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Und es ist immer noch nicht angekommen....
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| Also _Leer_ ich weiß nicht wo Du Dir so eine Denkweise angeeignet hast, es tut mir leid, aber Du liegst total falsch...DU hast nicht richtig verstanden um was es hier geht...aber das ist kein wunder, weil Du Dich wahrscheinlich mit dem Islamischen Glauben und seine Grundsätze noch nicht auseinander gesetzt hast...Du stellst hier den Gott als jemand da, das Verhältnis zwischen Mensch und Gott, als Verhältnis zwischen Sklaven und Unterdrücker sprich |
Das ist einfache Logik und Philosophie und die Argumentation funktioniert unabhängig von der Religion auf die sie sich bezieht, ist nicht zwangsläufig an den Islam gebunden. Ich habe nirgendwo was von Knecht, Sklaven, Herr oder so geschrieben. Es ist für meine Argumentation völlig ausreichen anzunehmen, dass irgendwo ein Wesen sitzt und alles weiß, es muss weder handeln noch sonst in Erscheinung treten. Nicht von Herr und Knecht, er muss niemanden zu irgendetwas zwingen.
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Wir sind nicht gezwungen etwas zu wollen, nur weil es in unsrer Vorherbestimmung war, sprich: "Schwimmbad", Da Gott wusste, dass wir es mit unserem kleinen willen bevorzugen würden, hat Er das in unsere Vorherbestimmung gelegt.
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Wie gesagt, von zwingen rede ich gar nicht. Versuche einfach folgende Frage zu beantworten: Wenn Gott weiß, dass ich am 7.3.2012 um 12:34:54 Uhr schwimmen gehen, kann ich mich dann doch noch anders entscheiden?
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| Der Gott hat kein Schicksal oder so was ähnliches, ER ist frei von solchen Sachen.. |
Weiß Gott nicht, was er in hundert Jahren gegen Mittag machen wird?
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| Ich weiß nicht wie Du auf das Gottesbild in Deinem Kopf gekommen bist...aber zur abwechslung mal würde ich das Gottesbild im Islam mal an Deiner Stelle studieren, dann kannst Du vielleicht besser verstehen, was ich hier erklären möchte... |
Es geht hier in erster Linie nicht um den Islam und Du kannst mit ein zwei Suren und der Darlegung Deiner Glaubensvorstellung die logischen Widersprüche aus dem Weg räumen.
Hier widersprichst Du Dir:
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| Schon bevor ein Mensch zur Welt kommt, hat Gott seine Lebensgeschichte, die wir das Geschick oder das Schicksal nennen, fest geschrieben. |
Der Mensch hat ein Schicksal, aber....
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Der Mensch ist kein Opfer der Vorherbestimmung
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... er ist nicht daran gebunden. Funktioniert irgendwie nicht oder? Wenn er in der Tat nicht daran gebunden ist, dann ist es kein Schicksal, Gottes Wissen ist fehlerhaft.
Und hier ziehst Du die Konsequenz, die den freien Willen verwirft:
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| Es existiert auch nicht der geringste Unterschied zwischen dem, was Gott für einen Menschen aufgezeichnet hat, und dem, was jener Mensch dann tut. Die Handlungen des Menschen sind aber nicht auf die Tatsache zurückzuführen, dass Gott sie so vorausgesagt hat und den Menschen dazu zwingt |
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Zum Thema freier Wille aus "Die Frage nach der Realität der Außenwelt vom heutigen Standpunkt aus",
So verstehen wir im allgemeinen gut, was "frei" heißt. Ich bin frei, etwas zu tun, wenn mich niemand daran hindert, das zu tun, was ich will. Die Presse ist frei, wenn sie nicht durch eine Zensur am Erscheinen gehindert wird. Ich habe die Niederlassungsfreiheit in einem Land, wenn mich die Behörden nicht daran hindern, dort eine Wohnung zu mieten oder zu kaufen, wenn ich das will. Aber was heißt es, daß der Wille frei ist? Heißt das, daß der Mensch wollen kann, was er will? Und was heißt es, daß er unfrei ist? Heißt das, daß der Mensch nur wollen kann, was er will? Der Mensch kann wollen, was er will und nicht wollen, was er nicht will.
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Früher hätte ich mich auch vehement eingesetzt für die Meinung, wir Menschen hätten einen freien Willen.
Aber seit die Hirnforschung nachgewiesen hat, dass die Entscheidung zum Handeln schon gefallen ist, bevor! wir Gründe für sie finden .....
seitdem glaube ich, dass wir nicht wissen, ob es den freien Willen gibt.
Du magst es gerne, wenn Du die Leute in Widersprüche verwickeln kannst, Leer.
