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Warum haben Muslime meist viele Kinder?












Liebe Gabriele,

das habe ich nicht gesagt. Wenn du meine Post liest wirst du merken das ich ehr vom Gegenteil überzeugt bin.

Hilfswerke sind natürlich nur für Frauen da...

Wie kommst du überhaupt auf all deine Unterstellungen? Scheinbar hast du dir meinen Post nicht wirklich durchgelesen.

Ich sagte nur das nicht alle islamischen Länder arm sind, was ein Fakt ist.


Liebe Grüße, Tobias
Hallo,

Zitat:
Wo hast du her das ein Mann sich in islamischen Ländern nur über seine Kinder definieren kann?


Die Statistik zeigt recht deutlich, was mit etwas Nachdenken eh klar sein sollte.
Selbstverstaendlich besteht ein Zusammenhang zwischen
1. Religion und Bevoelkerungswachstum
2. Religion und Bildungsdefizit.
Somit auch indirkekt zwischen Bevoelkerungswachstum und Bildungsdefizit.

Der Islam ist hier diejenige Religion, die dadurch, dass sie in alle Lebensbereiche der Glaeubigen eingreift und gleichzeitig die Notwendigkeit von Bildung geringschaetzt, Laender mit starkem islamischen Glauben an intellektuellen Aufstieg (und somit auch zu einem gewissen Grade am Wohlstand) hindert.

Beleg:
Unter den 20 Laendern mit dem hoechsten Bevoelkerungswachstum befinden sich 13 Laender mit der ueberwiegenden Religionsgruppe Islam.
Aber nur 5 Christliche Laender.
Auch:
Unter den 20 Laendern mit der hoechsten Analphabetenrate befinden sich 15 Laender mit der ueberwiegenden Religionsgruppe Islam.
Kein einziges christliches Land.

Hierher ruehrt auch der Aberglaube, das Ammenmaerchen, dass Kinderreichtum Wohlstand garantiere.

Der Vergleich der Laender mit der geringsten Kaufkraft eines US Dollars zeigt, dass eben keinerlei Zusammenhang zwischen Kinderreichtum und Wohlstand/Kaufkraft besteht:
7 christliche Laender
6 muslimische Laender
7 Laender anderer religioeser Ausrichtung

Quelle:
http://www.welt-in-zahlen.de/laendervergleich.phtml

Summa summarum:
Ganz einfach ausgedrueckt:
Muslimische Laender sind nicht die Aermsten, aber die Duemmsten und die (deshalb) mit der hoechsten Vermehrungsrate.

und

Reichtum/Armut und Bildung haben nichts mit einander zu tun.

- Rettet die Bildung! -

lg
Lieber Tobias, ich kann schon verstehen, daß Du einerseits die Inhalte des Islam verteidist, Dich aber vehement gegen Fundamentalismus wendest, denn immerhin wurden die Gründer von Bahai in einer islamischen Gesellschaft erzogen im Laufe ihres Lebens.

Ich sehe aber Probleme aufkommen und deshalb finde ich Henryk M. Broders Bedenken ganz gut, wenn er schreibt:

Zitat:
Da ein Teil der Migranten nicht willens oder nicht in der Lage ist, die Regeln der Gesellschaft anzunehmen, soll die Gesellschaft die Regeln der Migranten übernehmen. So kann "Integration" auch definiert werden - als ein Auftrag an die Mehrheit, sich der Minderheit anzupassen.


Sich gegenseitig anzuerkennen, sieht irgendwie anders aus und ich habe viele Dokumentationen gesehen, in denen über das Leben islamischer Frauen in aller Herren Länder berichtet wird - einseitig waren sie nicht gehalten und man hat viel daraus entnehmen können.

Es kommen Probleme auf uns zu und die sehe ich genauso wie Herr Broder, ohne daß ich jetzt etwas gegen Menschen aller Art habe, ich mag Menschen und ich umgebe mich auch gern mit Menschen, aber ich möchte eines Tages keine Burka tragen müssen - ich möchte von keinem Mann abhängig sein und möchte mein Leben wie bisher leben können. Deshalb horche ich auf und schaue genau hin - versuche, die Dinge dahinter zu sehen.

Zitat:
Ein wenig Scharia kann es genauso wenig geben wie ein wenig Schwangerschaft. Die Scharia regelt das ganze Leben, wer sie nur in Teilen übernehmen will, hat von der Zwangsläufigkeit, die ihr innewohnt, keine Ahnung. Es ist, als würde man in einem Freibad das Nacktbaden unter der Bedingung erlauben, dass jeder Besucher darüber entscheiden darf, welches Kleidungsstück er ablegen mag.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,534022-2,00.html
Zitat:
Und wenn die Koedukation an den Schulen aufgehoben und die Burka für alle Frauen eingeführt wurde, wenn in keinem Pub mehr Ale ausgeschenkt wird und weibliche Passagiere ihre eigenen Abteile in Bussen und Zügen haben, in denen sie vor den gierigen Blicken der Männer sicher sind, dann wird auch der letzte Gegner der Scharia einsehen müssen, dass die sozialen Spannungen in der Tat nachgelassen haben. Wer in einem lichtlosen Keller lebt, braucht vor einem Sonnenbrand keine Angst zu haben.


Wenn sich diese Zustände in islamischen Ländern abspielt, ist es fern von mir. In Europa möchte ich sie nicht haben - Freiheit ist ein kostbares Gut, aber eine Gesellschaft, die alle zwingt, sich unterzuordnen, eigene Gedanken und Vorstellungen als ungläubig und mit Strafen belegt, anzusehen, dann sage ich dazu: Nein.

Diese Freiheit in unserem Land gestattet mir, mich den Inhalten zuzuwenden, die mir wert sind, daß ich sie mein Leben integriere.

Ich möchte weder im Haus eingesperrt sein, noch möchte ich eine 4. Frau sein, noch möchte ich das erleiden, was Frauen in dieser Relgion erleiden müssen - sprich Beschn.... - ich bin gerne Europäerin und hoffe, das noch bleiben zu dürfen.

Trotz all meiner Bedenken weiß ich, daß nie etwas 1000 Jahre dauert - hatten wir schon - das Ideal des 1000jährigen Reiches - es hat nur 12 Jahre gedauert - ich habe die Hoffnung, daß es immer Menschen geben wird, die sich wehren gegen etwas, was die Menschenmassen in eine Form pressen will - was vorgibt, was gut und böse zu sein hat.

Ich betrachte die Politik, die uns die Welt zeigt, ich hörte auf dem podster die Nachrichten ab und über die Kabbala und mehr - und mir ist klar, daß es einen gesamten Islam oder eine andere Religion nie geben wird - es würde Gott auch nicht gefallen - ich akzeptiere die Inhalte des Hinduismus, des Buddhismus, des Islam, des Christentums - aber auch alle Richtungen, die es innerhalb dieser Religionen gibt - aber ich behalte mir immer vor, mich in all der Vielfalt dem zuzuwenden, das mir mehr entspricht.

Es gibt islamische Staaten, die bereits sehr auf einem neuen Weg sind, es sind aber auch die kämpferischen Frauen, die sich ihre Rechte unter den schwierigsten Bedingungen erstritten haben - auch im Islam - in Afghanistan war man schon sehr weit - Frauen hatten höher gestellte Posten inne - sie genossen die Bildung - ihre Ausbildung und jetzt? Sind sie wieder eingesperrt und gedemütigt und leben unter den schwierigsten Bedingungen. Ich denke nur an ihre Situation, als die Taliban kamen - manche Frauen sind regelrecht in den Häusern verhungert, weil sie allein nicht auf die Straße durften und keine männlichen Angehörigen hatten, damit sie auf die Straße konnten. Wer hat sie ernährt, als sie ohne Arbeit, ohne Ernährer und ohne jegliche Hilfe waren ? Die Taliban ? Nein, die hat ihnen höchstens noch mit Auspeitschung gedroht und es auch vollzogen.
Die Berichte kennen wir ja alle. Ich war so erschüttert und traurig, daß es so etwas in unserer heutigen aufgeklärten Zeit noch gibt.

Ich denke auch an die afrikanischen Staaten, in denen der Islam herrscht - auch darüber gibt es Dokumentationen - sie vermitteln mir das Wissen über das Leben in diesen Ländern.

Zitat:
Burka für alle: So kann "Integration" auch definiert werden - als ein Auftrag an die Mehrheit, sich der Minderheit anzupassen


Ich weiß aus dem Forum, daß es bereits fortschrittliche Menschen im Islam gibt, die sich sehr viele Gedanken machen - und nicht mehr mit allem einverstanden sind - sie sind eine Wohltat - möge es von ihnen bald mehr geben.

Wie gesagt, es wird noch einiges auf uns zukommen - wir sind gefordert, darüber nachzudenken.

Liebe Grüße G.
@solution
So einfach ist es leider nicht.
Ich lebe zur Zeit in Angola, ein Land, daß auch ziemlich weit "unten" an allem ist, ausser bei Geburten.
Ja, gebildete Menschen haben weniger Kinder. Frauen, die eine weitergehende Bildung anstreben, versuchen zu verhüten, da ein Kind sie nun mal vom arbeiten abhalten würde.
Jedenfalls in so "gehobenen Stellen" wie Verkäuferin oder Sekretärin (nicht ironisch gemeint) kannst Du dein Kind nun mal nicht mitschleppen.
Bei den armen Frauen, die sich keine Schule leisten können - es gibt hier noch die Einrichtung des Schulgeldes - ist dem nicht so. Man hat die Kinder dabei, wenn man auf der Straße seine Bananen oder Unterwäsche verkauft, und sobald sie alt genug sind, werden auch sie Sachen verkaufen oder betteln. Auch die Kindr tragen zum Familieneinkommen bei. Je mehr Kinder, je größer die Familie, desto größer ist auch die Chance, im Alter nicht zu verhungern.
Rente?
Es gibt hier keine Altersverorgung.
Die Familie kommt für die auf, die nicht arbeiten können, die Familie kommt für das Geld für den Arzt auf.
Anders kann man hier nicht überleben.
Armut zwingt die Leute praktisch dazu, Kinder zu bekommen. Von denen auch 20% nicht einmal 5 Jahre alt werden.
P.S.: Angola ist christlich...

Astrella
Zitat:
Der Islam ist hier diejenige Religion, die dadurch, dass sie in alle Lebensbereiche der Glaeubigen eingreift und gleichzeitig die Notwendigkeit von Bildung geringschaetzt, Laender mit starkem islamischen Glauben an intellektuellen Aufstieg (und somit auch zu einem gewissen Grade am Wohlstand) hindert.


Das was der Wissenschaft in islamischen Ländern das Leben so schwer gemacht hat ist ein weitgehendes Abbildungsverbot oder kurz gesagt: Es ist nunmal schwer ne Burg zu bauen, wenn man den Grundriss nicht zeichnen darf.

Zitat:
Beleg: Unter den 20 Laendern mit dem hoechsten Bevoelkerungswachstum befinden sich 13 Laender mit der ueberwiegenden Religionsgruppe Islam.


Das ist kein Beleg. Nur weil etwas zusammen auftritt, muss es nicht unbedingt zusammenhängen. Männer mit Glatze haben im Durchschnitt mehr Geld zu Verfügung, als Männer ohne. Das liegt aber nicht an der Glatze, sondern das sie älter sind und im Berufsleben stehen.

Zitat:
Reichtum/Armut und Bildung haben nichts mit einander zu tun.


Sogar hier und Deutschland korrelieren Wohlstand und Bildung negativ. Die Kinder von reichen Eltern erreichen i.d.R. einen höheren Bildungsabschluss.
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