|
|
|
also wenn man diese autosuggestion wirklich anwenden kann, wäre ich bereit es zutun. ic hhab ahnung mit was anzufangen, anstatt mich über meine zukünft zu kümmern, blicke ich nur traurig in die zukunft, was mir auch fehlt, ist ja die Mut und der selbstglaube.
wenden die therapeuten die autosuggestion auch an?
und meint ihr ich bin bei den therapeuten gut aufgehoben?
weil ic hja so in einem monat mit der therapie beginne
|
|
|
|
Autosuggestion ist, wie Coué deutlich machte, eine angeborene KRAFT, die vom unserem ersten Atemzug bis zum letzten wirkt.
Es ist also gar nicht die Frage, OB wir Autosuggestion betreiben, sondern nur, WIE.
Es geht also rein darum, ob Du Deine Stimme dazu benutzt, BEWUSST etwas Neues für Dein Leben zu bestimmen.
Du sagst: "Was mir fehlt, ist Mut und Selbstglaube" - das ist Deine Autosuggestion, mit der DU DIR SELBST Mutlosigkeit und Glaubensschwäche heraufbeschwörst. Du gibst Deine Energie der Mutlosigkeit und solltest sie doch viel besser Deinem Mut und all den Kräften geben, von denen Du willst, dass sie wachsen.
Du siehst ja, wie prächtig alle unerwünschten Kräfte - die Schwächen, Probleme usw. - wachsen, ganz genau so wie Du sie selber mit Deiner Gedankenkraft fütterst. Du spürst doch auch, wie Dich das auslaugt.
. oder?
Na, warumk gibst Du dann Deine Gedankenenergie nicht bewusst in Deine guten Talente, deren Wachstum Du wünscht. Die würden nicht ausgelaugt sondern stark davon.... und das, was Dich jetzt ärgert, bekäme die Schwindsucht.
Ich denke, Du verstehst das Prinzip gut.
Die meisten Therapeuten wissen leider nur oberflächlich über Autosuggestion - das ist ja die Kunst, wie man es selber schafft - bescheid, weil sie natürlich meinen, von Methoden mit fremdem Einfluss besser leben zu können.
Du kannst ja mal über Coué googeln, da findest Du alles Wesentliche. Guten Erfolg.
Ich geb Dir noch ein Beispiel:
Jeder Mensch - auch Du - hat eine KonzentrationsSCHWÄCHE und eine KonzentrationsSTÄRKE. Leute mit Problemen kümmern sich nur noch um die Schwäche und stecken ihre ganze Energie hinein; davon muss die Stärke natürlich verhungern.
Wenn Du genau hinschaust, erkennst Du leicht, dass auch Du an jedem Deiner Problempunkt eine Schwäche und eine Stärke hast. Und dass Du - verkehrtermaßen - Deine Energie immer in die Schwächen gesteckt hast. Dummerweise lernt man das auch in der Schule, drum machen es fast alle verkehrt.
Wenn Du verstanden hast, kannst Du ab sofort in einem Aufwasch a) jede Schwäche aushungern und b) Dich mit JEDER STÄRKE prächtig entwickeln, Du musst nur IHR Deine Energie geben. Damit kannst Du erfolgreich sein AB SOFORT. Ich wünsche Dir viel Freunde dabei.
Franz Josef Neffe
|
|
|
|
Hallo phobo,
du kannst nach einerm Therapeuten fragen, der NLP beherrscht (Neuro-liguistisches-Programmieren), das tun realtiv viele Therapeuten. Es funktioniert so, wie Franz Josef das beschreibt.
Im Prinzip hat er recht... es geht erstmal darum sich selbst Mut zu machen und deine Gedanken auf positives zu lenken. Du hast jede Menge Übung darin das Negative zu sehen und das Positive auszublenden. Es würde dir aber erstmal gut tun, das umzudrehen.
Ich sag dir aber gleich die Gefahr, die darin liegt: manche Menschen sind so begeistert von ihrem neuen positiven Denken, dass sie gar nicht mehr damit aufhören können. Das ist das andere Extrem und kann genauso nerven wie Miesmacherei. "Och, wie schöhön, du hast dir das Bein gebrochen! Sag doch einfach 1000 Mal: 'Ein Beinbruch ist toll!' und es wird dir gleich viel besser gehen!" *HUST* Also ich mag solche Leute auch nicht...
Besser als pessi- oder optimistisch ist immer noch realistisch. Also NLP ist eine tolle Methode zur Unterstützung, _nur_ NLP - da bin ich skeptisch. Darum sollte man das auch unter Anleitung eines Therapeuten machen. Der sollte dann sehen, ob du noch die Methode verwendest oder die Methode dich. (Zweiteres ist nicht so toll)
Also jetzt zu deiner Schilderung. Supi. Auch wenn du eine Stunde gebraucht hast, war das bestimmt ne gute Übung. Ich finds gut, dass du dich auf unsere Vorschläge einlässt und mitmachst - du bist definitiv reif für Veränderungen.
Ich hab noch eine Bitte, bevor ich dir etwas zu der konkreten Situation sagen: Könntest du etwas auf deine Tippfehler achten? Es ist bissle anstrengend deine Texte zu lesen. Einfach nochmal durchgehen, auch wenn's schwer fällt.
Also... so wie ich das sehe, ist es folgendermassen: Dein Kumpel bringt seine Argumente vielleicht überzeugend rüber, aber die Argumente sind (so wie ich das sehe) nicht besonders gut. Es ist das übliche Dummgelaber von jemandem, der andere für sich denken lässt... ich kenn das zur Genüge.
Die Frage an dich wäre: warum meinst du mit ihm diskutieren zu müssen? Warum meinst du ihn übertreffen zu müssen?
Ja, er hat wohl ein tolles Selbstbewusstsein, aber was hat er noch? Macht er sich wirklich Gedanken über das, was er da zusammenlabert?
Die Frage ist also: was wärst du lieber? Dumm oder selbstbewusst. *G* Zum Glück kannst du's dir nicht aussuchen... Selbstbewusstsein kann man nämlich leichter dazugewinnen als Intelligenz.
Es wäre an dir zu überlegen, wie du deine 'Schwächen' zu Stärken machen kannst... Verstehst du? Was dir an einem Ende fehlt, das hast du an einem anderen Ende zu viel. Weisst, was ich meine?
Also ich denke, es wäre wichtig zu übelegen, wo deine 'Talente' liegen - finde die Idee von Franz Josef da nicht schlecht.
Mein erstes Referat habe ich (noch in der Schule) mit einem halben Herzinfarkt überstanden. Mittlerweile bin ich immer noch nervös. Ich mache mir aber nichts mehr aus meiner eigenen Nervosität. Sie ist immer noch da, aber ich konzentriere mich nicht mehr darauf. Das ist _Übungssache_ (ersthaft! Du musst das üben, wenn du das können willst! D.h. nicht davonlaufen, konfrontieren.)
Gut von sich selbst zu denken, ist auch Übungssache. Im Angesicht von Vollidioten ruhig zu bleiben ist auch Übungssache. Andersrum denken (als man bis jetzt gedacht hat) ist auch Übungssache.
Aber erstmal brauchst du Einsichten. Und ich denke, die werden schon zu dir kommen.
LG
|
|
|