Depressionen, Soziale Phobie oder ADS HILFE


Hallo zusammen,
also erstma verzeit mir wenn ich Grammatik oder Rechtschreibfehler mache, am besten schreibe ich nur noch klein.
so, also ich weiss nicht genau an was ich leide, aber ich leide undzwar sehr stark. ic hhab mich hier angemeldet in der hoffnung licht ins dunkle zu bringen.
ic hweis snicht wo ich anfangen soll, also mein selbstwertgefühl ist im keller,
jeden tag bin ich mit gedanken beschäftigt wo ich immer wut und agression über andere menschen entwickele, ich denke über situationen nach worin familie freunde bekannte u.s.w. vorkommen in denen ich respecktlos behandelt worden bin und da entsteht halt immer so ein wut, agression, angst.
jeden tag wünsche ich mir nie auf der welt gekommen zu sein oder am besten von der welt zu verschwinden. ich bin zur zeit sehr depressiv, leide an sozialer phobie, was ich aber schon immer tat (soziale phobie), aber in den letzten monaten bin ich auf im i-net auf ADS gestoßen.
es gibt ja verschiedene adhs/ads typen und ich glaube dass ich halt der verträumte typ bin.
wenn ich mir zu filme angucke, spule ic hoft zurück weil ich oft mit den gedanken wo anders bin, bücher würde ich so gerne lesen, nur ic hverliere so oft den faden in den geschichten und so dass es total schwer ist sich zu konzentrieren, ic hweiss auch nicht mehr weiter..
ich hoffe ihr lest euch das durch wünsche mir auch das ihr bei unklarheiten mir auc hfragen stellt....
Hallo phobo,

ich habe eine Frage .
Wenn du morgen aufwachen würdest und die Welt hätte sich verändert, was wäre dann anders und besser? Mit anderen Worten: was würdest du dir wünschen?
Du schilderst ja einen Zustand, den du (nehme ich mal an) so nicht mehr willst. Das ist schon mal ein guter Anfang. Der nächste Schritt wäre zu gucken, was du willst. Und der übernächste Schritt wäre zu überlegen, wie du da am besten hinkommst.

Deine Depression z.B. Es gibt ja viele Möglichkeiten eine Depression zu 'behandeln', die verschiedensten Therapieformen, die auf der psychischen oder der physischen Ebene ansetzen. Könntest du dir vorstellen, eine davon zu machen?

Und noch etwas fällt mir gerade ein: Könntest du eine ganz konkrete Situation schildern, in der du dich respektlos behandelt gefühlt hast?
Es gibt ja zwei Möglichkeiten, die du sorgfältig prüfen solltest, weil davon dein Vorwärtskommen abhängt:
a) Du wirst tatsächlich respektlos behandelt. Dann wäre es angemessen zu gucken, wie du deine Grenzen setzt und verteidigst.
b) Du wirst im Grunde ganz normal behandelt, hast aber aus irgendeinem Grund das Gefühl, dass es respektlos ist. Dann fehlt dir vielleicht etwas. Meist Aufmerksamkeit oder Zuwendung. Dann solltest du gucken, von wem und wie du das bekommst. Oder mit dem arbeiten, was da ist und das besser annehmen. (Es gibt Menschen, die können Liebe schlecht annehmen, weil sie sich selbst nicht als wertvoll erachten. Für die ist es wichtig zu verstehen, dass der Wert eines Menschen nicht von seinen Leistungen abhängt, sondern allein von seiner Existenz als fühlendes Wesen. Und ein solches bist du ja.)

LG
erstma danke für deinen beitrag.
also was ich mir wünsche, ist das ich meine einstellung ändern muss. ic hgebe garnet den menschen die schuld sondern sehe sie eher bei mir, da ich z.b.an soziale phobie leide. ich bin auch oft sehr ruhig, bin sehr nachdenklich, beneide oft die menschen, sehe aber in mir keine nix gutes, ich fühle mich bei jeder sache angegriffen, anstatt lockerer oder garnet alles so persönlich zu nehmen.
- und ja ich könnte mir eine psychotherapie vorstellen, nur habe ich angst das ich an einer hirnstoffwechselstörung leide, die z.b. ads ängste depressionen als folge hat. in einem monat fange ich eine therapie an, ich hoffe es wird was bringen.
- und eine bestimmte situation wäre z.b. das meine freunde auch ohne mich ausgehen könnten, aber wenn die anderen fehlen will man erst garnet raus, also man kann auch leicht auf mich verzichten. ich weiss klingt für manche komisch, aber es geht halt um meine gefühle dabei, das verletzt mich sehr, ich entwickele wut und rachegefühle. ich muss mich bei jedem immer rächen falls ich mich verletzt fühle.
von typ her bin auch leider ein ängstlicher, versuche aber die immer zu verstecken, weil es peinlich für mich ist es zu zeigen, nur wissen die meisten mitschen es und nutzen die auch aus.
- ich versuche diese rachegedanken und alles zu verdrängen, aber es klappt nicht, mir ist selber bewusst das dies falsch ist und mich nicht nach vorne bringt, meine gedanken drehen sich fast den ganzen tag nur um sowas...
Hi phobo,

phobo hat folgendes geschrieben:
und eine bestimmte situation wäre z.b. das meine freunde auch ohne mich ausgehen könnten, aber wenn die anderen fehlen will man erst garnet raus, also man kann auch leicht auf mich verzichten.


