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An Alle. Habt keine Angst die Wahrheit ist.......












Aus welcher Wissensschublade ist das denn nun entstanden? Würde mich echt interessieren!

Gruß
@ positiv

Du frägst, aus welcher Wissensschublade meine Meinung kommt. Nun, als erstes muss ich sofort zugeben, dass meine Aussage, dass (im Jenseits) alles so ist, wie es sich der Einzelne einrichtet und wünscht, in dieser gesagten Form etwas zu vollmundig ist, wenn nicht sogar ein wenig überzogen. Es trifft sicher nicht immer genau so zu. Aber ich hatte dabei zwei ganz bestimmte Angaben vor meinen Augen, was mich vielleicht ein wenig entschuldigt.

Doch zur Sache: Kenneth Ring führt auf Seite 43 seines Buches an, dass Karlis Osis und Erlendur Haraldson in ihren Untersuchungen der Totenbett-Visionen zum Schluss kommen, dass sich diese von Indern und Amerikanern ähneln, es aber trotzdem eindeutig kulturell bedingte Unterschiede gibt. - Und ich folgere nun einmal daraus, dass dies davon kommt, wie eben die geistige Einstellung eingerichtet ist, gleichgültig ob sie anerzogen, übernommen wurde oder aus eigenen Überlegungen entstanden ist.

Nils-Olof Jacobson bezieht sich in seinem Buch ebenfalls auf Karlis Osis, ist etwas ausführlicher. Er verdeutlicht auf Seite 152, dass die untersuchten Leute, die im Sterben lagen und halluzinierten, bei vollem, klaren Bewusstsein waren und Kontakt mit ihrer Umgebung hatten. Auch hier wird gesagt, dass die Visionen entweder traditionell-religiöse Bilder (der Himmel, die Ewige Stadt) oder Szenerien voll Schönheit und leuchtenden Farben waren. - Also auch etwas, worauf sich die Sterbenden entweder bewusst oder unbewusst ausgerichtet bzw. in ihrem Leben eingestellt hatten.

Und weiter analysiert derselbe Autor auf Seite 319, dass verschiedene Psychen (im Jenseits) gemeinsame Umgebungen entsprechend ihrer gemeinsamen Vorstellungen aufbauen. So können verschiedene Individuen mit verschiedenen Vorstellungen erleben, dass gerade diese Vorstellungen sich verwirklichen. Der überzeugte Materialist kann (genau) die totale Leere erleben, die er nach dem Tode erwartet – nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass er feststellt, immer noch psychisch aktiv und bewusst zu sein. Und: Es versteht sich von selbst, dass zwei Medien scheinbar völlig verschiedene Beschreibungen (des Jenseits) liefern können.

Auf Seite 320-321 führt Nils-Olof Jacobson an, dass eine Analyse des Inhalts der Halluzination - also eines Bildes in voller, wirklich objektiver Realität - zeigt, dass sie im hohen Grade von den Denkgewohnheiten des Halluzinierenden geprägt ist. Und er schreibt weiter: Ein Sterbender in diesem Zustand ist ja schon auf der Grenze zur nächsten Welt und es liegt nahe zu vermuten, dass seine Erlebnisse auch nach dem Todesaugenblick von seinen Denkgewohnheiten bestimmt werden.

Nur wenn man genau hier nicht das Jenseits findet und trocken feststellt, das alles sind doch nur Beobachtungen, die Besonderheiten des gewöhnlichen menschlichen Lebens auf der Erde angehen, dann besitzt natürlich Obiges keine Bedeutung. Aber wenn man das Jenseits nicht mehr als Theorie, sondern als lebendige Überzeugung mit sich herumträgt, ja, dann erhalten gerade solche Analysen ihr besonderes Gewicht, weil Denkgewohnheiten auch das Sein im Jenseits gestalten werden.

Die Änderung von Denkgewohnheiten kann sich aber als Teil einer langsamen Entwicklung immer anpassen. Außer bestimmten Ordnungen ist nichts absolut festgelegt, meint - reinwiel

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