Aber der Widerspruch Handlungsfreiheit des Menschen auf unserer Ebene und Gottes Allwissenheit auf der anderen Seite ist ganz leicht aufzulösen: Zeit gibt es nur auf der Ebene der Dualität. Was hier eine Abfolge von Geschehnissen ist, ist auf der absoluten Ebene ewig vorhanden. Insoweit könnte theoretisch Gott durchaus alles vorher wissen, während der Mensch dennoch auf der Ebene der Dualität die Handlungsfreiheit besitzt.
Bloß wissen wir das nicht, ob wir einen freien Willen haben ...
Inanna
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| Wie gesagt, von zwingen rede ich gar nicht. Versuche einfach folgende Frage zu beantworten: Wenn Gott weiß, dass ich am 7.3.2012 um 12:34:54 Uhr schwimmen gehen, kann ich mich dann doch noch anders entscheiden? |
Lieber _Leer_, hast Du Dir niemals in Deinem Leben etwas vorgenommen und dann doch noch, aus irgendwelchen Gründen auch immer, anders entschieden...?
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| Weiß Gott nicht, was er in hundert Jahren gegen Mittag machen wird? |
Du denkst das Gott, das gleiche Wesensart und Daseinsform so wie die Menschen hat...Gott ist nicht gebunden an Zeit und Ort...sowas kommen für die Menschen im irdischen Leben in Frage...Gott unterscheidet sich von Seiner Schöpfung in allen Belangen Der Schöpfer kann auf gar keinen Fall die gleiche Daseinsform und die gleichen Bedürfnisse und schwächen haben, die ER erschuf...sonst könnte ER ja nicht der Schöpfer sein..
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Der Mensch hat ein Schicksal, aber....
Zitat:
Der Mensch ist kein Opfer der Vorherbestimmung
... er ist nicht daran gebunden. Funktioniert irgendwie nicht oder? Wenn er in der Tat nicht daran gebunden ist, dann ist es kein Schicksal, Gottes Wissen ist fehlerhaft.
Und hier ziehst Du die Konsequenz, die den freien Willen verwirft: |
Das ist kein Widerspruch, ich habe es in meinen Beiträgen mit der Vorherbestimmung erklärt, lese es genau...Wenn der Wetterbericht in der Tagesschau berichtet: "Morgen wird es Regnen...dann haben wir eine mutmaßliche vorstellung, das es morgen regnen wird...und wenn es dann am nächsten Tag wirklich dann anfängt zu regnen, nicht deswegen, weil wir es schon vorher gewußt haben dass es regnen würde, sondern weil alle Zeichen darauf gedeutet haben und die Dinge die dazu nötig sind das ein Regen entsteht stattgefunden haben und die meteorologen diese Zeichen an Hand ihrer messungen, im voraussagen können, das es Regenen wird.
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So verstehen wir im allgemeinen gut, was "frei" heißt. Ich bin frei, etwas zu tun, wenn mich niemand daran hindert, das zu tun, was ich will. Die Presse ist frei, wenn sie nicht durch eine Zensur am Erscheinen gehindert wird. Ich habe die Niederlassungsfreiheit in einem Land, wenn mich die Behörden nicht daran hindern, dort eine Wohnung zu mieten oder zu kaufen, wenn ich das will. Aber was heißt es, daß der Wille frei ist? Heißt das, daß der Mensch wollen kann, was er will? Und was heißt es, daß er unfrei ist? Heißt das, daß der Mensch nur wollen kann, was er will? Der Mensch kann wollen, was er will und nicht wollen, was er nicht will.
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Ja der Mensch wurde in dem Sinne "frei gestellt" dinge nach seinem ermässen und verantwortung und Gewissen zu erledigen...wenn es nicht so wäre, hätte unsre Daseinsform überhaupt keinen sinn, Wir sind keine Marionetten, und der liebe Gott kein Marionettenspieler...das irdische Leben besteht aus prüfungen, es ist ein Vorraum für den jenseits...und Gott der Allwissende weiß alles...aber ER will uns dennoch prüfen, warum...? weil es im jenseits wieder weiter geht...und dort wir entweder eine Belohnung oder Bestrafung ausgesetzt werden...wenn wir nur an unseren "Schicksal" gebunden wären, ohne das wir mit unseren freien willen zu entscheiden zwischen gut und schlecht, dann hätte ER nicht "das Recht" uns zuverurteilen aber ER ist Gerecht und Barmherzig.
