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Was ist für euch der Sinn des Lebens?












Sakina

@jivatma
Zitat:
Der Mensch sucht instinktiv nach höheren Antworten und Idealen, nach Leitbildern, Leitfiguren, Vorbildern etc.
Viele verehren/bewundern irgendwelche Stars aus Film, Sport, Politik, Wirtschaft, Religion etc. Das ist eigentlich die Suche nach Gott.

Zu dem Thema möchte ich Gerd Lüdemann zitieren
http://wwwuser.gwdg.de/~gluedem/download/moderner_mensch.pdf
Woran glaubt der moderne Mensch?
Zitat:
Eine wichtige Prägung erfährt der menschliche Charakter durch die psychosoziale Wechselwirkung in der Familie, d.h. im Umgang mit Menschen als den Objekten seiner Liebe.
Indes scheiden im Erleben der embryonalen Periode und der ersten drei Säuglingsmonate diese psychosozialen Beziehungen aus. Im Mutterleib herrscht ein hohes Maß an Geborgenheit und Entspannung, eine unmittelbare Einheit. Diese Phase setzt sich in den ersten Säuglingsmonaten fort. Das Neugeborene ist nicht in der Lage, die äußere Welt, damit auch die Mutter und ihre Brust, von sich selbst zu trennen. Die viel zitierte Subjekt- und Objektschranke, die Schranke
zwischen Ich und Du, meinem Körper und deinem Körper, ist nicht nur aufgehoben, sondern sie existiert überhaupt noch nicht. Das Erleben dieser Phase primärer Einheit muss vorgestellt werden als eine in sich geschlossene, paradiesische Welt. In ihr bleiben keine Wünsche und
Sehnsüchte offen; Bedürfnisse kommen nicht auf; Leid, Versagung, Kränkung, Verzicht, Konkurrenz oder Enttäuschung sind unbekannt. Andere Bezeichnungen dafür lauten „primäreLiebe“, „Urvertrauen“, „Ur-Wir“.

usw.im Zusammenhang selber lesen.
das was du als die Suche nach Gott bezeichnest ist wahrscheinlich die Suche nach diesem embrionalen Zustand.
(wenn ihr nicht werdet wie die Kindlein)
Aber das ist leider alles kein Beweis für die "Inhalte" von Glauben.

mffffgggg gnostik
Hallo gnostik,

interessant ja, aber das Erlebnis "Geburt" entspricht genau dem Gegenteil.

Als Vater war ich bei den Geburten meiner beiden Kinder dabei. Die erste Geburt ging über 20 Stunden und war im wahrsten Sinne des Wortes Kampf, Leid und Not für Mutter und Kind. Leid prägt erfahrungsgemäß weit mehr als Ruhe, Friede und Geborgenheit.
Und dann möchte ich noch einfügen das es bei Lüdemanns Beispiel um Psychologische Aspekte geht, in meiner Darstellung jedoch um seelische die ich als weitaus tiefer betrachte. Denn in einem Leben mögen wir eine umsorgende Mutter haben aber im nächsten vielleicht keine. So ändert sich die Psyche von Leben zu Leben doch sehr drastisch, die Seele bleibt jedoch immer gleich.

Gruss
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