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Mag sein, dass in Russland oder Mexiko kein Atheist verachtet wird, da geb ich dir recht, dafür im Großteil Amerikas und vor allem fast im GESAMTEN arabischen Raum!
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Da geb ich Atheist allerdings recht!
Dass Religion oder das Berufen auf Religion Quelle vieler gesellschaftlicher Probleme ist, kann auch nicht wirklich geleugnet werden.
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| Wenn ein Familienmitglied auf Grund des Unglaubens verstoßen wird, dann sind diese Menschen ganz klar DUMM! |
Ist dann nur ein einfaches Beispiel. Ich hätte es anders formuliert, weil solches Verhalten schon jenseits von "dumm" liegt.
Es geht dann auch nicht darum, etwas zu pauschalieren, denn es versteht sich von selbst, dass dies nicht auf alle Gläubigen oder auf alle Mitglieder ein Religionsgemeinschaft zutrifft. Es ist aber den Religionen, die einen allumfassenden Wissensanspruch postulieren und die Regeln aufstellen, die weit in das persönliche und gesellschaftliche Leben hineinwirken, immanent.
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@nekilotte:
nichts mehr hinzuzufügen.
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@atheist:
Zunächst einmal solltest du Jesters und mich auseinanderhalten. Sonst könnte man auf die Idee kommen, dass du gar nicht richtig liest.
Nein, nicht die Religion ist das eigentliche Problem, sondern tatsächlich die Intoleranz.
Allein die Tatsache, dass es Gläubige gibt, die den Atheismus ohne weiteres akzeptieren zeigt, dass Religion nicht das eigentliche Problem ist. Das eigentliche Problem ist Verachtung und Intoleranz.
Man kann sich natürlich bei seinen Abneigungen prima auf Religion berufen, das nennt sich dann missbrauch und missbrauchen lässt sich nicht nur die Religion, sondern leider jegliche Ideologie, auch der Atheismus.
Ich habe die Sowjetunion noch miterlebt, ich weiss aus persönlicher Erfahrung wovon ich rede...
Ihr sagt "USA", "Arabischer Raum", ich sage "China". Wir können uns hier mit Beispielen und Gegenbeispieln beschmeissen... fest steht: es ist allein schon deshalb fraglich, ob eine rein atheistische Gesellschaft eine bessere wäre, weil man den Atheismus durchsetzen müsste - und der Zweck würde da die Mittel eben nicht heiligen (gell, nekilotte *g*).
Die Dummheit von der hier geredet wird, gibt es auch ohne Glauben an Gott - ich kenne genug Leute, die verstossen wurden, weil sie sich vom Kommunismus abwandten.
Diese Dummheit entsteht aus einer arroganten Haltung gegenüber Andersdenkenden. Andersdenkend kann dabei was mit Religion zu tun haben, das ist klar, so wie mit allem anderem auch... Wenn man sich mit einem Messer schneidet, kann man zwar brüllen "Das blöde Messer!", aber das Messer ist es nicht, sondern der Gebrauch.
Die Religionslehren sind zum Gebrauch da. Sie sind die Mittel, werden aber von vielen mit dem Zweck verwechselt - das halte ich für dumm.
Aber pauschal zu sagen: wer an Gott glaubt, ist dumm (so wie du das zweifelsfrei hier gesagt hast, atheist), ist einfach unverschämt. Genauso gut könnte ich sagen: wer nicht an Gott glaubt, ist doch dumm. Ist auch so eine Behauptung.
DAS ist dumm.
Noch beispiellosere Dummheit ist natürlich, wenn Gläubige andere Gläubige anfangen fertig zu machen, weil sie ihrer Meinung nach 'nicht richtig' glauben - also ob es beim Glauben ein richtig oder falsch gibt...
Das hat aber wieder was mit "meine Meinung ist besser als deine Meinung, deswegen gehört deine Meinung verboten" zu tun.
LG
ps. Atheismus und Säkularisierung wirken auch aufs gesellschaftliche und persönliche Leben eines Menschen ein... sagt ja auch keiner was dagegen. Was natürlich ganz schlecht ist, ist wenn man sich auf religiöse Dogmen zwecks Gesetzgebung beruft. Dann muss man die Gesetze nämlich nicht rechtfertigen. (Obwohl... wer fragt schon nach der Rechtfertigung fürs StGB?)
Das ist aber immer noch der _Umgang_ mit einer Religion/ heligen Schrift/ Glaubenssystem... man kann die schönste Utopie in einen Alptraum verwandelt, wenn man es vorzieht sich ein Brett vorn Kopp zu schrauben, statt rumzugucken.
Dummheit ist Ursache, keine Folge.
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ob eine rein atheistische Gesellschaft eine bessere wäre, weil man den Atheismus durchsetzen müsste - und der Zweck würde da die Mittel eben nicht heiligen (gell, nekilotte *g*).
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Selbstredend. Mir geht's auch in keiner Weise um eine atheistische Gesellschaft, nie von mir propagiert, weil als Ziel auch unrealistisch, nur um eine säkulare. Denke da sind wir uns einig.
Ob Sie besser wäre, weiß ich nicht. Ich bin aber als Atheist grundsätzlich im Begründungzwang. Ich kann mich jedenfalls nicht hinter einem göttlichen - und somit der Begründung entzogenen - Gebot verstecken. Ob meine Begründung hält ist dann eine eigene Frage. Ich kann sie aber aber guten Gegenargumenten ändern. Das Wort Gottes steht aber unverrückbar.
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Die Dummheit von der hier geredet wird, gibt es auch ohne Glauben an Gott - ich kenne genug Leute, die verstossen wurden, weil sie sich vom Kommunismus abwandten.
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Wird nicht bestritten. So wie du dich nicht mit jedem Gläubigen gemein machst, solidarisiere ich mich nicht bedingungslos mit jedem Atheisten.
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Noch beispiellosere Dummheit ist natürlich, wenn Gläubige andere Gläubige anfangen fertig zu machen, weil sie ihrer Meinung nach 'nicht richtig' glauben - also ob es beim Glauben ein richtig oder falsch gibt...
Das hat aber wieder was mit "meine Meinung ist besser als deine Meinung, deswegen gehört deine Meinung verboten" zu tun.
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Unter Berufung auf das Göttliche aber prinzipiell einfacher, weil prinzipiell begründsfrei.
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Zunächst einmal solltest du Jesters und mich auseinanderhalten. Sonst könnte man auf die Idee kommen, dass du gar nicht richtig liest.
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Das möchte ich nochmal betonen, hehe.
Ansonsten hat Lisken natürlich Recht. Diese Art fundamentalistischen Atheimus wie du (so hat es zumindest den Anschein) betreibst ist ideologisch betrachtet auch nichts anderes als ein Fundamentalist mit religiöser Motivation. Deswegen mein Hinweis auf Kreationisten, die sich derselben Argumentationsstrukturen bedienen. Dawkins betont zwar das es einen atheistischen Fundamentalismus nicht geben kann, wirklich konsequent durchsetzen tut er das aber mitnichten!
Ich habe bei solchen Leuten immer das Gefühl das sie etwas über ihr Ziel hinausschiessen und damit den im Prinzip inhaltlich starken Tenor in den Hintergrund stellen.
Gruß.
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