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Höllenérlebnisse













Die Hölle ist ...
reàl im Sinne der Bibel
28%
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nicht existent
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vorübergehend
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Stimmen insgesamt : 7

@ Helene H.
Apropos auf Sand gebaut: Woràuf baut sich denn Deine Vorstellung von allem auf? Auf der Bibel? Und von wem wurde die Bibel geschrieben? Auch wenn's Dir nicht paßt: Die Antwort lautet nicht "von Gott". Sie wurde von Menschen geschrieben, und das nicht etwa von einem Tag auf den anderen, sondern nach jahrhundertelanger mündlicher Überlieferung, die den Inhalt soweit verfälscht hat, daß es uns Unmöglich ist, nachzuvollziehen, wieviel davon göttlich inspiriert ist. Denn versteh mich nicht falsch: Ich glaube auch, daß die Bibel göttlich inspiriert ist, aber vollkommen ist sie nicht. Das ist eine Tatsache! Ganz zu schweigen außerdem von den ganzen Übersetzungsfehlern in der modernen Bibelübertragung (Lutherbibel).
Wie kannst Du Dir so sicher sein, daß Dein Glaube nicht auf Sand gebaut ist?
Die jüngste Weltreligion beschreibt die Hölle als einen Zustand.
Und hier haben wir noch alle Originalschriften .
Schönen guten Abend!

Wissen wir, was genau auf den einzelnen Menschen zukommen wird, wenn er stirbt und ins Jenseits eintritt? Ehrlich gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass dies jemand weiß und deshalb gibt es ja auch so viele Menschen, die ein Jenseits nur für eine Phantasie halten.

Ich muss aber festhalten, dass ich persönlich von der Realität des persönlichen Überlebens des Todes und somit auch vom Jenseits völlig überzeugt bin, weil diesem Glauben die gedankliche Auseinandersetzung mit vielen Grundlagen voraus gegangen ist. So gibt es für mich folgende Umrisse:

Jeder geht im Jenseits durch viele Sphären und erreicht irgendwann einmal die höchste Stufe der völligen Läuterung, wo er völlig von Gott durchströmt ist und als Gottes Du aufstrahlt. Nicht in einem kleinen Raum - in einem unendlich großen Raum mit immer neuen Aufgaben. Das heißt, jeder kommt in den Himmel und das ist das letzte Gericht.

Es stimmt, kein Bösewicht und keine unreine Seele wird je diesen Himmel betreten. Das ist ewiges Gesetz und es bedeutet, dass jede Seele geheilt werden muss, bevor sie für den Himmel reif wird. Die Gerechtigkeit Gottes sieht man am besten so:

Gott (Ge-) richtet die Strukturen einer Seele aufs Gute aus. Und dazu dient im Jenseits durchaus der Gang durch teuflische Bereiche, wenn eine Seele egoistisch stur ist und keine Hilfe will. Die Seele wird nicht eine Hölle verstoßen, denn Hölle ist nur das innere Bild (Sittenbild) einer Seele.

Auch wenn sich alles verschärfen sollte, die Seele bleibt solange darin befangen, bis sie echte Sehnsucht nach Veränderung, Einsicht und Reue entwickelt. Hölle ist deshalb auch bei einer schlechten, teuflischen Gesinnung einer Seele immer nur ein begrenzt andauernder Seelen- und Erlebniszustand. Zeit spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

So gibt es zwar Hölle oder höllische Zustände, aber wie stark und wie lange eine Seele in diese eingeht, das hängt von der jeweils anderen Verfassung ab. Diese aber verändert und entwickelt sich, meint - reinwiel
@reinwiel
Find ich sehr nachvollziehbar.

Ich erînnere mich auch, einmal von einem Fall gelesen zu haben, in dem jemand die Seele eines durch Suìzid Verstorbenen mittels eines Mediùms angerufen hat. Der Kontakt soll gelungen sein, und der Tote soll gesagt haben, daß es ihm gut gehe, am Anfang alles jedoch auch für ihn sehr schwierig gewesen sei und er noch viel lernen müsse.

Das bestätigt in gewisser Weise den vorübergehenden Status der Hölle. Ich finde Deine Idee wirklich sehr sinnvoll. Wodurch ist diese Haltung inspiriert?
Guten Morgen inktvis,

woher ich das habe? Ach, das ist das Ergebnis eines langen Weges, der schon im Kindesalter durch die ständige Konfrontation von Karma und Reinkarnation durch meine Mutter begann. Sie war "fundalistische" Anthroposophin nach Rudelf Steiner. Der Gedanke, im nie endenden Kreislauf von Reinkarnationen und Karma zu bleiben, wurde mir ein Schreckgespenst.

Da ich aber durch die Schule bis zum Mittelschulabschluss gute katholische Bildung erfuhr, tat sich gerade in Bezug auf ewige Verdammung ein Zwiespalt auf. Ich ging dann in folgende Richtung: Alles ist Mist - Gott, das Gerede vom Jenseits. In Wirklichkeit nicht fassbar.

Und doch, mit der Zeit und gerade weil ich krank wurde - Multiple Sklerose - ging ich wieder auf das Geistige zu, mit dem Bedürfnis, vernünftige Lösungen zu finden. Die erste Station war Jakob Lorber und nach einigen Jahren ging ich auch wegen der Schwächen dieses Mystikers in eine große Erweiterung. Ich las ganz ganz viele Bücher. Und alles zusammen ließ gerade im Schulterschluss zum wissenschaftlichen Weltbild ein inneres Gesamtepos entstehen, das Gott, das Warum der Verhältnisse, den Sinns des Lebens und auch die Zukunft trostvoller vor mich hintreten lässt. Ich habe dann schlussendlich ein Buch geschrieben.

Ich habe hier im Forum schon einiges davon einfließen lassen und wenn du sagst, du fändest meine Gedanken gut nachvollziehbar, dann freut mich das natürlich sehr, meint - reinwiel
Forum -> Leben nach dem Tod

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