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| Gott ist ... |
| gut |
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18% |
[ 3 ] |
| allmächtig |
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18% |
[ 3 ] |
| beides |
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50% |
[ 8 ] |
| weder gut noch allmächtig |
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12% |
[ 2 ] |
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| Stimmen insgesamt : 16 |
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@Nebulös:
Interessante Theorie... geniale Dilettanten, das muss ich mir merken.
Ich habe mal ein reichlich dilettantisches Pamphlet verfasst mit dem Titel: "Gott ist ein Salamisandwich (und ich hab ihn gegessen)". Aber das ist schon lange her und interessiert heute keinen mehr, da es auf unhaltbaren Annahmen beruhte.
Leider sind die haltbaren Annahmen für die wenigsten verständlich - der Titel eines neuen Pamphlets dieser Art müsste vermutlich lauten: "Gott ist ein schwammiges Nichts (und ich bin darin geschwommen)".
("Gott ist eine Gummiente" wäre natürlich auch eine Alternative...)
In einer 'perfekten' Welt wäre sowas natürlich undenkbar, aber in einer 'perfekten' Welt wäre sich auch niemand darüber bewusst, was alles denkbar wäre, würde man in einer weniger perfekten Welt leben (mal abgesehen davon, dass die Perfektion an sich den etwaigen Bewohnern wahrscheinlich nicht mal bewusst wäre). Mal abgesehen davon, dass man eine Sache erstmal verstehen muss um sie fassbar zu erklären (oder so ähnlich).
Ich mach mir'n Tee.
LG
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Das Problem ist, dass Gott wirklich eine Gummiente ist, das Universum aber nicht. Gott ist auch noch alles andere, das Universum ist aber nur ein Universum. Diese extreme Diskrepanz beweist, dass der Gott dieses Universums alles andere als perfekt ist und damit kein Gott sein kann. Es sein denn ich irre mich, aber das ist noch nie passiert, jedenfalls nicht in letzter Zeit!
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@Nebulös:
Uiuiui... da offenbaren sich Abgründe, gar steil und dunkel
Das Universum ist doch auch eine Gummiente... ich beweis es dir: nimm ein Blatt Papier und einen Stift (es ist völlig egal, welche Farbe, hauptsache er schreibt, ja?). Ok, wenn du das hast, dann schreibe folgendes auf dieses Blatt: 'Das Universum ist eine Gummiente!'
Et voila! Auf diesem Blatt Papier ist das Universum nun tatsächlich eine Gummiente.
Die Magie der Sprache... Vielleicht kann die Welt nur perfekt sein, wenn es uns in den Kram passt, sie als perfekt anzusehen. Aber das ist wieder so eine willkürliche Beliebigkeit.
Ganz gleich, wie ich es angehe... meine Sprache prallt an Gott ab und selbst meine Ideen reichen nicht ganz hin. Jenseits des bewussten Denkstroms liegt noch eine Dimension, wo es mir völlig klipp und klar ist, was Gott ist - aber das kann man dann so schlecht in einem Forum präsentieren.
LG
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Das gilt aber nur in dem kleinen, abgegrenzten Universum, den das Blatt Papier darstellt. Außerhalb vom Papier muss dann nicht mehr stimmten, was du drauf geschrieben hast.
Ähnlich ist das mit Gott und unserem Universum. Aus Sicht dieses Universum kann Gott nicht perfekt sein, weil das Universum so extrem von der Perfektion abweicht, da kannst du noch so lange in deiner schwammigen Zuflucht rumschwimmen, dieser Wahrheit kannst du nicht entkommen. Also gibt auf und wage einen Schritt auf meine kleine aber stabile Insel der Logik...ewig davonschwimmen ist doch keine Lösung!
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Schönen guten Morgen Lisken und Nebulös!
Eure Gedanken sind, so finde ich, sehr reizvoll. Sie bauen sich auf, entwickeln Beurteilungen und regen an, gleichgültig ob es stimmt, dass Gott eine Gummiente ist, dass am Universum geniale Dilletanten am Werk waren. Alles fordert zu einer Antwort auf - wobei jeder einsehen darf, wie wenig der Mensch erfassen kann.
Nun ja, das ist ja auch schließlich im Blick auf uns selber so. Ist man in der Lage, die Zahl der reellen Atome des menschlichen Körpers festzustellen? Noch dazu wenn der eine Mensch groß, der andere so wie z.B. ich klein, ein weiterer dick und der nächste mager ist? Und dann: Was ist das für eine geheimnisvolle Mikrowelt, die sich da am Menschen ständig verändert? Mit jeder Bewegung, jedem Atemzug, mit dem Austausch der Atome durch die Aufnahme von Nahrung und dem Ausscheiden der verbrauchten Stoffe?
Und dann: Was ist eigentlich ein Atom? In der Regel können wir uns ja nur ein Wasserstoffatom mit einem Positron im Kern und einem Elektron vorstellen, das darum herumschwirrt. Was sind diese Teilchen? Sind sie Strahlung, Wellen, dem Wesen nach Licht? Gefrorenes Licht? Und was könnte man mit den relativ enormen Entfernungen zwischen diesen Atombestandteilchen anfangen?
Ist darin möglicherweise ein Etwas beheimatet, was in seiner Art feiner
ist, als das Grobe, das man messen bzw. berechnen kann?
Und weiters der ganze Zusammenhang unseres Körpers: Liegt eine Planung, eine Vorgabe, ein Konzept darüber oder nicht? Sind oder wären das nicht auch Fragen, über die man ein paar Gedanken verlieren kann mit dem Ziel, zu Gott und dem geistigen Wesen des Menschen vorzustoßen?
Wie die Anzahl der Atome unseres Körpers brauchen wir ja nicht alles komplett und genau ins Bewusstsein leiten, meint - reinwiel
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