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Schönen guten Vormittag!
Wenn ich mich hier einmische, dann sehe ich natürlich von vornherein ein, dass ich mich auch nur an der Oberfläche bewege und diese Sprache verwenden muss, um meine Gedanken in Worte zu fassen.
Meine Gedanken zur angeführten Zen-Wahrheit sind: Ich kann nicht ablassen von allem Tun - ich kann höchstens versuchen, sinnloses Tun zu meiden. Ebenso kann ich nicht alles Begehren aufgeben - ich kann nur versuchen, das Begehren des Ego, also die niedrigen Begierlichkeiten etwas einzuschränken, denn das Begehren nach Besserem, nach Seelenfrieden oder göttlichem Strom sollte wohl nicht ins Nichts zurücksinken? Oh ja, die Gedanken können kommen und gehen wie die Wellen des Meeres, aber es gilt, die unruhigen, friedlosen und schweifenden Gedanken zu beruhigen.
Obwohl in ziemlicher Ruhe, steigen mir immer wieder Gedanken zur Ewigkeit auf. Ich kann mich in keiner Weise mit dem Gedanken anfreunden, dass es keine Ewigkeit oder keinen ewigen Bestand geben sollte. Im Nirvana sei Ewigkeit geschluckt, nicht existent. Und deshalb sei die Vorstellung eines ewigen Schöpfergottes absurd.
Aus dieser Sicht heraus könnte der Grund alles Lebens nur das Nichts sein, zu dem alles wie in ein unendliches Meer zurückkehrt. Ist deshalb das Nirvana so, dass alles zu einem Nichts wird, ohne irgendwelches eigenes Sein? Und warum sollte es mich absolut erstrebenswert sein, in diese Erleuchtung des Nichtempfindes aufzugehen, in dem sich ja wiederum alles in einem Nichtbewusstsein oder Nichtszustand befindet?
Ich schließe mich viel lieber dem positiven Gedanken an, dass es nämlich in erster Linie einen erfahrbaren Gott gibt. Er ist da, eine Existenz, eine Wahrheit, mögen auch die Vorstellung in Bezug auf dieses Positive äußerst verschieden sein. Es ist durch die Erleuchtung aus eben diesem Gott möglich, dass alles Sinnlose, alle Süchte, alle Bedrückung und alles Niedrige nicht nur nicht zunichte werden, sondern sich in ein ungeahntes Glückgefühl oder eine ebenso ungeahnte Überhöhung wandeln. Gott redet und verkehrt dann in vollkommenster Weise mit seinen Kindern.
In diesem hohen Zustand der mystischen Vereinigung, Hochzeit, wird das geist-seelische Wesen zum einzigartigen Du Gottes, zum heiligen Ebenbild Gottes. Es bleibt vollständig erhalten, auch wenn es laut besonderen Schilderungen vorkommt, dass sich der Mensch in dieser Erleuchtung mit Gott so in Eins verschmolzen fühlt, dass er ohne "Eigenbewusstsein" ist. Er fühlt sich dann mit Gott ident. Aber sobald diese besondere Gotteserfüllung aufhört, befindet sich der Mensch wieder in seinem Eigenbewusstsein.
Dies ist eine wichtige Wechselbeziehung, die sich gerade als Leben im Jenseits vervollständigt und sich in Ewigkeiten immer mehr verschönert, meint - reinwiel
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Lieber Leer,
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| Spiritualität kann man nicht als Argument nehmen, denn es ist eine äußerst subjektive Erfahrung. |
Und warum mußt Du argumentieren, diskutieren, Dich auseinander setzen? Es gäbe ja noch die Möglichkeit, sich mitzuteilen, den Gleichklang zu suchen, zu fühlen, dass wir Menschen gar nicht so unterschiedlich sind. Das aber ist Deine Sache nicht! Weshalb nicht?
