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| Gott ist ... |
| gut |
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18% |
[ 3 ] |
| allmächtig |
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18% |
[ 3 ] |
| beides |
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50% |
[ 8 ] |
| weder gut noch allmächtig |
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12% |
[ 2 ] |
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| Stimmen insgesamt : 16 |
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Hallo,
Nein, eben nicht. Gott ist nicht verantwortlich für die Grausamkeiten, die die Menschen selbst zugefügt haben.
Wieso tun die Menschen sowas ?
Wieso diskriminieren Menschen andere Menschen, wobei unser lieben Gott uns alle Menschen erschuf.
Wieso fügen die Menschen so viel leid zu ?
Ja, wieso ?
Wieso tun sie das ?
Gott hat immer die Menschen gewarnt :
, ich sandte euch die Propheten, damit ihr andere Menschen kein leid, keine ungerechtigkeit zufügt, wieso tut ihr das ?
Habt ihr den keinen Verstand ...
Liebe Dardania, du hast es echt supi erklärt noch besser hät ich es nicht erklären können.
Liebe Grüße an euch alle
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Sakina
http://wwwuser.gwdg.de/~gluedem/download/moderner_mensch.pdf
Eine gute Erklährung warum wir glauben wollen.
| Zitat: |
Nun steht fest, dass der Mensch kein rein rationales Wesen ist, sondern Tiefenschichten besitzt,die sich schon immer in Kunst und Poesie widerspiegeln. Und hierhin gehört auch die menschliche Fähigkeit und Kraft zum Glauben. Diese Schichten des Menschen sind einfach da.
Sie bedürfen nicht nur der Kontrolle, sondern auch der Betätigung.
In der Anfangsperiode unserer Existenz stoßen wir auf Formen des Erlebens, die sich ähnlich im Glaubensbereich finden. Es handelt sich um eine sehr frühe Phase, die den Menschen wesentlich prägt: die embryonale Periode und die Zeit unmittelbar nach der Geburt. |
| Zitat: |
| Das Neugeborene ist nicht in der Lage, die äußere Welt, damit auch die Mutter und ihre Brust, von sich selbst zu trennen. Die viel zitierte Subjekt- und Objektschranke, die Schranke zwischen Ich und Du, meinem Körper und deinem Körper, ist nicht nur aufgehoben, sondern sie existiert überhaupt noch nicht. |
| Zitat: |
(W)ir können nicht redlich sein, ohne zu erkennen, daß wir in der Welt leben müssen –‚etsi deus non daretur‘... Gott selbst zwingt uns zu dieser Erkenntnis. So führt uns unser Mündigwerden zu einer wahrhaften Erkenntnis unserer Lage vor Gott. Gott gibt uns zu wissen, daß wir leben müssen als solche, die mit dem Leben ohne Gott fertig werden.
Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, S. 177f. |
mfffggg gnostik
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| Zitat: |
| Habe nicht gesagt, dass Gott es gewesen ist, sondern, dass Gott verantwortlich ist. |
Wenn ich toete, dann bin ich es gewesen und verantwortlich fuer mein Handeln! Ich hatte eine Wahl, ich konnte unterscheiden ich konnte abwaegen usw.
Wenn ein Haus umfaellt aufgrund eines Statikfhehlers, dann ist der Architekt veranwortlich, nicht das Haus.
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| Zitat: |
Ich glaube auch nicht das man hier einfach alles auf den Herr schieben kann!
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Glaube ist das auch meiner Meinung nach.
| Zitat: |
| Gott braucht keine Werkzeuge um zu Handeln, er könnte in einem Augenblick die ganze Menschheit vernichten wenn er wirklich böses wollte. |
Hat er ja angeblich nahezu, der liebe gute Gott. Bis auf nen kleinen Kahn hat er alle Menschen umgebracht, auch die Unschuldigen.
| Zitat: |
Wenn ich toete, dann bin ich es gewesen und verantwortlich fuer mein Handeln! Ich hatte eine Wahl, ich konnte unterscheiden ich konnte abwaegen usw.
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Hattest Du die? Wenn Gott allwissend ist, weiß er auch, was Du in 7453 Tagen 22 h 45 Min. 23 Sek. machen wirst, was Du denken wirst, was Du Dir wünschen wirst. Wie kannst Du Dich da noch anders entschieden? Dein Schicksal ist vorherbestimmt, denn jedes kleine Detail Deines Leben weiß Gott bereits, es weiß genau wie Du Dich entscheiden wirst. Er wusste als Abraham lebte schon das Hitler Massenmorde durchführen wird. Wo ist da noch Platz für den freien Willen?
Wenn der Mensch Gewaltätig wird und jemanden tötet und das in seiner Natur begründet liegt hat Gott ihn falsch konstruiert. Er hat ihn sogar bewusst so falsch konstruiert, denn er wusste genau das der Mensch töten wird. Entweder er hat einen Fehler gemacht oder er ist boshaft.
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Um mich mal wieder einzuklinken:
@Leer: Das sehe ich im Grunde genauso.
@Nuredin: Nein, wir haben eben nicht die Wahl. Da Gott ebenso allwissend ist, weiß er, dass bei den derzeitigen Umständen und kausalen Folgezuständen der Schütze abdrücken wird, aufgrund diverser psychischen Eigenschaften und Emotionen, die er in dem Moment aufweist. Wenn Gott das nicht wollte, würde er diverse Weichen anders stellen, damit der Schütze sich dagegen entscheidet.
Die Wahl zu haben ist ein Privileg, welches uns eingeredet wird.
Anderes Beispiel aus dem Alltag:
Eine alte Dame, die nur mit Gehhilfe vorankommt, ist hingefallen, windet sich vor Schmerzen und kann anscheinend auch nicht ohne fremde Hilfe wieder aufstehen. Gegeben sei der Fall, dass du die Nächstenliebe des Christentums stark verinnerlich hast. Wo hast du die Wahl? Oberflächlich gesehen könntest du weitergehen oder helfen. Da du dir aber der Konsequenzen mehr oder weniger bewusst bist und deine Wesenheit es dir praktisch gebietet zu helfen, fällt die Qual der Wahl weg.
Genauso ist es in sehr vielen Dingen, die einem manchmal gar nicht so bewusst werden, aber die freie Wahl hat man nicht so oft, wie man sie gerne hätte.
Zu unserer "Schuld": Ich habe mir gar nichts eingebrockt, sondern muss anscheinend für die Fehler büßen, die vor k.a. wievielen Jahren 2 Menschen alias Adam und Eva begangen haben. Gott wusste vorher, dass dies passieren wird, aber ebenso weiß er, dass wir folgende Menschen nichts dafür können, dass das Experiment Adam und Eva schief gelaufen ist. Warum sind denn nun alle Menschen aus dem Paradies verbannt, obwohl Gott 2 Menschen mit einer ordentlichen Portion Neugier geschaffen hat (die heute übrigens auch bei so ziemlich jedem gegeben ist), wohlwissend, dass sie ihm zuwider handeln werden und hat aufgrund dessen sowohl die beiden als auch die alle folgenden Menschen für etwas bestraft, für das sie nichts können?
@Shiro 24: Er statte uns mit den Fähigkeiten Neid, Hass, Missgunst, Eifersucht und noch vielen anderen aus. Gleichzeitig sagt er aber, dass er Propheten geschickt hat, die uns ausrichten sollen, dass wir uns doch bitte nicht selbst Schaden zufügen?
Gib einem Wolf nichts zu essen etwa 2-3 Tage lang. Er leidet großen Hunger und seine Bereitschaft, diesen zu stillen, steigt von Minute zu Minute. Jetzt setzt du ihm ein saftiges Stück Fleisch vor und sagst ihm gleichzeitig, dass er es nicht anrühren soll?
Jemandem ein Gefühl, einen Drang oder ein Verlangen zu geben und dieses im Nachhinein verteufeln klingt für mich mehr als widersprüchlich.
@Dardania: Das wäre zu einfach, da hast du wohl recht. Aber der Umkehrschluss "jeder ist seines Glückes Schmied" ist nunmal leider auch falsch, da gewisse Bedingungen einfach gegeben sind, die gewisse andere Dinge wiederum ausschließen. So kannst du Hitler erstmal zur Rechenschaft ziehen, weil er Völkermord etc. begangen hat. Aber was kann er für seine Persönlichkeit, seinen Hass? Seine Machtgier? Ich will den Möchtegernimperator der Welt nicht schön reden, versteh mich nicht falsch, aber genauso wenig wie ein Mensch etwas für seine angeborene Behinderung kann, kann ein Mensch nichts für seine angeborene Psyche. Das ist kein Freifahrtsschein für jeden, jetzt nur noch Mist zu bauen. Aber es ist auch zu einfach zu sagen, dass jeder Mensch für alles was er tut ausnahmslos verantwortlich ist.
@gnostik: Schönes Zitat, aber vor allem das vom Bonhoeffer:
"Gott gibt uns zu wissen, dass wir leben müssen als solche, die mit dem Leben ohne Gott fertig werden." Ich frage mich gerade, ob das die Hilfe durch Gott während wir noch auf Erden wandeln gänzlich ausschließen soll? Wenn dem so wäre, was der gute Bonhoeffer da schreibt, dann braucht man in diesem Leben nicht auf Gottes Hilfe vertrauen, denn helfen wird er uns nicht (im Erdenleben). Interessanterweise widerspricht das aber unglaublich vielen Aussagen von Christen (vllt auch von Moslems, kenne mich da nicht so aus), in deren Leben Gott positiv eingegriffen hat und die sich jeden Tag aufs Neue von Gott beschützt fühlen.
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