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Hochzeit mit einem Hund....wau kann ich da nur sagen. Is ja schön, daß sie dann später nochmal heiraten kann - is nur die Frage wer die dann noch will. Außerdem wovon lebt die denn? Vielleicht von seiner vererbten Knochensammlung?
....und das alles nur wegen Zahnschmerzen? Da sind wohl einige auf den Kopf gefallen. Das konnte ja sogar schon im Mittelalter ja der Dorfschmied anders regeln.....Die spinnen die Inder!
Momentmal....haben nicht auch Inder an meinem PC....ist er deshalb manchmal so seltsam drauf? Vergeßt es anderes Thema.
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| Lovesoul, hast du auch eine Quelle für die Behauptung?
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@ Tobias
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=698954
| Zitat: |
Indien: Siebenjähriges Mädchen wurde mit einem Hund verheiratet
Weil eine Siebenjährige im indischen Bundesstaat Jharkhand an einem verwachsenen Zahn litt, empfahlen ihr die Dorfältesten einen Hund zu heiraten, um die bösen Geister zu vertreiben. Ihre Vermählung mit einem streunenden Hund fand am Dienstag statt.
Über hundert geladene Gäste nahmen an der Zeremonie, die von Trommeln begleitet wurde, teil. Laut Aussage der Dorfbewohner würde es für das Mädchen später kein Problem sein, einen Mann zu heiraten, ohne sich vorher von dem Hund scheiden zu lassen.
Vermählungen von Menschen mit Tieren sind in Indien keine Seltenheit. Sie haben in manchen Kulturkreisen den Sinn, Dämonen zu bannen. In den letzten Tagen sollen allein in diesem Dorf neun solche Verheiratungen durchgeführt worden sein. |
Der verwachsene Zahn wurde als ein dämonischer Fluch gedeutet. Tatsächlich geschehen solche Missbildungen in Indien häufig, da sorglos mit dem erbschädigenden DDT umgegangen wird.
Um diesen Bann zu brechen musste das Mädchen baldmöglichst verheiratet werden. Durch den Reinkarnationsglauben ist ja die Seele des Hundes nicht grundsätzlich verschieden von der des Menschen sondern lediglich unreifer.
In indischen Dörfern sind Menschen noch unglaublich naiv und eben auch abergläubisch. Dennoch kann dieses Mädchen später mal eine normale Ehe führen, denn kommende Generationen sind doch oft schon einen Hauch aufgeklärter, als die vorigen.
@ Lovesoul, Heilige Ratten gibt es meines Wissens nach nur in einem Tempel: Im Ganesh-Tempel von Karni Mata, denn die Ratte Mushika war das Gefährt von Ganesh.
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Die Frage ist; hilft es?
Wie heisst es so schön, der Zweck heiligt die Mittel.
Ich glaube kaum das dem Mädchen damit geholfen ist, wieso wird es dann trotzdem gemacht?
Das blinde nach äffen von Ritualen und Verhaltensweisen können wir über all auf der Welt sehen.
Eine Geschichte aus Indien:
Ein kleiner Händler liebte Sogal Singh von ganzem Herzen. Doch plötzlich starb Sogal Singh und der Händler war darüber so traurig dass er sich den Kopf rasierte und schwarz trug.
Als nun Kunden den Händler fragten was schlimmes passiert sei, entgegnete der Händler das Sogal Singh gestorben sei! "Das ist ja schrecklich", meinten die Kunden und so verbreitete sich die Neuigkeit in der ganzen Stadt. Alle fingen an sich den Kopf zu rasieren und schwarz zu tragen. Sogar der Minister folgte dem Beispiel der Masse.
Da wurde es dem König des Landes zu viel und liess nach dem Ursprung der Trauer suchen.
Man fand den Händler und fragte ihn; "wer ist Sogal Singh?"
Der Händler entgegnete; "mein kleines Affchen" .....
Niemand möchte als unwissend angesehen werden, oder als Außenseiter angesehen werden. Und so hinterfragt niemand die Gepflogenheiten der Masse.
Dies ist auch in unseren Breitengraden nicht anders, auch wenn die Auswüchse von ganz anderer Natur sind.
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