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Das Schweinefleischgebot ist einfach nur eine kulturelle Aversion, so wie jede Kultur gegenüber irgendetwas eine Aversion hat. In anderen Kulturen werden Hunde oder Schlangen gegessen, was bei den meisten Europäern ein großes Eckelgefühl hervorrufen würde. Hindus sehen ihre Rinder heilig, wo hingegen der Araber gemütlich sein Kilo Fleisch mit Reis verspeist.
Die Frage ist natürlich was hat das mit dem Islam zu tun ?
Mohammed wollte eine gemeinsame Kultur für Juden, Christen, Sabäer und heidnische Beduinen aufbauen, unter der sie sich vereinen und friedlich leben können. Deswegen wurden gewisse Bräuche und Traditionen aus allen diesen Religionen unter der Scharia vereint.
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Gequält bis zum Tod und wieviel Entschuldungen und Erklärungen braucht es ?
Welche Religion ist besser ?
Keine!
Sie alle verlangen die Ermordung tausender, nein milliononenfach den Mord am Lebendigen.
Und praktiziert wird es scheußlich - es hat die Spitze schon erreicht - wird Gott weiter zuschauen und hoffen, daß die Menschen einsichtig werden ?
Ein Mensch, wie gut das klingt, sagte einst Gorki.
Heute auch noch ?
Wegschauen - und sich rosarote Bilder malen.
Die Wirklichkeit sieht allemal anders aus.
Nicht selten sind die Tiere, Rinder zu Tausenden, Schafe zu Zehntausenden, drei Wochen und mehr an Bord zusammengepfercht. Von Australien aus werden Schlachtrinder vor allem nach Indonesien, auf die Philippinen und nach Malaysia verschifft; die Schaftransporter nehmen fast ausnahmslos Kurs auf die Staaten des Mittleren Ostens: an erster Stelle Saudi-Arabien, gefolgt von Kuwait und Jordanien. Brasilien wiederum, mittlerweile der weltweit größte Rinderexporteur, hat sich auf die Ausfuhr von Schlacht- und Zuchtrindern vorrangig in den Libanon spezialisiert.
Insbesondere die große Nachfrage der Staaten des Mittleren Ostens nach lebendem Schlachtvieh nährt die Exportbranche. Dort ist das rituelle Schlachten, das sogenannte Schächten, nach wie vor weitverbreitet. Tiefgefrorenes Fleisch von Tieren, die in ihren Herkunftsländern nach anderen Methoden geschlachtet wurden, akzeptieren weder die Importeure noch die Verbraucher. Darüber hinaus fehlt es an Kühlkapazitäten. Der Großteil des Fleisches von eingeführten Rindern und Schafen wird gleich auf Märkten im Mittleren Osten verkauft, also in der gesamten Kette von Schlachtung bis Verzehr kein einziges Mal gekühlt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533052,00.html
| Zitat: |
| "Tierschutzstandards werden von vielen Exporteuren als Problem angesehen", resümiert Meat & Livestock Australia, die Lobbyorganisation der australischen Fleischproduzenten, "sie treiben die Kosten nach oben, ohne zu höheren Verkaufspreisen zu führen." |
Und wenn die ganze Welt krachen geht - der Profit muß stimmen.
Und wir leben weiter unser gemütliches Leben, denn... das Elend ist so fern und die es sehen, kümmert es nicht. Die Macht des Mammons ist noch lange nicht gebrochen. Je mehr Menschen es gibt, desto mehr wird das Tier unter der Herrschaft des Menschen leiden. Ich sehe noch lange kein Ende.
Die Sensibilisierung unseres inneren Gewissens hat noch lange nicht begonnen.
Wir Menschen sind noch roh und unfertig - wir sind noch nicht menschlich.
| Zitat: |
| In Beirut weiß man sich offenbar nicht anders zu helfen als mit dem Kran. "Alle Tiere müssen lebend von Bord, auch mit gebrochenen Beinen", erzählte der Hafentierarzt zwei Aktivistinnen der Tierschutzorganisation Animals? Angels, die vor zwei Jahren die Zustände in Beirut überprüften. Deren Forderung, die schwer verletzten Tiere doch besser an Bord zu töten, anstatt sie weiter zu quälen, konterte Bassam Spiridon El Murr, einer der größten libanesischen Schlachtviehimporteure, mit einer Mischung aus Geschäftssinn und Zynismus: "Kein Problem ? wenn Animals? Angels mich für den Verlust entschädigt." Tote Tiere nehmen die Schlachthöfe in Beirut nun einmal nicht an. |
Der Mensch, wir gut das klingt, sagte Gorki.