Du wirst immer noch schwierigkeiten haben mit solchen Argumenten, da Du ein total verkehrter Gottesbild in Deinem Kopf hast...eigentlich schon schade...aber eins möchte ich hier nochmals geklärt haben...es ist hier mittlerweile zu einer "polemik" gekommen...ich habe nicht die Absicht Dich umzukehren, damit Du an Gott glaubst und Religiös wirst...das ist Deine Entscheidung...Gott wollte nicht das Du nicht an IHN glaubst...aber siehst Du Du glaubst nicht an IHN, d.h. Du benutzt Deine freie Entscheidung darüber an was Du glauben willst und was nicht... und die freie Entscheidung liegt immer noch an Dir, von Heute auf Morgen könntest Du sagen..."NEIN...ich werde mich ändern"...wer würde Dich daran hindern wollen...? die Entscheidung liegt immer noch bei Dir, welchen weg Du gehen willst...da darfst Du Gott nicht verantwortlich dafür machen, das ER Dir einen Schicksal ausgewählt hat, wo Du bis ans Ende Deines Lebens daran gebunden bist...Nein; Nein, das ist eine absolute falsch vorstellung.
Liebe Grüsse Arzu
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Guten Morgen meine Lieben!
Oh, da ist ja eine hitzige Debatte entflammt, an der ich erkenne, wie nahe einander Christentum und Islam kommen können. Ich meine hier im Besonderen den Einwurf von Sakon und die Zustimmung durch Arzu.
Es bleibt aber immer noch die Kluft zu buddhistischem Denken und zu den Schlüssen des logischen Denkens. Dieses Denken schließt genau und harrscharf, dass es entweder den Gott mit Allwissenheit gibt oder nicht. Entweder weiß Gott alles im Voraus, fixiert es somit oder es ist nichts bestimmt. Ein allwissender Gott kann nur alles genau festgelegt haben. Diese Determinierungslehre besagt, dass ein Schicksal im Voraus immer festgelegt ist.
Oder, und das ist das Entscheidende: Die mögliche Freiheit des Menschen bedingt, dass es keinen Gott gibt, noch viel weniger einen allwissenden, liebenden Gott - vor allem, wenn man das Fiasko der Menscheit in Betgracht zieht. Kein vernünftiger Gott kann so etwas planen.
Bei dieser Argumentation scheitert alles Bemühen, mit Belegen des Koran oder Hinweisen der Bibel die Kluft zu überbrücken. Um hier vielleicht eine Versöhnung der Standpunkte zu erreichen, bin ich für mich den Weg gegangen, vertieft auf Gott hinzublicken. Natürlich nur so weit es mir möglich war und ist.
Und bei dieser Gangart verhalfen mir aber die so oft zitierten Begriffe von Gott zu einem flexiblen Bild Gottes. Dieses sieht Gott einmal in seiner transzendenten, absolut unfassbar hohen Eigenart, dann wiederum erfühlt man Gott nahe, immanent in allem. Dann wiederum wird Gott zu dem wichtigen Du, mit dem ich, das heißt meine Seele, mein inneres Sein, persönlich sprechen kann.
Und das alles wiederum bedeutet, dass man Gott in seinen verschiedenen Sphären erleben kann. Und das Wissen um diese Sphären in und an Gott ermöglicht es, Paradoxen zu lösen. Also: der unendliche Gott ist zugleich auch endlich, ist persönlich, eine Gestalt, und zugleich auch nicht, nur Strahlung.
Weiters ist möglich: Seine Sphäre der Allwissenheit um alles, also auch der Zukunft, kann in ihrer Bedeutung durch die allmächtige Sphäre des Willens Gottes so zurückgedrängt oder zur Seite gestellt werden, dass erstens Gott selbst zu immer neuen freien Entscheidungen finden kann und zweitens genau dies auch in die Möglichkeiten seiner Geschöpfe legen kann. Diese Geschöpfe sind Engel in allen ihren Hirarchien, erlöste und unerlöste Menschen, Dämonen, Teufel.
Doch warum Gott eigentlich uns Menschen erschuf und uns in diese Vielfalt stellte ist dies: Der Mensch soll zu einem völlig eigenständigen, widerstandsfähigen, willensstarken und äußerst kräftigen Gegenüber Gottes werden, zu einem Du, mit dem Gott auch in seinen höchsten Sphären reden wird. Gott will Wesen um sich haben, denen er Liebe geben kann und die in dieser Liebe zu ihm und untereinander leben. Dies ist das gewaltige Prinzip, das sich durch die Willenzurückhaltung Gottes frei verwirklichen soll und wird. Aber wirklich und vollständig, ohne die Verdammung eines Wesens in eine ewige Finsternis oder Hölle.
Man denke hier bitte auf keinen Fall in einem kleinen Zeitrahmen oder in dem Bild, das nur unsere Gegenwart wahrnimmt. Man muss bei diesen Gedanken bereits ein wenig im Jenseits leben, meint einmal mehr - reinwiel
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| Es ist doch so, Gott hat deinen Weg (villeicht) gezeichnet. Nun bist du auf den Weg. Links - du kannst dich für die schlechte Tat entscheiden - Rechts du kannst dich für die gute Tat entscheiden. Für welche entscheidest du dich? = freier Wille. |
das gefällt mir..!...gekauft.!
Ich hoffe nur Gott weiss das auch
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