihren Zweck nicht!
Als ehemaliger Lehrer - ja zugegebenerweise auch als Dozent (aber nicht auf theologischem Gebiet) kann ich da nur sagen: Thema verfehlt!
Liebe Grüße!
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Lieber Positiv
Religion an sich ist universal. Nicht eine bestimmte Religion ist universal.
Natürlich wurden die verschiedenen Religionen vor verschiedenen kulturellen und historischen Hintergrundszenarien gestiftet.
Daraus resultieren auch verschiedene Brauchtümer, Gesezte und Kulthandlungen, die man sicher nicht vereinen kann.
Diese meine ich aber nicht damit, wenn ich sage Religion sei universal.
Religion, als die Erkenntnis der Wahrheit, der Weg zu Gott, ist universal.
Religion besteht ja immer aus folgenden Bestandteilen: einer mystischen Sicht des Kosmos, daraus abgeleiteten Menschen- und Gottesbild, daraus abgeleiteten ethischen Regeln und ein bisschen Tand aussenherum in Form von Kulthandlungen, Initiationsritualen, Gesetzen usw.
Der Kern aller Religionen sollte gleich sein. Lediglich ihr Äusseres unterscheidet sich wegen der verschiedenen Kulturen innerhalb derer sie entstanden. Diese Idee haben ja nicht die Bahai zuerst gehabt. Diese Idee ist uralt.
Mahatma Ghandi hat das so ausgedrückt: "Ja, ich bin Hindu - und ich bin Christ. Ich bin Moslem und ich bin Jude."
Wer das versteht wird offen für jede Religion, kann vorurteilsfrei die Schriften jeder Religion lesen und dadurch, ungemein bereichert, ihren gemeinsamen Kern: das wahre Wort Gottes erkennen.
Ich unterschreibe diesen Satz Ghandis auch mit meinem Namen.
Ich bin auch nur deshalb in einer christlichen Kirche, weil ich finde, dass das Christentum die idealste Verkörperung all der religiösen Wahrheit in sich beherbergt.
Und den Katholizismus schätze ich dabei v.a. wegen all der Dinge, die ich hier ja schon ausführlichst beschrieben habe.
Gruss,
Andreas
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