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Es ist nichts schlimmes daran, jeder wie er will. Dauerhafte, ewige Existenz steht aber im krassen Widerspruch zu buddhistischen Erleuchtungslehre.
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Und mir ist es wichtig, herauszustellen, dass dies alles Konzepte sind, der eine hat dieses, der andere hat das Konzept. Wir wissen nichts. Wir wissen nichts über die dauerhafte, ewige Existenz, wir wissen aber auch nichts darüber, was ist, falls ich jemals nach der buddhistischen Manier erleuchtet werden würde.
Das alles sind doch nur Vorstellungen, die wir brauchen, um Unnennbares wenigstens ein bißchen fassen zu können. Und weil das so ist, deshalb wäre es auch gut, die Vorstellungen anderer genau so gelten zu lassen, wie Du natürlich Deine eigenen gelten läßt.
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| Natürlich kann ich es nicht empirisch Beweisen, ich vertraue darauf, dass Buddha sich nicht geirrt und nicht gelogen hat. Meiner Meinung nach gibt es Hinweise darauf, Rückführungen. Zudem scheint es mir die logischere Möglichkeit zu sein. Meine Sache. |
Da sind wir wieder sehr nah beieinander. Du hast Dich entschieden, die Reinkarnationslehre als logische Möglichkeit zu sehen, und deshalb glaubst Du daran. Gut so. So machen wir es alle. Manche glauben an die christliche Erlösungslehre, auch o.k.
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| Was verstehst Du denn unter Toleranz? Leben und leben lassen bedeutet es für mich. Deswegen muss ich aber nicht andere Religion toll finden. |
Nein, das mußt Du nicht. Auch ich finde manches in manchen Religionen gar nicht toll. Aber ich bemühe mich sehr, mir bewußt zu sein, dass dies wesentlich mehr mit mir zu tun hat, als mit den anderen Religionen. Ich bemühe mich, wertschätzend die Meinungen der anderen (incl. Höllenfeuer, obwohl das sehr sehr schwer fällt!) stehenzulassen und nicht zu werten.
Ich geb zu, es ist schwer! Und ich kanns nicht immer. Aber von einem Buddhisten erwarte ich, dass er nicht wertet, dass er versucht, so weit wie möglich, die Dualität zu überwinden, was bedeutet, das Auseinanderdividieren zu lassen und die Gesamtschau vorzuziehen.
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| Ich halte den Islam und das Christentum für nicht geeignet buddhistische Erleuchtung zu erlangen, denn es Lehren die auf eine ewiges Leben nach dem Tod hoffen, wie gesagt ist das diametral entgegengesetzt zum buddhistischen Erleuchtungsgedanken. |
Ich glaube nicht, dass Christen und Moslems scharf darauf wären, die buddhistische Erleuchtung zu erlangen. Sicher können sie damit gar nichts anfangen, so wie der Buddhismus mit der Trinität nichts anfangen kann. Das sind halt unterschiedliche Heilslehren, unterschiedliche Konzepte.
Lieber Leer, manchmal habe ich den Eindruck, Du steckst Deinen Kopf in den Verstandessand. Du bist doch viel mehr als Kopf, Du bist ein ganzer Mensch mit Gefühlen und mehr. Und - sicher korrigierst Du mich - soweit ich weiß, entwickeln gerade die Buddhisten bestimmte Emotionen, wie z.B. Mitgefühl sehr weit.
Für mich ist Mitgefühl mit Liebe verwandt (ich weiß, für die Buddhisten nicht!).
@ reinwiel
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| Ich kann nicht ablassen von allem Tun - ich kann höchstens versuchen, sinnloses Tun zu meiden. Ebenso kann ich nicht alles Begehren aufgeben - ich kann nur versuchen, das Begehren des Ego, also die niedrigen Begierlichkeiten etwas einzuschränken, |
Ideale erreichen können wir auf unserer Ebene nicht. Aber es ist immer gut, zu wissen, wohins geht. Wir erziehen uns doch selbst, und da ist es gut, die eigenen Gedanken und das eigene Handeln zu kontrollieren bis hin zur Lösung von den Dingen und Anhaftungen des Ego.
