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Hi Rahiym (Salam, sagt man glaub ich, hier *g*)
Dein Wort in eines Fundis Ohr!
Das ist das, was mir auch auffällt, dass mehr gegackert als gelegt wird...
Aaber: was heisst 'konsequent'? Wenn man sich mal darauf einigen könnte, was genau denn 'konsequent islamisch' ist... das ist es ja gerade, dass wir im Grunde gar nicht so genau wissen, worüber wir eigentlich reden. Was genau ist denn in Bezug auf den Islam 'konsequent'? Das kann man so sicher nicht sagen. Auch in anderen Religionen nicht... aber ich denke genau darum haben wir uns in Dt. auf weltliche Gesetze geeinigt und benutzen das BGB und nicht die Bibel als Regelwerk. Das gibt dem Christentum die Möglichkeit sich in so viele Richtungen zu teilen, wie es will... es hat ja keinen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen.
Vielleicht wäre das für den Islam auch eine gute Alternative? Säkularisierung statt Fundamentalismus? Dann wäre aber nix mehr mit Scharia... und das würde vielen nicht passen...
LG
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Hallo das ich mich auch kurz einmische.
Der Plural vom Islam könnte Menschen heissen.
Ein Islam, dann Friede.
Mehrere Islam = Menschen, dann Uneinigkeit.
Die Gesetze in Europa sind nicht irgendwie gekommen. Diese wurden durch und mit der Religion bestimmt. Erst mit der Trennung des Staates von der Religion ( war das in Frankreich - Laizismus ) kam so etwas wie gerechte Rechtsprechung auf. Wie und was gerecht ist, bestimmt das Volk.
In USA bestimmen fundamentalisten im Moment den Krieg gegen den Terror. Begonnen wurde sie mit Lügen. Das ist Gesetz.
Verschiedene Länder verschiedene Gesetze.
Guten Abend
Nasruddin
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Man muss irgendwann erkennen, dass andere auch anders über den Islam urteilen.
Aber bei allen anderen Religionen ist es doch gleich, oder?
orthodoxe, evangelische, katholische Christen?
Aber bei Islam ist es halt so, dass viele für sich den Islam interpretieren und denken so IST er für ALLE Menschen.
Man sollte sich langsam nicht mehr bevormunden lassen... passiert auch in den arabischen Ländern, aber das bemerkt niemand.
Der Spiegel beschrieben es als "leise" Reform.
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| Karim hat folgendes geschrieben: |
| Man sollte sich langsam nicht mehr bevormunden lassen... |
Hi Karim,
Wie meinst du das?
Wer sollte sich von wem nicht bevormunden lassen?
@Nasruddin:
Ist mir alles ein bisschen wirr, sorry... Kann den Sinn deiner Aussage nicht recht erfassen. Vielleicht magst du dich ein bisschen ausführlicher äussern?
LG
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Aleykum Salam Lissi
Aber als Bahá'i bevorzuge ich die Grußformel Allah'u'Abha (Gott ist der Allherrliche)...
| Zitat: |
| Aaber: was heisst 'konsequent'? Wenn man sich mal darauf einigen könnte, was genau denn 'konsequent islamisch' ist... das ist es ja gerade, dass wir im Grunde gar nicht so genau wissen, worüber wir eigentlich reden. Was genau ist denn in Bezug auf den Islam 'konsequent'? |
Konsequent heisst einfach "lass die Karre ruhig in den Missthaufen fahren". Wenn ein einzelner Mensch meint er müsse jetzt im Namen des Islams einen 5 Meter Bart tragen und seine Frau so richtig einwickeln dann lass ihn halt. Eine Gesellschaft, der so ein Lebensstil nicht gefällt wird sich schon irgendwann einmal davon lösen.
Und wenn ein Moslem meint im Koran sei Schweinefleisch gar nicht verboten (solche Exoten habe ich wirklich kennengelernt ) dann lass ihn ruhig Schweinshaxn essen. Jeder Moslem soll seinen Islam leben und soll sich stets den Konsequenzen bewusst sein. Irgendwann wird jeder selber merken, ob er Fehler begeht oder nicht.
'Den' Islam brauchen wir also gar nicht ausarbeiten. Und wenn Moslems irgendwann wieder einen universalen Dachverband wie ein Kalifat gründen dann ist es um so besser. Lass sie nur spielen Das ist alles normal.
| Zitat: |
| aber ich denke genau darum haben wir uns in Dt. auf weltliche Gesetze geeinigt und benutzen das BGB und nicht die Bibel als Regelwerk. Das gibt dem Christentum die Möglichkeit sich in so viele Richtungen zu teilen, wie es will... es hat ja keinen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen. |
Die Sekularisierung hat Gott sei Dank dazu geführt, dass die Menschen nun selber entscheiden können wie sie leben möchten. Die Art und Weise eine Gesellschaft zu führen oder individuell zu leben kann sowohl gut als auch schlecht sein. Wenn eine Gesellschaft eine theokratische Ordnung möchte, sollte sie wenigstens darauf bestehen, dass ihre individuellen Interessen gesichert sind. Das gleiche gilt eben auch für sekulare Ordnungen, die Interessen sind wichtig.
| Zitat: |
| Vielleicht wäre das für den Islam auch eine gute Alternative? Säkularisierung statt Fundamentalismus? Dann wäre aber nix mehr mit Scharia... und das würde vielen nicht passen... |
Es gibt ehrliche Menschen, die sich unter einer Scharia tatsächlich wohlfühlen. Wenn eine ganze Gesellschaft das ebenso verspürt ist dies ihr eigenes Interesse und dann ist jede andere Alternative einfach nur schlecht. Ebenso muss man eine Gesellschaft, die eigentlich keine Scharia haben möchte, davon befreien. Jede Gesellschaft muss für sich selber sorgen, in einem Staatssystem zu leben, welches die eigenen Interessen vertritt....Die Scharia abschaffen ist natürlich gerade für die Mullahs und die Ulama sehr schlecht Die wären dann arbeitslos und genau die genießen nämlich höchste Machtpositionen.
Gruß,
Rahiym
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