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Warum kein Schweinefleisch?












Zitat:
Mohammed war es, der den heidnischen Arabern verboten hat den Tiere durch irgendwelche religiöse Rituale Organe aufzuschlitzen und somit zu quälen.


Wie aber sah die Wirklichkeit aus ? Und hat es Mohammed wirklich so gesagt oder gemeint ? Beduinen und Nomaden haben sich vor Jahrtausenden fast nur von Fleisch ernährt, wie sollen sie auch an Gemüse und Getreide gekommen sein in der Wüste - wann hat sich die Landwirtschaft entwickelt ?

Sehen wir manche Menschen nicht zu idealisiert ? Auch wenn sie als Propheten anderen Menschen als Vorbild dienen sollten - so wird den Propheten doch mehr zugeschrieben, als sie vielleicht wirklich gesagt haben - ich weiß nicht - ich bin da im Zweifel.

Manchmal möchte ich mich in diese Zeit zurück beamen können, um alles zu prüfen, was Menschen so alles behauptet haben und wie sie damals wirklich lebten - es am eigenen Leibe erfahren, als mich nur auf die verschiedenen Meinungen verlassen zu können, die meist aus der Idealisierung heraus betont werden.

Wir haben eine neue Zeit und es ist notwendig, daß etwas Starres aufgehoben wird, daß alte Aussagen mit neuesten Erkenntnissen und neuem Zeitgeist gefüllt werden.

Ich glaube, es rumort schon lange und nicht mehr alle halten am Alten so streng fest.

Doch solche Prozesse sind sehr zählebig.
Ich habe nicht gesagt, dass Mohammed Vegetarier war sondern Tiere würdig behandeln ließ und sämtliche Tierschändungen aufhob.

Lies diese Verse:

4:118 Allah hat ihn (Satan) verflucht. Und er sagte (als Allah ihn verfluchte): "Ich will mir von deinen Dienern einen (für mich von vornherein) festgesetzten Anteil nehmen,

4:119 und ich will sie irreführen und (nichtige) Wünsche in ihnen wecken und ihnen befehlen, den (geweihten) Herdentieren die Ohren abzuschneiden und die Schöpfung Allahs zu verändern." Diejenigen, die sich den Satan an Allahs Statt zum Beschützer nehmen, haben (letzten Endes) offensichtlich den Schaden.

Auch gibt es Überlieferungen, man habe sich über Mohammed lustig gemacht, dass er Tieren Rechte der guten Haltung zugesprochen habe. Die genaue Quelle fällt mir gerade nicht ein.

Nun zu Bahaullah:

Abdulbaha hat folgendes geschrieben:
Manche Zähne des Menschen sind wie Mahlsteine, um
die Körner zu mahlen, und andere sind scharf zum Schneiden der Früchte. Deswegen braucht er
kein Fleisch und ist auch nicht verpflichtet es zu essen. Auch ohne Fleischnahrung würde er mit
äußerster Vitalität, äußeren Verstand oder intellektuellen Tugenden nicht unterlegen. Es ist wahr,
daß das Töten von Tieren und das Essen ihres Fleisches nicht mit Mitleid und Erbarmen zu verein-
baren sind, und wenn man sich mit Getreide, Obst, Öl und Nüssen wie Pistazien, Mandeln usw.
zufrieden geben kann, so wäre dies zweifellos besser und wohlgefälliger.
(Aus einem Tablet an einen Gläubigen)


Abdulbaha hat folgendes geschrieben:
(1 Du hast über die vier Eckzähne des Menschen geschrieben und gesagt, daß diese Zähne, von
denen zwei im Oberkiefer und zwei im Unterkiefer liegen, zum Fleischessen bestimmt sind. Wisse,
daß diese vier Zähne nicht zum Fleischessen geschaffen sind, obwohl man mit ihnen Fleisch essen
kann. Alle Zähne des Menschen sind dafür da, Früchte, Getreide und Gemüse zu essen. Diese vier
Zähne sind jedoch zum Aufbrechen von harten Schalen bestimmt, wie denen von Mandeln. Aber
das Essen von Fleisch ist weder verboten noch unrechtmäßig, mitnichten, was ich hervorheben
möchte, ist, daß der Mensch ohne Fleisch leben und dennoch stark sein kann. Fleisch ist nahrhaft
und enthält die Bestandteile der Kräuter, Körner und Früchte; deshalb ist es für Kranke und deren
Genesung manchmal erforderlich. Im Gesetz Gottes gibt es keine Einwände gegen das Essen von
Fleisch, wenn es erforderlich ist. Wenn deine Verfassung also ziemlich schwach ist, und du Fleisch
für angebracht hälst, dann darfst du es essen.
(Aus einem Tablet an einen Gläubigen)


