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Gleichberechtigung Mann und Frau im Islam?












Hallo Astrella!

Du hast leider Recht, dass es weder im Christentum noch im Islam Gleichberechtigung gibt- hier muss dann wirklich die Gesellschaft und der Staat schauen, dass es diese Gleichberechtigung gibt!
Aber leider wird v.a. in den Ländern, die den Koran auc als Rechtsgrundlage hernehmen, immer wieder hervorgehoben, dass eine Abweichung von den Gesetzen des Koran nichts Gutes bringen kann. Ich finde es sehr schade, dass diese Menschen die Notwendigkeit einer Veränderung nicht sehen!

Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gibt aus auch im Judentum nicht, auch wenn die Frau dort eine sehr wichtige Rolle im religiösem Leben der Familie spielt, weil sie für die religiöse Erziehung der Kinder, für das richtige Zubereiten des Fleisches und auch für die Vorbereitung des Shabbat verantwortlich ist.
Dennoch vertritt der Mann die Familie nach außen hin.

Bei den Bahá´í ist die Gleichberechtigung der Geschlechter allerdings eindeutig festgelegt:
Zitat:
Eine weitere Lehre Bahá'u'lláhs ist die Gleichheit von Mann und Frau und ihre völlige Gleichberechtigung

(Abdu'l-Baha, Briefe und Botschaften)



Gruß
Astrella hat folgendes geschrieben:
Trotzdem ist es keine GLEICHBERECHTIGUNG.
Es gibt auch keine Gleichberechtigung in der Bibel, Frauen können und dürfen bestimmte Sachen einfach nicht machen und haben eine andere Stellung als der Mann. Genauso im Islam. Da gibt es kein Drumherumreden, warum wann wieso etwas zweckmäßigerweise gemacht wurde.
Gleiberechtigung hat etwas mit humanistischer Aufklärung zu tun und ist KEIN Produkt irgendeiner Religion, weder christlich noch muslimisch.


Die Herzen jener frauenfeindlichen Menschen werden mit solchen Worten nie aufweichen. Es gehört ein entgegenkommen und eine gegenseitige Anerkennung sowie bedingungslose Liebe dazu, um Menschen von eigenen Tugenden überzeugen zu können. Eine selbstlose Haltung, keine selbstüberzeugte ist der Schlüssel.

Wenn du Mohammed hasst brauchst du nie erwarten von einem Moslem Gehör zu erhalten.

Indem du bekannte Fakten als "Drumherumgerede" verunglimpfst, deren Feststellung gerade eben den Zweck haben sowohl Verstand als auch Herz jener Moslems anzusprechen, wirst du deine so genannte "humanistische Aufklärung" niemals durchbekommen.

Denn auf die Weise fußt deine Aufklärung lediglich auf Belehrung und zwar von der Höhe des weißen Rosses und nicht auf Dialog.
Lieber Rahiym,

Du verlangst viel, wenn Du eine Anerkennung von menschenfeindlichen Positionen verlangst, um diese aufzuweichen. Ich weiß auch wirklich nicht, ob man damit das Ziel erreichen könnte.

Ich stimme Dir zu, dass Liebe notwendig ist, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig plädiere ich jedoch dafür, sehr klar die eigene Position zu benennen. Und Ausgrenzung von Menschen, ob von Frauen, anderen Nationen, anderen Hautfarben, anderen Religionszugehörigkeiten oder von Verbrechern (Todesstrafe) hat wirklich nichts mit Liebe zu tun, sondern mit Haß.

Und ich schließe mich Astrella an, wenn ich derartige Positionen verurteile. Wohlgemerkt, nicht die Menschen, aber die Positionen.

Im übrigen kommt es mir so vor, als würdest auch Du auf einem ziemlich hohen weißen Roß sitzen, oder vertu ich mich da?

Inanna
@Rahiym
Was soll ich sagen?
Wenn jemand behauptet, im Islam seien die Geschlechter gleichberechtigt, dann ist es einfach jenseits der Wahrheit.
In den meisten Religionen sind die Aufgaben und die Rechte von Mann und Frau mehr oder weniger festgelegt.
Warum nicht dazu stehen?
Warum sich das Mäntelchen "Gleichberechtigung" anziehen wollen, wenn es doch nicht passt?
Einfach, weil es sich gut anhört?
Ich will keine Herzen aufweichen, ich will niemanden Puderzucker in den Po blasen, um für irgendeine Sache zu werben.
Entweder sind Menschen bereit für Freiheit, Selbstverantwortung und Respekt, oder sie sind es (noch) nicht.
Westliche Maßstäbe sind nicht unbedingt das Maß aller Dinge.
Für mich schon, da ich in Europa aufgewachsen bin.
Wir haben auch hier Defizite, aber es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, dagegen was zu tun.
Unsere "westlichen" Werte sind nur durchgesetzt worden, weil Staat und Kirche getrennt worden sind.
Ein Gottesstaat ist niemals eine Demokratie, und Menschenrechte sind vielleicht auf dem Fundament der Religionen gewachsen, einklagen kann man sie aber nur in einem Rechtsstaat.
Liebe Innana,

Ich entschuldige mich für mein Benehmen, falls ich selber arrogant war

Ich habe nicht die Anerkennung von Fundamentalisten verlangt, sondern die Wurzeln der Kultur, den Islam. Wenn ihr Mohammed als guten Menschen anerkennt werdet ihr mit Fundamentalisten viel besser kommunizieren können.

Ist das zu viel verlangt ?

Man muss stets das Gute in jedem Menschen sehen, sonst kann man den Frieden vergessen, da das Schlechte bei vielen Menschen sowieso überwiegt.

Ich verlange nicht die Wahhabis, El Saud Familie oder Mahmud Ahmedinedjad zu lieben und Osama Bin Laden auch nicht.

Wenn du allerdings Mohammed selber als Quelle für heutige Menschenrechtsverachtungen ansiehst wirst du keinen einzigen Moslem mit irgendeinem Argument überzeugen können.

Dieser niederländische Politiker, der in seiner Doku-Sendung im Fernsehen einen Koran zerreißt, oder diese österreichische Politikerin, die Mohammed als "Kinderschänder" bezeichnete, werden es niemals zur Aufklärung bringen.

So kann man den Weltfrieden nicht realisieren.

Gläubige, evangelikale Christen hören einem viel intensiver und unvoreingenommener zu, wenn man über Themen des Friedens mit Zitaten aus dem neuen Testament redet und die Anerkennung Jesu zeigt.

So ist das auch mit jeder anderen Religionsgemeinschaft oder allgemein mit jedem Kulturkreis. Wenn man nicht stets das Gute herbeiruft und auf der Basis der guten Eigenschaften einen Dialog aufbaut kann man nichts erreichen.

Liebe Grüße,
Rahyim
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