|
|
|
Vielen Dank für die Antworten, Mir selber ist nie etwas derartiges im Leben wie vergewaltigung, wiederfahren, aber ich denke mir was ist mit den anderen Menschen, sogar Muhammed s.a.v konnte seinen Onkel nicht zum Islam bringen.
Wir werden geprägt durch Erfahrungen z.b Eltern und Lebenssituationen aber den rest hat Allah in der Hand wie unser Herz ist wie unser kopf ist. Also wie sollen Menschen zum Islam kommen.
Wie du gesagt hast hat Gott mir einen Verstand gegeben gegeben um solche Gedanken zu haben 8damit meine ich nicht behinderte oder andere entschuldigte) aber was ist mit den anderen.
Was ist mit den anderen. Wenn nur Gott entscheidet wer zum islam kommt oder nicht wäre dies ungerecht und es wäre keine prüfung.
Ich hoffe jemand gibt mir eine zufriedenstellende hoffnung.
|
|
|
|
|
Lieber oder Liebe Kakulukian
| Zitat: |
| aber ich denke mir was ist mit den anderen Menschen, sogar Muhammed s.a.v konnte seinen Onkel nicht zum Islam bringen. |
Ich Denke sein Onkel, der Mohammed beschütz und behütet hat, war schon gläubig und ist gläubig gestorben. Er war schon im Islam als Religion.
Ich möchte nochmals wiederholen:
| Zitat: |
272 Es ist nicht deine Aufgabe, sie (d.h. die Ungläubigen) (zum Glauben) rechtzuleiten. Vielmehr leitet Gott recht, wen er will.
[Sure 2. Die Kuh: Der Koran, S. 165 (vgl. Sure 2, 272) (c) Verlag W. Kohlhammer] |
| Zitat: |
Als (einzig wahre) Religion gilt bei Gott der Islam.
[Sure 3. Die Sippe 'Imrans: Der Koran, S. 174 (vgl. Sure 3, 19) (c) Verlag W. Kohlhammer] |
Und lese bitte folgendes ganz genau durch:
| Zitat: |
84 Sag: Wir glauben an Gott und (an das) was (als Offenbarung) auf uns, und was auf Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme (Israels) herabgesandt worden ist, und was Mose, Jesus und die Propheten von ihrem Herrn erhalten haben, ohne daß wir bei einem von ihnen (den anderen gegenüber) einen Unterschied machen. Ihm sind wir ergeben. 85 Wenn sich aber einer eine andere Religion als den Islam wünscht, wird es nicht (als Ersatz für den wahren Glauben) von ihm angenommen werden. Und im Jenseits gehört er zu denen, die (letzten Endes) den Schaden haben.
[Sure 3. Die Sippe 'Imrans: Der Koran, S. 185 (vgl. Sure 3, 84-85) (c) Verlag W. Kohlhammer]
|
Darin siehst Du auch Moses, Jesus und die Propheten.
Das heisst, jeder der an Gott glaubt gehört dem Islam an!
Jetzt Deine Frage ob es gerecht oder ungerecht ist.
| Zitat: |
| Was ist mit den anderen. Wenn nur Gott entscheidet wer zum islam kommt oder nicht wäre dies ungerecht und es wäre keine prüfung. |
Gott entscheidet nicht für Dich! Gott bestimmt auch Dein Leben nicht!
Gott lässt jedem die Freiheit zum Islam - Gläubig zu sein - oder Ungläubig zu sein.
Das Du anderen Helfen willst ist schön. Aber auch der Prophet kann und darf nicht Menschen zwingen! Darum steht auch:
"Gott leitet recht, wen er will".
Das bedeutet: "Wenn die Person recht geleitet werden will, dann leitet Gott denjenigen, sofern es Gott auch will.
Deshalb bitten und beten Menschen zu Gott, dass sie rechtgeleitet werden.
Ob sie es erhalten. Das entscheidet dann Gott und nur Gott allein.
Es steht aber nicht. Gott bestimmt wer Gläubig oder Ungläubig ist!
Das wird immer und immer wieder vermischt und durcheinandergebracht.
So sind die Menschen nun mal. Sie hören das eine und glauben ans andere.
Wenn Du andere Menschen zum Islam bringen willst, dann musst Du wie folgt vorgehen:
| Zitat: |
| Du musst den Islam leben. Du musst Islam sein. |
Du darfst nie und nimmer versuchen direkt oder indirekt jemanden zu beeinflussen oder zwingen.