Ich habe einen erfahrbaren Gott. Aber da ich einiges über psychische Projektionen weiß, halte ich es für möglich, dass alle unsere Konzepte eben Konzepte sind, Krücken, die unvollkommene Menschen brauchen, um ihren Weg zu gehen. Ich glaube, das Numinose ist derart großartig und nicht erfaßbar, dass kein Konzept ihm nahekommt.
Ich weiß also nichts. Aber ich spüre, dass ich aufgehoben bin in einem Meer von Liebe, ich habe die Sehnsucht, mich in diesem Meer der Liebe aufzulösen - das nenne ich Gott.
Ist auch ein Konzept. Aber ein schönes.
Inanna
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Und warum mußt Du argumentieren, diskutieren, Dich auseinander setzen? Es gäbe ja noch die Möglichkeit, sich mitzuteilen, den Gleichklang zu suchen, zu fühlen, dass wir Menschen gar nicht so unterschiedlich sind. Das aber ist Deine Sache nicht! Weshalb nicht?
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Ich muss gar nichts, ich tue es. Ich habe kein Problem mit Gleichklang, wieso sollte ich auch, ich mag Gleichmacherei nicht. Ich sage auch nicht das Menschen unterschiedlich sind, eigentlich gehe ich eher vom Gegenteil aus, denn es gibt nur 10.000 Charaktere auf der Welt, bei 6 Millarden Mensch, kann man davon ausgehen, dass ziemlich viele Leute auf der Welt herumlaufen, die einem ähnlich sind. Jeder Mensch will im Prinzip doch das gleiche - einfach glücklich sein.
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Und mir ist es wichtig, herauszustellen, dass dies alles Konzepte sind, der eine hat dieses, der andere hat das Konzept. Wir wissen nichts. Wir wissen nichts über die dauerhafte, ewige Existenz, wir wissen aber auch nichts darüber, was ist, falls ich jemals nach der buddhistischen Manier erleuchtet werden würde.
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Natürlich sind das nur Konzepte. Der Dharma ist nur ein Werkzeug, ein Gebrauchsgegenstand, den man einsetzt um Erleuchtung zu erlangen, danach ist er nutzlos Wer trägt auch das Floß mit sich herum, wenn er das Ufer erreicht hat.
Wir wissen nichts empirisches, wissenschaftlich nachprüfbares.
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Das alles sind doch nur Vorstellungen, die wir brauchen, um Unnennbares wenigstens ein bißchen fassen zu können. Und weil das so ist, deshalb wäre es auch gut, die Vorstellungen anderer genau so gelten zu lassen, wie Du natürlich Deine eigenen gelten läßt.
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Ich lasse die jede andere Vorstellung gelten, warum auch nicht. Ich persönlich könnte das Christentum annähernd komplett als gültig ansehen, ohne dass es meinen Vorstellingen widerspricht, mann muss nur Gott ein paar Eigenschaften wieder wegnehmen - Schöpfer des Universums, allwissend und allmächtig.
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Da sind wir wieder sehr nah beieinander. Du hast Dich entschieden, die Reinkarnationslehre als logische Möglichkeit zu sehen, und deshalb glaubst Du daran. Gut so. So machen wir es alle. Manche glauben an die christliche Erlösungslehre, auch o.k.
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Sag ich ja nichts gegen. Jeder wie er will, wenn er damit glücklich wird und anderen nicht schadet, kann ich nichts dagegen haben.
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Ich geb zu, es ist schwer! Und ich kanns nicht immer. Aber von einem Buddhisten erwarte ich, dass er nicht wertet, dass er versucht, so weit wie möglich, die Dualität zu überwinden, was bedeutet, das Auseinanderdividieren zu lassen und die Gesamtschau vorzuziehen.