Wie du siehst sind die Aussagen ziemlich klar und haben nichts mit Idealisierung zu tun liebe Gabriele.
Naja - 4:118 würde ich wegen Satan (den es für mich nicht gibt - der Mensch schafft sich ja immer gern jemanden, der die Opferrolle übernehmen muß) nicht annehmen. Ich sehe das mit Satan anders. Aber darum geht es jetzt auch nicht.

Aber zu 4:119 hätte ich Anmerkungen zu machen.
Zitat:

Der Bauch

"Gäbe es keine Gier, so würde kein Vogel ins Netz gehen. Mit derselben Verlockung fängt man auch die Menschen. Der Bauch - das ist eine Kette um die Hände und Fesseln um die Füße. Der Sklave seines Bauches ist immer Sklave. Willst du frei sein, so befreie dich zunächst von der Gier des Bauches.
Iss, um deinen Hunger zu stillen, doch nicht, um Lust zu empfinden." (östliche Weisheit)


Oh, ja - wir wissen alle, wie bauchabhängig wir noch sind.

Wenn der Hunger uns überwältigt und wir doch etwas zuviel zu uns nehmen - wie wir dann stöhnen und wer alles Opfer sein muß für uns, damit dieser Bauch gefüllt ist.

http://www.lhatara.de/66501.html?*session*id*key*=*session*id*val*

Zitat:

"Deine Mahlzeiten seien nicht üppig und dabei missmutig, sondern heiter und dabei einfach, damit auf der einen Seite nicht wegen der Nichtbefriedigung der leiblichen Bedürfnisse das Gemüt in Unruhe versetzt wird, andererseits aber auch nicht durch das Gaukelwerk des sinnlichen Vergnügens die Sorge für den Körper versäumt und derselbe geschädigt wird. Denn auf Wohlleben folgt alsbald Krankheit." (by Epiktet)


Als Vegetarier setzt man sich mit vielem auseinander - man hinterfragt sich selbst und ich kenne auch die Diskussionen, die Alice Bailey in ihren Schriften zum Anlaß gibt - wenn sie schreibt, daß keiner besser ist, wenn er Vegetarier wird, daß es überhebliche Vegetarier auch gibt und Menschen, die Fleisch essen, und für vieles Verständnis haben - zur Zeit von Alice Bailey gab es wohl noch nicht diese Massentierhaltungen mit ihren Folgen. Würde sie heute leben, dann sähe sie vieles anders.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Zitat:
Die Behauptung, man müsse vegetarisch leben, weil das Verzehren von Tieren grausam sei, lässt sich vielleicht doch nicht so gut begründen, wie rein gefühlsmässige und sentimentale Leute denken mögen.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2700/file2733.html

Wie schwierig der Weg eines Vegatariers in unserer heutigen Zeit noch ist, davon kann wohl jeder ein Liedchen singen, besonders wenn man mit vielen Menschen verkehrt.

Es wird einem vieles klar, wenn man in theosophischen Schriften liest, aber in der Wirklichkeit muß der Mensch eben das alles erleben bzw. durchleben - vielleicht würde so mancher kein Vegeatier werden, wenn es den Tieren in unserer Zeit nicht so schlecht erginge.