Es gibt aber auch Menschen, die unter Lebensgefahr auf das Problem aufmerksam machen. Ihn drohen Gefängnis und auch feiger Mord.
| Zitat: |
| Manfred Karremanns erschütternde Fernsehbilder aus Häfen und Schlachthöfen hatten inzwischen die Diskussion um Tiertransporte entfacht. |
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533052-2,00.html
Sind wir nicht auch mit allem mit dem Tier und der Umwelt verbunden - kann es das geben, daß wegen des Profits solche Scheußlichkeiten möglich sind - sind es die wenige Guten, die keine Kraft haben gegen das teuflische im Menschen, die harte Hand der ökonimischen Macht ?
| Zitat: |
| 3. Teil: In den meisten Export-Staaten gibt es überhaupt keine gesetzlichen Standards. |
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533052-3,00.html
| Zitat: |
| In den meisten Exportstaaten existieren überhaupt keine gesetzlichen Standards zum Transport der Tiere auf Schiffen. Meat & Lifestock Australia evaluierte kürzlich seine Hauptkonkurrenten auf dem Schlachtviehexportmarkt und fand in Brasilien und Argentinien, in Uruguay und Mexiko keinerlei konkrete Hinweise auf ein Regelwerk. Über die afrikanischen Staaten heißt es aus australischer Perspektive nur resignierend, dass Tierschutz dort "keine hohe Priorität genießt" und es von daher kaum Anlass gebe, "Standards zum Transport von Tieren in irgendeiner Form zu entwickeln". |
Die Fleischindustrie schickt Köche in die Fernsehsendungen und lachend fröhlind vor sich hin - sie werden letztlich auch nur bezahlt von der Lobby - es gibt schließlich Geld und lachen über Vegetarier.
Wer wird man je verstehen ?
Es bleibt eine große Traurigkeit und Bewunderung für die wenigen, die gegen die Masse, die sich oft gar nicht bewußt sein, was sie anrichten.
Werden wir eines Tages dafür büßen ? Dann ist das Geschrei groß. Denn dann geht es um uns Menschen.
Haben wir das verdient ? Wer trägt Schuld ? Ist Gott geduldig, damit wir endlich aufwachen ? Und uns besinnen, was wir sind ?
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Liebe Gabriele,
Du hast ja so recht, aber was tun?
Auf individueller Ebene Vegetarier sein und nach Kräften diese Lebensweise pflegen und propagieren, ist nicht jedem gegeben. Und wenn man gar auf Eier und Milchprodukte verzichtet (die ebenfalls mittels massiver Tierquälerei produziert werden), dann wird die Sache mit der Nahrungsmittelaufnahme allmächlich recht beschwerlich. Man muss sehr aufpassen, dass man sich als reiner Veganer nicht fehlernährt.
Leider hat die Sache mit der Lichtnahrung (unter "Jasmuheen" googeln!) auch nicht so richtig geklappt.
Und Homo erectus, der vorwiegend Vegetarier gewesen sein soll (hat aber auch gern zu Aas gegriffen) ist inzwischen ausgestorben. Vielleicht war das der "wahre" Mensch, während wir die seelisch, psychisch und moralisch verkrüppelten Überbleibsel sind, die mehr und mehr ins Untermenschentum absinken. Das könnte vieles erklären.
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Gequält bis zum Tod und wieviel Entschuldungen und Erklärungen braucht es ?
Welche Religion ist besser ?
Keine! |
Liebe Gabriele, ich verstehe dein Problem nicht. Das Bahaitum rät durchaus sich vegetarisch zu ernähren und Mohammed war es, der den heidnischen Arabern verboten hat den Tiere durch irgendwelche religiöse Rituale Organe aufzuschlitzen und somit zu quälen.
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Lieber Fipps, ich sehe auch Probleme, obwohl meine Spannweite bei der Nahrung nicht so klein ist, es gibt genügend zum Essen - wie auch die Zeitschrift "Vegetarisch fit" an Gerichten eine große Auswahl trifft.
www.vegetarischfit.de
Wer sich intensiv damit beschäftigt, der kann sich kaum fehl ernähren. Es ist aber unsere Bequemlichkeit und bei manchen der Geldbeutel, der anderes vielleicht nicht zuläßt.
Ich kenne seit ca. 15 Jahren sämtliche Facetten, die Du da anführst. Ich weiß, daß es im Menschen noch viel zu arbeiten gibt - wir sind alle nicht perfekt - heute las ich von Ottfried Fischer - seine Krankheit auf www.stern.de -
www.stern.de/lifestyle/leute/:Ottfr.....Das-L%E4cheln/611078.html
Ob Gott uns alle auf diese Weise straft - und wir begreifen es nicht ? Wir fragen uns, wie bei dem heutigen Stand der modernen Medizin noch Menschen erkranken - wie alte Krankheiten wieder kommen.
Kann Gott nur durch solche Krankheiten den Menschen zur Besinnung bringen ?
Wer ist Opfer, wer Täter ?
Andere Geisteswissenschaften halten Erklärungen bereit, aber der Mensch, der nicht mehr als das wahrnimmt, was er sich erklären kann, der wird nicht weit schauen - und sich immer wieder Fragen stellen. Hellsichtige haben es beschrieben, was passiert, was man schädigt, aber bis wir es vielleicht selbst wahrnehmen, wird sich die Menschheit vielleicht selbst vernichten - wie soll auch eine Erde so viele Milliarden ernähren ?