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In gewisser Weise muss man werten, wenn man anderen helfen will. Ein Freund von mir folgt einer sehr komischen Lehre, für die ich persönlich nichts über habe. Lange Zeit war mir das einfach egal, soll er doch glücklich werden, bis ich der Meinung war, dass sie ihm nicht gut tut - da habe ich etwas gesagt.
Ebenso wenns um die Hölle geht. Wenn sich jemanden mit dem Glauben daran glücklich fühlt, dann soll er doch. Wenn er sich selber damit schadet oder anderen, und diese Gefahr besteht bei diesem Konzept in der Tat auf einer hohen Ebene, dann sage ich was.
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Ich glaube nicht, dass Christen und Moslems scharf darauf wären, die buddhistische Erleuchtung zu erlangen. Sicher können sie damit gar nichts anfangen, so wie der Buddhismus mit der Trinität nichts anfangen kann. Das sind halt unterschiedliche Heilslehren, unterschiedliche Konzepte.
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Genau das habe ich von Anfang an gesagt und nichts anderes, das und dass die beiden Konzepte nicht auf die gleiche Wahrheit zeigen.
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Lieber Leer, manchmal habe ich den Eindruck, Du steckst Deinen Kopf in den Verstandessand. Du bist doch viel mehr als Kopf, Du bist ein ganzer Mensch mit Gefühlen und mehr. Und - sicher korrigierst Du mich - soweit ich weiß, entwickeln gerade die Buddhisten bestimmte Emotionen, wie z.B. Mitgefühl sehr weit.
Für mich ist Mitgefühl mit Liebe verwandt (ich weiß, für die Buddhisten nicht!). |
Nur weil auf Unterschieden in Konzepten bestehe, habe ich ein "Problem"? Buddhismus ist für mich eine Religion, die sehr viel mit dem Verstand zu tun hat, aber auch mit Spiritualität. Beides steht meiner Meinung nach in einer Wechselwirkung. Liebe ist ein wesentlich Bestandteil des Buddhimus, sie manifestiert sich sogar in einem Yidam: Liebevolle Augen:
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Die Attribute von Liebevolle Augen bedeuten im Einzelnen:
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Seine WEISSE KÖRPERFARBE zeigt, dass er frei ist von jeglichem Schleier.
Er hat ein GESICHT, weil die Essenz der Phänomene immer gleich ist.
Seine VIER ARME stehen für die vier Unermesslichen ‑ Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.
http://www.buddhismus-heute.de/arch.....e__39.position__9.de.html
Ich lass mich aber nicht gehen und folge einfach meinen Gefühlen, ich nutze die Guten und beachte die schlechten einfach nicht. Immer in dem Wissen, dass es Gefühle sind, unwirklich, unbeständig, irreal.
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Lieber Leer,
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| denn es gibt nur 10.000 Charaktere auf der Welt, bei 6 Millarden Mensch, kann man davon ausgehen, dass ziemlich viele Leute auf der Welt herumlaufen, die einem ähnlich sind. |
Wie kommst Du denn darauf - das habe ich ja wirklich noch nie gehört!
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| In gewisser Weise muss man werten, wenn man anderen helfen will. |
Wir sind sicher einig, wenn es darum geht, Position zu beziehen. Beispielsweise zu sagen, Todesstrafe hat nichts mit Liebe zu tun, Todesstrafe hat nichts in einer Religion zu schaffen. Das ist ja auch eine Wertung.
Wenn es aber ums "helfen" geht, dann kann ich nur warnen. Helfen kann eine große Falle sein, das eigene Ego aufzublähen. Das wissen auch alle helfenden Berufe. (Anders ist es vielleicht, wenn sich einer in seinen Emotionen verstrickt, nicht hinausfindet, und es einer klaren Aussage eines Menschen bedarf, der zu einem steht).
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| Nur weil auf Unterschieden in Konzepten bestehe, habe ich ein "Problem"? |
Ich habe nicht gesagt, dass Du ein Problem hast. Wie kommst Du darauf? Ich habe allerdings in Deinen Beiträgen viel Verstand gesehen, Logik, Wissen und wenig Emotionen. Allerdings denke ich, jetzt wo ichs nochmal lese, dass es mich nichts angeht, und also ein Übergriff war.
Es freut mich, wenn auch der Buddhismus die Emotion Liebe hoch einschätzt. Die vier Arme gefallen mir: Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut - dies sind große Ziele.
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Ich lass mich aber nicht gehen und folge einfach meinen Gefühlen, ich nutze die Guten und beachte die schlechten einfach nicht. Immer in dem Wissen, dass es Gefühle sind, unwirklich, unbeständig, irreal.
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Manchmal ist es gut, sich gehen zu lassen, loszulassen, nicht alles steuern zu wollen. Und Gefühle, so unbeständig, unwirklich irreal sie sind, sie sind das, was uns lebendig macht.
Ja, die Dualität ....
Etwas anderes: Ulrich Ott forscht am Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen über Meditation. "Ott geht davon aus, dass hinter den tiefen Glücksgefühlen, von den erfahrene Meditierende berichten, mehr steckt als eine elektrische Aktivierung im linken Stirnlappen...." Er sucht noch Meditierende - hast Du nicht Lust, Dich zu melden?
Inanna
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Wie kommst Du denn darauf - das habe ich ja wirklich noch nie gehört!
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Ich meine es war ne BBC-Reportage... Individualität ist meiner Meinung nach nichts als Schein.
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Ich habe nicht gesagt, dass Du ein Problem hast. Wie kommst Du darauf? Ich habe allerdings in Deinen Beiträgen viel Verstand gesehen, Logik, Wissen und wenig Emotionen. Allerdings denke ich, jetzt wo ichs nochmal lese, dass es mich nichts angeht, und also ein Übergriff war.
Es freut mich, wenn auch der Buddhismus die Emotion Liebe hoch einschätzt. Die vier Arme gefallen mir: Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut - dies sind große Ziele. |
Dann habe ich Dich falsch verstanden. Die meisten Sachen beurteile ich auch ganz nüchtern, Entscheidungen, die für mein Leben wichtig und Ausschlag gebend sind oder einfach komplizierte Entscheidungen mit vielen Variablen, treffe ich dann doch eher auf Grund meines Bauchgefühls. Natürlich habe ich auch dafür eine wissenschaftliche Erklärung Das Unterbewusstsein ist besser als unser Bewusstsein, wenn es darum geht viele Informationen zu verarbeiten und viele Variable abzugleichen und es kommt so eher zu einem richtigen Ergebnis.
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Manchmal ist es gut, sich gehen zu lassen, loszulassen, nicht alles steuern zu wollen. Und Gefühle, so unbeständig, unwirklich irreal sie sind, sie sind das, was uns lebendig macht.
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Sich gehen lassen finde ich für mich persönlich nicht gut, aber deswegen muss man nicht alles unbedingt steuern - man kann seine Emotionen und Gedanken auch einfach nicht beachten und vorbeiziehen lassen.
Das einzige was sie lebendig machen ist das Ego.
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Etwas anderes: Ulrich Ott forscht am Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen über Meditation. "Ott geht davon aus, dass hinter den tiefen Glücksgefühlen, von den erfahrene Meditierende berichten, mehr steckt als eine elektrische Aktivierung im linken Stirnlappen...." Er sucht noch Meditierende - hast Du nicht Lust, Dich zu melden?
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Liebend gerne würde ich da mit machen, das ist genau mein Ding, aber das ist knapp zwei Stunden via Auto von mir entfernt und ich glaube kaum, dass mir seine Uni die Anfart bezahlen würde, auch nicht mit dem Zug. Da gibt es in der Nähe auch noch nen Menge andere Buddhisten, Frankfurt ist ja nicht weit.
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