Das verstehe ich nicht, könntest du das nochmal schildern... also nicht, was sein könnte, sondern etwas, das da mal war - ?
Naja... das mit der Rache ist natürlich nicht so gut... auf sowas stehen Freunde gar nicht. Vor allem dann nicht, wenn sie dich gar nicht mit Absicht verletzen und eigentlich auch normal behandeln.

Deine Entscheidung eine Therapie anzufangen find ich toll.
Wenn du denkst, dass du eine Stoffwechselstörung haben könntest, das wäre doch nicht schlimm. Gegen sowas gibt es Medis, die kannst du dir verschreiben lassen. In der Regel ist es aber so, dass die körperlichen und psychischen Beschwerden so eng zusammenhängen, dass auch dein Hirnstoffwechsel sich normalisieren wird, sobald du die psychischen Ursachen aufgearbeitet hast. Also Kopf hoch.

Ich finde es toll, dass du den Schritt geschafft hast zur Selbstverantwortung, das ist schon mal ein ganz grosser Hüpfer. Und das wäre z.B. etwas gutes, was _ich_ in dir sehen kann.
Könntest du dir vorstellen das anzunehmen?

LG
was ich meine ist, das meine art und weise mit menschen oft nicht gut ankommt, da ich immer darauf fixiert bin mich bei jeder sache zu rächen, mich immer beleidigt fühle und und und.
also es ist nicht nur im freundeskreis so, sondern auch in der familie, bei der bundeswehr, in verschiedenen schulen, einfach überall wo ich für längere zeit mit menschen in kontackt komme.
weiss grad auch nicht mehr was ich noch schreiben soll, bin gerade wieder am träumen, ich hoffe hier meldet sich auch jemand, der sich mit ADS auskennt, würde gerne mich mit ihm/ihn vergleichen....
Hallo phobo!

Könntest du bitte ein konkretes Beispiel geben, also eine Situation schildern? Sowas wie: "Gestern hab ich den und den getroffen und der hat das und das gesagt, ich hab mich so und so gefühlt und hab daraufhin dies und jenes gemacht." - ?

LG
ich weiss grad kein beispiel ist auch bei mir schwer zu erklären, entweder weiss ich nicht wie es richtig beschrieben kann oder man muss schon dabei sein um es zu verstehen. vieleicht denkst du, ich werde von jedem gemobbt, nein so ist es nicht.

zum teil kann ich mit 100%er sicherheit sagen was mir unter anderem fehlt, undzwar wieder spass am leben, in den leztten jahren hab ich es einfach verloren, ich kann die freude mit anderen leuten nicht teilen, fühle mich fehl am platz, aber denke ma typisch depressive stimmung.
ic hhabe mir keine ziele im leben gesetzt, hab nie ein berufswunsch gehabt, war eher immer damit beschäftigt wie man sich bei einem vorstellungsgespräch verhält, da ich immer so ein schiss davor hatte <---- typisch soziale phobie
- ich sehe mich als gescheitert, bin 24 jahre alt hab aber noch garnix erreicht, und was immer fertig macht, ist der gedanke daran, und der grund dafür ist, das ich jeden tag müde, soziale angst und die depression in letzter zeit. wenn ich schon an arbeit oder irgendeine tätigkeit denke werden schon die depris und ängste höher. physisch geshen könnte ich für immer zuhause bleiben da ich so müde bin, aber ich halte das einfach im kopf nicht aus, und ic hweiss ich kann nur was erreichen wenn die phobien und müdigkeit behoben sind.
2005 hab ich abitur gemacht, 2006 bund beendet, hab hab ende 2006 ein semester lng studiert aber danach es nicht mehr ausgehalten, wegen dem auftreten, referieren vor leuten
ic hhoffe du bekommst jetzt ein besseres bild von mir
Hallo Phobo,

wenn du ADS hast dann fresse ich meine Großmutter.
Ich werde nicht erklären, weshalb ich das denke.
Ich bin in intensivem Kontakt mit Menschen, die ADS und ADHS haben.
Ich kommuniziere eignetlich nur mit solchen.
Dich finde ich dort nicht wieder.

Such dir eine andere Krankheit.
Sag ich jetzt mal so brutal.

Vielleicht Asperger-Syndrom
Hat gewisse Ähnlichkeiten mit ADs und ist auch gerade sehr modern.
Stichwort: Aspie

Oder du versuchst einfach, nicht immer die anderen für dein Versagen verantwortlich zu machen. Die Welt ist für jeden von uns gleich schwer.