Manchmal frage ich mich, wie unser Konsumverhalten in sehr bedenklicher Weise durch Konzerne gesteuert wird mit den weitreichenden Folgen, die wir alle über die Medien kennen.

http://www.smaragdina.at/site/artikel/Kosmetik.htm
Zitat:

ErdeMensch
* Der Mensch ist eine geistige Wesenheit, die einem grob-physischen Träger innewohnt; das heißt, die Seele hat einen physischen Körper.
* Er besteht aus lebendigen Atomen, die im Organismus der planetarischen Wesenheit der Erde leben - der Mensch ist Teil der Erde!
* Diese grobphysische Körperhülle genießt eine zeitweilige, gelenkte Freiheit, welche die meisten Menschen jedoch nicht nutzen.


Ich habe bei Leadbeater nachgeschaut, der die Auswirkungen bestimmter Nahrungsmittel auf die Chakras erklärt.

http://www.google.de/search?q=charl.....l=de&start=0&sa=N

Mir ist aber bewußt, daß es ein heikles Thema ist, weil wir diese Erkenntnisse nicht persönlich nachvollziehen können.

Wenn wir aber Mitgefühl entwickeln wollen, worüber auch Aivanhov schreibt, dann müssen wir unsere Gedankenwelten sehr verändern.

Wie Du weißt, wird bei Heiligen Festen ein Unmaß an Tieren geschächtet - und für manche Menschen ist es das einzige Lebensmittel, wenn sie arm sind - ich sah darüber eine Dokumentation. Aber der Weg ist leider blutig, sehr blutig - und hängt zusammen mit dem Leid anderer Gottesgeschöpfe.

Zitat:
Der Islamwissenschaftler Adel Khoury, ehemals Professor an der Universität Münster, erklärt sie: „Das Verzehren von Blut ist im Islam verboten. Daher müssen die Tiere geschächtet werden, das heißt die Kehle und die Adern in der Kehle sollen durchschnitten werden, damit das Blut herausfließt. In den islamischen Ländern macht man das in einer Weise, die normalerweise den Tieren nicht wehtut. Sehr scharfe Messer müssen gebraucht werden, und der Schlachter muss Fähigkeiten haben, ohne dem Tier zuviel Leid zuzufügen. Außerdem dürfen nur Tiere verzehrt werden, die unter Anrufung des Namens Gottes geschlachtet worden sind."


Besonders wichtig ist dabei für Muslime, dass nur gesunde und lebendige Tiere geschlachtet werden. Denn es darf kein Fleisch verzehrt werden, dass von bereits toten Tieren stammt. Doch was in muslimischen Ländern völlig normal ist, bereitet den Muslimen in Deutschland Schwierigkeiten. Denn nach dem deutschen Tierschutzgesetz dürfen Warmblüter nicht ohne vorherige Betäubung geschlachtet werden. Heftig wird hierzulande um die Betäubung beim rituellen Schlachten gestritten, auch vor deutschen Gerichten. Doch auch in der islamischen Welt gibt es unterschiedliche Meinungen zu dieser Frage, so Adel Khoury: „Seit einiger Zeit gibt es neue Fatwas oder Rechtsgutachten der Gelehrten. Sie haben sich mit der Frage der Betäubung beschäftigt. Es gibt keine Probleme mit der Betäubung, wenn das Tier nicht schon tot ist, bevor man es schlachtet. Die Betäubung an sich ist möglich, aber es muss geschlachtet werden, und nicht, dass das Tier schon tot ist, bevor man es schlachtet.“

entnommen aus:
http://www.zdf.de/ZDFblog/mekka/Mek.....chtenimIslam/comments.php
aus:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

*seufz* ich glaube nicht, daß sich für die Tiere in der Zukunft etwas ändert, obwohl ich es mir sehr wünsche.
Zitat:

Zur Deutung des Opferfests
Die religiösen Ursprünge dieses Festes gehen auf das sowohl in der Bibel als auch im Koran erwähnte abrahamitische Opfer zurück. In der Person des Patriarchen begegnen sich alle drei Offenbarungsreligionen: Judentum, Christentum und Islam.


Zitat:
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man nur daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.

Mahamtma Ghandi


http://www.mediazeit.de/tierdach/ne.....ail_news/schaechten.shtml
Ein Klare aussage
http://de.youtube.com/watch?v=wU8TLhGnLbc
Hat Gott denn eine Lieblingsfarbe?
Meiner Meinung nach liebt Gott jede Farbe.
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