Jeder Mensch, sofern er im Geiste gesund ist, muss selber entscheiden!
Das ist, was Gott fordert! Jeder muss für sich selbst entscheiden.
Wenn Du aber den Islam lebst, dann werden die Menschen in Deiner Nähe Dich beobachten und vielleicht wird der/die eine oder andere Dich als Vorbild sehen und sich auch zum Islam bekennen.
Wie aber den Islam leben. Wie aber der Islam sein. Und welche Verantwortung damit übernommen wird. Das kann ich dir jetzt nicht sagen.
Wichtig ist, dass Du frohen Mutes und voller Vertrauen in Gott Dein noch Junges Leben lebst. Deine Umgebung beobachtest. Und Dir so Deine Gedanken machst. Die Beantwortung Deiner Fragen wird Gott mit den Jahren geben.
Und eigne Dir viel Humor an!
Das ist der Anfang vom Islam sein......
Grüsse
Nasruddin
|
|
|
|
Salam kakulukian !
Nasruddin hat es meines Erachtens sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich möchte aber noch etwas ergänzen. Ich hoffe, das ich dabei Nasruddin nicht widerspreche.
Nasruddin hat das Herz also auch Dein Herz erwähnt. Versuche Dir bewusst zu machen, dass Allah/Gott nicht außerhalb von Dir ist. Das Wunder an Deiner Schöpfung ist, das ER als Leben/Energie und Liebe in Dir ist. Und da Du die Sehnsucht nach Leben und Liebe hast, hast Du IHN als suche der Sehnsucht in Dich eingeboren bekommen.
Diese Sehnsucht ist Deine Innere Stimme, ja es ist die Stimme des EINEN/Allah/Gott. Und wenn dieser Stimme Deines Gewissens folgst, begleitet Dich ER auf Deinem Lebensweg.
Glaube niemanden, der von außen behauptet, das er Dir und nur er Dir die Wahrheit erzählt. Prüfe Deine Innere Stimme und Dein Gewissen und lass Deinen Verstand nicht außen vor. Und ER/Gott wird Dir Antworten geben, in Suren, Versen Heilige Schriften und liebenden Menschen.
Vertrauen ist die Hand/Liebe Allahs. Aber bitte vertraue nicht auf die, die Dir nur Die Liebe vortäuschen. Nach einigen Jahren, wirst Du sehr gut die Ehrliche Liebe und somit auch den Weg sehen können.
Nasruddin nannte Dich einen jungen Dede, ich klammere das fast einfach mal aus. Und so hast Du jetzt alles schon in Deinem Herzen, um an das Ziel zu kommen, welches der Anfang war.
Möge die Liebe, Dich auf Deinem Lebensweg immer Begleiten und Dich in das zurückführen, was nur Jenseitig Wahrheit genannt werden kann.
Isa
|
|
|
|
Liebe kakulukian,
ich glaube an >den Einen<, nenne du ihn Allah, ich nenne ihn Gott.
Wir sprechen von demselben.
Du hast richtig geschrieben, daß jeder in eine Familie geboren wird. Und so wie ich in eine christliche Familie geboren wurde, wurde deine Mutter in eine islamische Familie geboren. Und ich erwarte nicht, daß Gott so "ungerecht" sein sollte, die jeweils anderen zu verdammen. Nach der Lehre meiner Religion kommt -nur- ein Christ in den Himmel. Nach der Lehre des Islam kommt -nur- ein Muslim in den Himmel. Es kann doch aber nicht sein, daß die Zufälligkeit des Ortes der Geburt entscheidend sein sollte, ob jemand in den Himmel kommt.
Das Problem liegt bei den Religionen. Nicht am Glauben. Die Religionen behaupten, selbst richtig zu sein. Und nennen deshalb die anderen falsch. Gott aber ist ein Gott der Gnade, der Allerbarmer. Sollte er sich der Muslime mehr erbarmen? Sollte er sich der Christen mehr erbarmen?
Nein, Gott erbarmt sich der Menschen, die ihn suchen. Gott erbarmt sich der Menschen, die sein gebot im Herzen tragen. Und sein Gebot, das einzige und höchste Gebot, das gebot, das alle anderen Gebote beinhaltet, das alle anderen Gebote damit überflüssig macht - wenn man sich daran hält, dieses Gebot ist: Das Gebot der Liebe.
Wer dieses Gebot im Herzen trägt, der bleibt in Gott, und Gott in ihm.
Egal, ob er Freitags, Samstags oder Sonntags betet, - wir können übrigens immer beten -, ich meine egal welches Bekenntnis jemand hat, wird Gott sich seiner erbarmen, wenn er in der Liebe bleibt.
Gott ist in dir. Sein Licht leuchtet in jedem Menschen. Manchmal ist es nur ein kleiner glimmender Funke, manchmal ist es ein loderndes Feuer. Aber Gott ist immer in uns.
In unserem täglichen Leben haben wir oft keinen Platz für Gott. Bei unseren Entscheidungen spielen oft die Äußerlichkeiten unseres bequemlichen Lebens ein größere Rolle als die wahren Bedürfnisse unserer Seele. Und auf diese Weise entfernen wir uns von Gott. Indem wir den Reichtümern der irdischen Welt mehr Wert beimessen, ihnen unser ganzes Leben widmen. Dann sind wir sehr arm geworden. Wir streben nicht mehr nach Gott, sondern erweisen dem die Ehre, was vergänglich ist. Und in diesem Augenblick sind wir vor dem Teufel auf die Knie gefallen. In diesem Augenblick haben wir Gott aus unserem Leben gedrängt. Aber niemals wird uns das ganz gelingen können. Gott hält jedem Menschen seine behütende Hand entgegen. Wir können sie immer ergeifen. Und uns seiner Gnade anvertrauen.
Viele Menschen brauchen ein gewisse Zeit, um das zu erkennen. Viele begreifen es nie. Viele Menschen leben ein Leben ohne Gott. Sie gehören zwar einer Religion an, aber sie haben sich noch nie Gedanken über ihren Glauben und über Gott gemacht. Vieleicht sind sie im gewissen Sinn zu beneiden. - Noch. Denn wenn einmal die Zeit kommen wird, in der sie die Gnade Gottes brauchen, dann werden sie Gott finden. Dann wird Gott sich ihrer annehmen. Also geht es ihnen im Moment vielleicht nur "zu gut".
Die Religionen haben die Aufgabe, den Menschen einen Weg zu Gott zu weisen. Den Menschen zu zeigen, wie sie Gott finden können. Und in diesem Sinne sind viele Traditionen der verschiedenen Bekenntnisse sehr nützlich. Viele Traditionen enthalten wertvolle Geheimnisse unseres Glaubens. Alle diese Traditionen waren einmal richtig, sie hatten ihren Sinn. Oft aber ist dieser Sinn nicht mehr erkennbar. Denn das Leben hat sich weiterentwickelt. Und man hat die Traditionen beibehalten, ohne den Sinn noch erkennen zu können. So sind auch viele Traditionen inzwischen entleert. Sie sind hohl geworden. Denn das, was sie einmal ausgedrückt haben, ist nicht mehr enthalten.
Aber bei allem muß man sehen, daß diese Traditionen nur den Weg zu Gott erleichtern sollten. Sie waren niemals um ihrer selbst Willen aufgestellt. Die Religionen aber haben sie bewahrt. Und sie haben Angst, sich von Traditionen zu trennen. Denn das würde ja das Eingeständnis beinhalten, daß der "Glaube" bisher falsch gewesen sein könnte. Und so haben die Religionen, indem sie den Traditionen einen höheren Wert beimessen als dem Inhalt, den Menschen den Weg zu Gott erschwert. Dabei ist Gott >der Eine<
Und die Menschen streiten sich um Tage! Dabei ist jeder Tag ein Tag Gottes. Der Inhalt ist doch derselbe. Daß man einen bestimmten Tag in der Woche auf ganz besondere Weise Gott widmen soll. Damit wir die Türe öffnen, durch die Gott bei uns eintreten kann. Und er wird es tun. Und er will von allen Menschen nur das Eine. Daß sie in der Liebe bleiben.
Du darfst mich gerne Muslim nennen. Und ich darf dich auch Christin nennen. Aber man darf es nicht abhängig machen vom Einhalten von bestimmten Regeln, oder von dem Anerkennen eine bestimmten Schrift, sondern man darf es allein davon abhängig machen, ob jemand das Gebot Gottes im Herzen trägt.
Galater
|
|
|