Achja, nur ein Beispiel. weshalb du dir ADS aus dem Kopf schlagen kannst:
Wer ADS hat, der schmeißt seine Studium nicht schon im 1. Semester.
Und schon gar nicht aus den von dir genannten Gründen.

Das hat dir jetzt nicht geholfen, aber, ganz offen gesagt, nach dem, was du über dich geschrieben hast, fehlt es dir an "Emotinaler Kompetenz".
Also such in den Bereich, in dem du den Umgang mit der Welt gelernt hast. Nicht du bist das Ar+chloch, sondern diejenigen, die bewirkt haben, daß du so geworden bist. Aber ändern mußt du dich. Du mußt an dir arbeiten. Selbstverständlich ist das hart, aber genauso hart ist es, wenn du dich mit 24 Jährchen schon als Versager bezeichnen willst. Ich weiß nicht, was für Ansprüche du an dich selbst und dein Umwelt stellst. Wahrscheinlich so hohe, daß du selbst oder gar jemand anders diesen niemals gerecht werden kann. Ich schreibe gerade ins Blaue hinein, weil das eine Sache für ein intensives Gespräch, und nicht für einen "beitragsmäßigen" Austausch ist. Wir können das gerne weiterführen, aber ich bezweifle, daß du den Mut hast, dich hier zu öffnen. Es gehört verdammt viel Mut dazu, die Wahrheit über sich selbst auszuformulieren und aufzuschreiben. Oft hilft allein das Fassen in Worte. Aber kannst du ehrlich sein? Traust du dir zu, hier die Wahrheit über dich zu schreiben? Und dann nicht mit pauschalen - mich kotzt alles an- Formulierungen um dich zu werfen, sondern konkret zu sagen, wann du versgt hast, wie du versagt hast, wie du verletzt wurdest? Also nicht dieses: Ich habe versagt, ich wurde verletzt. Nein, ganz konket! Denn nur so kann dir überhaupt jemand konkret helfen. Wir sind doch hier keine Gedankenleser. Oder Problemeerahner. Oder arme-gekränkte-verletzte-Seelen-Tröster. Wenn du Hilfe möchtest, und ich denke, du kannst die hier im Forum auch bekommen, dann mußt du dich öffnen. Du wirst dich dadurch verletzbar machen. Und das erfordert Mumm.
Hast du den?

Galater
Émile Coué hat hunderttausenden Menschen geholfen, sich selbst zu helfen durch bewusste Autosuggestion: Wenn Du einen Gedanken so schnell sagst, dass Du dazwischen nichts anderes denken kannst, dann wird dieser Gedanke Deine einzige Wirklichkeit. Seine "Kurz"Hilfen sind die WEG- und die KANN-Formel. Wenn Du 1 Minute lang rasend schnell WEGWEGWEGWEG sagst, ist alles weg und wenn Du dann noch 1 Minute ebenso rasend schnell KANNKANNKANNKANN sagst, bist Du von unten bis oben voll KANN; dann kannst Du. Coués Buch kostet nur ein paar Euro, bei Wikipedia findest Du das Wichtigste über ihn und weitere Quellen, wo es auch Fallbeispiele gibt. Ich wünsch Dir guten Erfolg.
Franz Josef Neffe
@phobo:

Zitat:
Traust du dir zu, hier die Wahrheit über dich zu schreiben? Und dann nicht mit pauschalen - mich kotzt alles an- Formulierungen um dich zu werfen, sondern konkret zu sagen, wann du versgt hast, wie du versagt hast, wie du verletzt wurdest? Also nicht dieses: Ich habe versagt, ich wurde verletzt. Nein, ganz konket! Denn nur so kann dir überhaupt jemand konkret helfen.


Wo er recht hat, hat er recht.
Deswegen wollte ich ein konkretes Beispiel von dir, eine konkrete Geschichte. Nicht, weil ich nicht weiss, was du meinst (den Zustand kenn ich ganz gut), sondern weil dir das Allgemeine eher schadet. Und die Selbstdiagnosen schaden dir auch.
Wenn du dich auf eine Selbstdiagnose festlegst, kann es ganz leicht passieren, dass du dich da reinsteigerst, ohne dass eine konkrete Grundlage besteht. Und da hab ich dich im Verdacht.
Was dich blockiert sind nicht die Tatsachen, sondern dein Denken.
Wobei ich schon herauszulesen meine, dass du dir selbst an allem die Schuld gibst. Und das ist, wie ich schon sagte, immerhin besser als allen anderen die Schuld zu geben. Nur... sich selbst die Schuld zu geben, ist nicht dasselbe wie Verantwortung übrenehmen.
Was von jetzt an geschieht, das kannst du ändern. Punkt aus. Du willst etwas ändern. Fang an. Mach irgendwas anders, egal was. Z.B. konkret erzählen.

LG