Wie es schon in dem Link stand, so wird die Menschheit bis auf 9.5 Mill Menschen anwachsen, ehe es zurück geht - wir müssen durch dieses ganze Elend hindurch - für die Tiere wird es die Spitze aller Grausamkeiten werden - wenn China unsere Tiere und unsere Krankheiten erbt, werden wir die Folgen sehen - und viele andere Länder auch - vielleicht ist es auch von Gott gewollt ?
Ich sehe in manchen Geisteswissenschaften eine größere Spannweite der Erklärungen für unser Handeln und deren Auswirkungen.
http://www.8-pfad.de/karma/karm_sem.htm
Ich lebe immer in der Hoffnung, daß sich etwas tut - daß sich in mehr Menschen das innere Gewissen entwickelt und daß wir dann dem Boom des Schlechten, was immer als schlecht und böse bezeichnet wird, eine Gegenkraft entgegen setzen.
http://www.tierschutzimunterricht.org/news.php?detail=alle
| Zitat: |
Zum Tierschützer-*Werden*
"Ich mag Tiere so gern" - "Ich habe selber einen Hund, eine Katze ...", "Sie, ich habe einmal einen Hasen gehabt, der war so lieb..."
Dies und jenes erzählen viele Mitmenschen, wenn es um das Thema Tierschutz geht. Sie meinen es gut, sie fühlen sich auch gut im Hinblick auf den Tierschutz und sie sind sicher jene, die sich weitgehend von einer viel zu großen Menge abheben, denen Tiere vollkommen gleichgültig sind und sie nur als Ware, Gegenstände oder biologische Maschinen ohne Gefühle sehen. Vor allem fühlen sie sich "be-Recht-igt", ihre lebenden Mitgeschöpfe in irgendeiner Weise zu vermarkten.
Im Seminar zur Ausbildung von Tierschutzpädagogen, bzw. Tierschutzinteressierten tritt der Unterschied zwischen einem Tierschützer jedoch deutlicher zutage. Dieser Unterschied besteht darin, dass alle kultivierten Menschen Tierfreunde sind. Einem Tierschützer jedoch ist das Tier - jedes Tier - ein seelisches Anliegen, ein Anliegen, wo immer es einem begegnet, wie immer es aussieht und was immer es "wert ist".
Es bleibt auch ein Anliegen, selbst wenn es schon als Schnitzel oder Braten, oder ein Stück Wurst auf dem Teller liegt.
Unser Tierschutzlehrerseminar, das jeden Sommer in der Pädagogischen Akademie in Graz-Eggenberg zum Fixbestandteil der ethischen Lehrerausbildung geworden ist, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. HörerInnen aus der Schweiz, vorwiegend aus Deutschland und Österreich, in den Vorjahren auch aus Ungarn und Südtirol, sind und waren dabei.
Was immer auch die HörerInnen aus dem Gehörten machen - sie gehen zu 99 % als wahre Tierschützer fort - und des waren schon Hunderte, die vielen tausend jungen Menschen ihr Wissen weitergegeben haben. |
http://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=85
So wie es auch im Kybalion steht, so sehen wir auch die Wirklichkeit, die genauso reagiert - setze ich Kampf voraus, erhalte ich Kampf.
Es wird noch Mill. Opfer geben, ehe wir begreifen.
Gestern las ich über einen Soldaten, der einen Raubüberfall verübte, damit er von der Polizei getötet wurde. Er war in Afghanistan und wurde die Bilder des Erlebten nicht los - genauso wie amerikanische Soldaten aus den Kriegen psychisch krank zurück kehren - oftmals Täter werden an den eigenen Familien - hier sehe ich ebenfalls genau das als Wirkung, was wir als Ursache setzen - egal, wohin wir schauen, in welche Religion wir schauen oder welche Aussagen wir hören und lesen.
Wenn wir erkennen, wie alles zusammen hängt, wird uns vielleicht ein Licht aufgehen - aber bis dahin wird noch viel Zeit vergehen.
Ich weiß, wovon ich rede - die meisten Verwandten und Bekannten wollen nichts hören und nichts sehen, oder verharmlosen vieles. Sie fühlen sich alle in der Opferrolle sehr wohl. Und wie man selbst weiß: die Wahrheit über sich selbst zu erfahren ist immer schmerzhaft. Nur ohne Bearbeitung wird sich keine Änderung vollziehen.
Gerade deshalb kann ich mit Karma und Ursache und Wirkung bei genauem Hinschauen der Wirklichkeit sehr viel anfangen. Doch das ist wieder ein sehr komplexes Thema und wird nicht von allen anerkannt. Lieber gibt man sich mit Pauschalem zufrieden. Doch es macht auch manche nachdenklich, wenn sie näher hinschauen.
Und das macht auch Hoffnung.
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