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| Aber seit die Hirnforschung nachgewiesen hat, dass die Entscheidung zum Handeln schon gefallen ist, bevor! wir Gründe für sie finden ..... |
Ach, das ist immer noch so ne Sache, bei der das letze Wort nicht entgültig gesprochen ist. Viele Dinge/Entscheidungen entziehen sich sicherlich unserem Willen und das ist auch gut so, aber vieles ist nicht offen - was ist Bewusstsein und wie entsteht es? Da gibt es viele Antworten, von denen noch keine offensichtlich richtige ist. Wie gesagt, vieles noch offen.
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Du magst es gerne, wenn Du die Leute in Widersprüche verwickeln kannst, Leer.
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Eigentlich geht es mir darum Toleranz zu schaffen. Wer sieht, dass seine Wahrheit nicht ganz sauber ist, der sieht vielleicht auch ein, dass die letzendliche Wahrheit nicht in unsere Sprache formuliert werden kann und akzeptiert auf Basis dessen auch andere Weltanschauungen und schickt nicht gleich alle Ungläubigen in die Hölle und spricht ihnen den Wahrheitsgehalt ihrer Weltanschauung ab. Es gibt gute Gründe nicht an Gott zu glauben und der logische Widerspruch zwischen seiner Allmacht und seinem Allwissen bzw. seinem Allwissen und unserem freien Willen und den daraus ergebenen weiteren Widersprüchen in der Religion, sind zwei sehr stichhaltige, denen man eigentlich nur mit "Gott ist außerhalb unserer Vorstellung" begegnen kann. Was ich persönlich wenig befriedigend finde und was letztendlich dazu führt, dass alle anderen Aussagen über Gott sinnlos sind.
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| Insoweit könnte theoretisch Gott durchaus alles vorher wissen, während der Mensch dennoch auf der Ebene der Dualität die Handlungsfreiheit besitzt. |
Vielleicht kannst Du das näher ausführen, so finde ich das nicht sehr überzeugend, bzw. ich bin bisher von den gleichen Annahmen ausgegangen.
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Hallo zusammen,
also das mit der Hirnforschung stimmt so nicht ganz.!
Die Hirnforschung kann leider nichts mit Bestimmtheit nachweisen und das behauptet sie auch nicht, woher hast Du denn die Quellen die soetwas aussagen.?
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Hallo Leer,
in der Hauptsache stimme ich Dir zu. Ich glaube allerdings nicht, dass sich Leute durch Verstandesargumente, Logik, in ihren Glaubensvorstellungen beeinflussen lassen.
Weiter glaube ich, dass alle Religionen, alle spirituellen Wege, einen innersten Kern haben, in dem sie überein stimmen.
Es gibt eine schöne Sufi-Geschichte:
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Vor einer Pyramide stehen 4 Menschen. Alle wollen die Spitze erreichen. Jeder aber geht einen anderen Weg. Der eine steigt die Stufen im Norden hoch, der andere im Süden, der dritte im Westen und der vierte im Osten. Jeder erlebt den Aufstieg ganz anders: der im Süden leidet unter der Sonne und der unerbittlichen Hitze, er empfindet den Aufstieg als eine großartige Leistung, die viel Durchhaltekraft erfordert. Der, der im Osten aufsteigt, sagt, dass der Anfang das Schwierigste war, zunehmend wurde der Weg aber leichter. Der im Westen sagt, aber im Gegenteil: anfänglich war der Weg ganz leicht, aber oben, da wurde es immer heißer und trockener, es wir eine Prüfung, weiter zu gehen.
Und der im Norden sagt: ich verstehe Euch alle nicht. Es war doch ein wundervoller Aufstieg. Je höher ich kam, desto schöner war die Aussicht, desto mehr wurde ich belohnt für die Mühen des Aufstiegs.
Aber alle kamen sie an der Spitze an. Und als sie ganz oben waren, da war nicht mehr erkennbar, welcher welchen Aufstieg genommen hatte. Sie waren über die Vorstellung der verschiedenen Wege hinausgelangt, da oben gab es kein Norden, Süden, Osten und Westen mehr. Da gab es nur ein "Oben". |
Und ich bin ganz sicher, dass wir über den Verstand keine spirituellen Erkenntnisse bekommen können. Sicher brauchen wir Ego-verhafteten Menschen den Verstand, um uns einer Sache zu nähern. Der eine braucht mehr Verstandesgründe als der andere. Aber letzten Endes läuft Erkenntnis, Erleuchtung, auf einer ganz anderen Schiene ab, aber das muss ich Dir ja nicht sagen.
