Leben nach dem Tod- WAHR! (?)


Ich selbst glaube auch an ein Leben, wenn dieser (mein) Körper längst nicht mehr existiert.

Dennoch bin ich mehr als skeptisch, wenn ich vermeintliche Beweise über ein Leben nach den Tod lese.
Natürlich kann das nicht gewusst werden,
denn wer wirklich Tod ist, der kommt nicht wieder.

Wer aber nur kurz ohne Lebensfunktionen ist, dessen Gehirn arbeitet natürlich weiter.
Und ein Gehirn, das arbeitet produziert auch Eindrücke und Erfahrungen.
So engt sich das Blickfeld infolge von Sauerstoffmangel ein und man sieht ein helles Licht am Ende eines Tunnels.

Überzeugen kann das einen Menschen nicht, der daran nicht glaubt.

Das aber scheint doch die Absicht sein, von Menschen, die sogenannte Beweise vortragen.

Und dann frage ich mich: wozu denn?
Ein Atheist ist doch kein schlechterer Mensch.

Und ein Gott der Atheisten weniger liebt, als gläubige Menschen,
solch ein Gott wäre für mich schon gar kein erstrebenswertes Ziel.

Kurzum: andere Überzeugen zu wollen, weil man wieder mal glaubt, irgendwelche Beweise zusammengetragen zu haben, festigt die Überzeugung der Atheisten doch eher noch mehr.
Und somit hat zumindest derjenige, der mittels "Beweisen" zu missionieren versucht,
doch meist das Gegenteil erreicht von dem, das er/sie wollte.
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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Zitat:
Überzeugen kann das einen Menschen nicht, der daran nicht glaubt.


Wohl wahr. Aber die Atheisten sind wohl auch nicht die Zielgruppe.

Aber vielleicht die, die noch kein gefestigtes Weldbild - in welche Richtung auch immer - haben.
Ich fand (und finde) Nahtodberichte auch immer noch spannend, aber für mich sind sie gespeist aus biochemischen/neuronalen Prozessen einer Extremsituation. Andere mögen es anders sehen.

Zitat:
Und ein Gott der Atheisten weniger liebt, als gläubige Menschen,
solch ein Gott wäre für mich schon gar kein erstrebenswertes Ziel.


Wen Gott mehr oder weniger liebt wird die Atheisten unter uns wohl kaum jucken, um es mal salopp auszudrücken.
„Verschlungen ist der Tod vom Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?“ - 1. Kor. 15, 54-55
Eigentlich ist dies eine Diskussion unter Atheisten, denn Christen glauben ja schon sowieso an ein Leben "danach", oder?
Diskussion unter Atheisten?
Wohl eher der schnöde Versuch von Gläubigen, ihre Überzeugung "wissenschaftlich" zu untermauern.

Was nach dem Tod kommt wird jeder von uns irgendwann erfahren.
Wegen der Natur der Sache wird es mir dann allerdings in diesem speziellen Moment nicht vergönnt sein, mich darüber zu freuen, dass ich mit der Aussage "nix" Recht hatte.
Astrella hat folgendes geschrieben:
Wohl eher der schnöde Versuch von Gläubigen, ihre Überzeugung "wissenschaftlich" zu untermauern.


Wo ist das hier denn geschehen, liebe Astrella?
"Schnöde" bedeutet übrigens "vermessen, rücksichtslos; verächtlich, erbärmlich, gering". Kein höfliches Adjektiv für den Beitragsteller.

Besten Gruß,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Im Eingangsthread, Minou.

Wenn jemand irgendwelche Meinungen als WAHRHEIT postuliert, nur weil sie von irgendwelchen Akademikern kommen, dann fragt man sich ja doch, ob derjenige sich bewusst ist, was überhaupt das Wort "Beweis" beinhaltet.
Sicherlich nicht die Tatsache, dass Wissenschaftler sich damit befassen.

Wenn ich glaube, dann ist es doch wurscht, ob das, was ich empfinde, wissenschaftlich beweisbar ist.
Eranos hat folgendes geschrieben:
Eigentlich ist dies eine Diskussion unter Atheisten, denn Christen glauben ja schon sowieso an ein Leben "danach", oder?


Und worüber sollen sich Atheisten diesbezüglich unterhalten? Wo nix is, kann nix sein
Zitat:
Und worüber sollen sich Atheisten diesbezüglich unterhalten?




Och, sich über nichts zu unterhalten krieg ich locker hin.
Astrella hat folgendes geschrieben:
Im Eingangsthread, Minou.

Wenn jemand irgendwelche Meinungen als WAHRHEIT postuliert, nur weil sie von irgendwelchen Akademikern kommen, dann fragt man sich ja doch, ob derjenige sich bewusst ist, was überhaupt das Wort "Beweis" beinhaltet.
Sicherlich nicht die Tatsache, dass Wissenschaftler sich damit befassen.

Wenn ich glaube, dann ist es doch wurscht, ob das, was ich empfinde, wissenschaftlich beweisbar ist.


Liebe Astrella,
der Eingangspost ist ein Bericht von einem Herrn Hofbauer. Darin wird aber auch nicht gesagt, dass Leben nach dem Tod wissenschaftliche Tatsache ist. Kein Grund für eine etwas aggressive Raektion Deinerseits, finde ich.

Ja, es ist zweitrangig, ob der Glaube wissenschaftlich beweisbar ist oder nicht. Aber es geschehen halt Dinge, die teilweise mit verschiedensten Glaubensrichtungen übereinstimmen. Ist doch interessant zu lesen.
So tolerant sollte man schon sein.

Liebe Grüße von Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten