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Kommen alle in den HIMMEL?












Ich bin Bahá'í. Ich glaube also an die Existenz und die Einheit eines persönlichen Gottes, der unerkennbar, unerreichbar, Quell aller Offenbarung, ewig, allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist. Und ich glaube das der Offenbarer Gottes für dieses Zeitalter Bahá'u'lláh ist.

Demzufolge glaube ich das alle Religion aus einer Quelle hervor gegangen sind und sind die Strahlen eines Lichtes sind, das alle Menschen die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges sind und sie deshalb miteinander in größter Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Brüderlichkeit verkehren sollen.

Kurz: Ich glaube an die Einheit Gottes, der Religionen und der Menschheit.


Liebe Grüße, Tobias
ich hab soeben im internet darüber gelesen.

interessant ist es dass die gebetsrichtung u. der pilgerort die grabensstätte ist und die feiertage sich nur auf bahaiull. todestag u. ähnl. beziehen.
Liebe sesam,

die Bahá'í-Feiertage sind:

21. März - Neujahrsfest (Naw-Rúz)

21. April - 1. Tag des Ridván-Festes Erklärung Bahá'u'lláhs

29. April - 9. Tag des Ridván-Festes

02. Mai - 12. (letzter) Tag des Ridván-Festes

23. Mai - Erklärung des Báb

29. Mai - Hinscheiden Bahá'u'lláhs

09. Juli - Märtyrertod des Báb

20. Oktober Geburt des Báb

12. November Geburt Bahá'u'lláhs


Die Feiertage beziehen sich also nicht nur auf Bahá'u'lláh, aber sie tun es sehr oft. Bahá'u'lláh ist für Bahá'í die Verbindung zu Gott, er ist die Manifestation Gottes in diesem Zeitalter.

Daher ist auch die Gebetsrichtung auf seine Grabstätte fixiert.


Liebe Grüße, Tobias
ich würde gern wissen wie die waschung und das gebet abläuft.

wie ist das mit dem fasten und genuss von alkoholischen getränken usw.

selam.
Liebe sesam,

Bahá'í dürfen keinen Alkohol trinken, es sei zu medizinischen Zwecken, und auch dann möglichst nur, wenn es keine alternative Medizin gibt. Im Heiligsten Buch der Bahá'í steht:

Dem Menschen ist Verstand gegeben. Darum nehme er nichts zu sich, was ihn dessen beraubt. Er soll sich verhalten, wie es seiner Stufe würdig ist, und nicht den Missetaten achtloser, schwankender Seelen folgen.
(Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 119)

Das gilt also generell für alle den Verstand vernebelnden Mittel.


Bahá'í fasten im letzten Monat des Bahá'í-Jahres, dem Monat ‘Alá’, nach dem christlichen Kalender geht dieser vom 2. bis zum 21. März. Er ist also, wie alle Bahá'í-Monate, 19 Tage lang. Dementsprechend Fasten Bahá'í 19 Tage im Jahr.

Fasten bedeutet für einen Bahá'í sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang von Speise und Trank zu enthalten. Vom Fasten befreit sind Menschen die auf einer anstrengenden Reise sind, schwer arbeiten oder unter 15 oder über 70 sind oder krank sind. Ebenfalls sind schwangere, stillende und menstruierende Frauen befreit. Wenn man befreit ist heißt dies nicht das man nicht fasten darf, aber man sollte sich der Weisheit dieser Befreiungen klar sein.

Bahá'í sollen täglich ein Pflichtgebet ausführen. Dafür stehen drei Gebete zur Verfügung. Ein kurzes Pflichtgebet das zwischen Mittag und Sonnenuntergang ausgeführt werden soll. Ein mittleres Pflichtgebet, das Morgens, Mittags und Abends ausgeführt werden soll. Und ein Langes Pflichtgebet das einmal in 24 Stunden, egal wann, ausgeführt werden soll.

Vor jedem Gebet soll eine Waschung erfolgen, worunter das ordentliche Waschen von Händen und Gesicht verstanden wird. Wenn kein Wasser verfügbar ist kann man als Ersatz einen speziellen Vers sprechen. Alle Pflichtgebete sind allein, zurückgezogen und in Ruhe auszuführen.

Ebenfalls soll ein Bahá'í den größten Namen Gottes 95 mal am Tag rezitieren. Dieser ist Allah'u'Abha. Auch vor der Rezitation ist die Waschung durchzuführen.

Frauen sind während der Menstruation von den Pflichtgebeten befreit und sollen einen speziell offenbarten Vers 95 mal Rezitieren. Dieser Vers lautet: "Verherrlicht sei Gott, der Herr des Glanzes und der Schönheit".

Die Unreinheit als solche kennen die Bahá'í nicht. Trotzdem sind wir dazu aufgefordert ordentliche Kleidung zu tragen und uns entsprechend zu waschen und parfümieren. Demzufolge soll man auch beim Pflichtgebet sauber sein.

Schließlich soll jeder Bahá'í Morgens und Abends in den Schriften Gottes lesen.


Liebe Grüße, Tobias
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