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Zitat:
Insoweit könnte theoretisch Gott durchaus alles vorher wissen, während der Mensch dennoch auf der Ebene der Dualität die Handlungsfreiheit besitzt.
Vielleicht kannst Du das näher ausführen, so finde ich das nicht sehr überzeugend, bzw. ich bin bisher von den gleichen Annahmen ausgegangen. |
Was denn nun: ist es nicht überzeugend oder gehst Du von den gleichen Annahmen aus?
Inanna
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| Eigentlich geht es mir darum Toleranz zu schaffen. Wer sieht, dass seine Wahrheit nicht ganz sauber ist, der sieht vielleicht auch ein, dass die letzendliche Wahrheit nicht in unsere Sprache formuliert werden kann und akzeptiert auf Basis dessen auch andere Weltanschauungen und schickt nicht gleich alle Ungläubigen in die Hölle und spricht ihnen den Wahrheitsgehalt ihrer Weltanschauung ab. Es gibt gute Gründe nicht an Gott zu glauben und der logische Widerspruch zwischen seiner Allmacht und seinem Allwissen bzw. seinem Allwissen und unserem freien Willen und den daraus ergebenen weiteren Widersprüchen in der Religion, sind zwei sehr stichhaltige, denen man eigentlich nur mit "Gott ist außerhalb unserer Vorstellung" begegnen kann. Was ich persönlich wenig befriedigend finde und was letztendlich dazu führt, dass alle anderen Aussagen über Gott sinnlos sind. |
Also _Leer_ Du hast doch zu erst damit angefangen...gegen meine Beiträge zu Argumentieren...wenn Du so auf Toleranz bedacht bist, warum kannst Du nicht respektieren, das wir gläubige die an Gott glauben genauso gute Gründe haben an IHN zu glauben, so wie Du auch gründe hast nicht an IHN zu glauben...Du warst der Jenige (weiß ich nicht mehr wo es, und in welchem meinen Beiträgen) der damit angefangen hat dagegen zu Argumentieren gegenüber der Existenz Gottes und immer noch versuchst mit Wortspielereien Deine Meinung hier zu vertreten.
Ich respektiere Deine Einstellung nur solange Du auch meine respektiertst.
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| in der Hauptsache stimme ich Dir zu. Ich glaube allerdings nicht, dass sich Leute durch Verstandesargumente, Logik, in ihren Glaubensvorstellungen beeinflussen lassen. |
Das glaube ich auch nicht und ich habe auch nicht vor den Glauben der Menschen zu ändern, mir allein ist Toleranz wichtig - soll doch jeder glauben was er will, wenn er damit glücklich wird und niemanden schadet.
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Weiter glaube ich, dass alle Religionen, alle spirituellen Wege, einen innersten Kern haben, in dem sie überein stimmen.
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Schöne Idee, ist aber nicht so. Buddhismus ist in seinem Kern verschieden von allen anderen Glaubensvorstellungen und unvereinbar mit ihnen.
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| Aber letzten Endes läuft Erkenntnis, Erleuchtung, auf einer ganz anderen Schiene ab, aber das muss ich Dir ja nicht sagen. |
Röschtösch
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Was denn nun: ist es nicht überzeugend oder gehst Du von den gleichen Annahmen aus?
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Ich finde eine nicht-dualistische Sichtweise Gottes löst nicht das Problem des Widerspruchs zwischen Allwissenheit und freiem Willen. Ich gehe in meiner Argumentation ebenso davon aus.
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| lso _Leer_ Du hast doch zu erst damit angefangen...gegen meine Beiträge zu Argumentieren |
Ich habe gegen Deine Höllendrohung argumentiert, das ist des Pudels Kern (falls Dir Faust was sagt)
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| Du so auf Toleranz bedacht bist, warum kannst Du nicht respektieren, das wir gläubige die an Gott glauben genauso gute Gründe haben an IHN zu glauben, so wie Du auch gründe hast nicht an IHN zu glauben |
ich hab nie was anderes behaupted. Die Gründe für und gegen einen Glauben an Gott sind allerdings qualitativ unterschiedlich und meiner Meinung nach nicht unbedingt auf Augenhöhe.
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| immer noch versuchst mit Wortspielereien Deine Meinung hier zu vertreten. |
Soll ich etwa aufhören und vor Gott auf die Knie fallen? Es sind keine Wortspielereien sondern logische Argumente.
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Ich respektiere Deine Einstellung nur solange Du auch meine respektiertst.
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Ich würde Deine sogar akzeptieren, wenn Du meine nicht akzeptierst.
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