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| Also das wird jetz mein letzter Beitrag hier sein...ihr dürft Aufatmen...als ich mich hier registriert habe, hatte ich gedacht, ich habe es mit vernünftigen Leuten zu tun...aber leider mußte ich feststellen, das die meisten hier über rassistische Denkweise verfügen...alle Argumente und Beiträge von mir wurden missverstanden und man hat versucht immer einen dreckingen hintergrund zu finden...mir wurde worte in den "Mund" gelegt, die ich gar nicht gemeint oder geschrieben habe...mir wurde unterstellt das ich ein Fundamentalisten bin, nur weil ich die vorurteile oder missverständnisse über Islam aus dem weg räumen wollte und Beispiele aus Islam und Koran gebracht habe...es schockiert mich wie die manchen hier mit Hass erfüllt sind...man kann sich nicht mehr gescheit hier unterhalten und diskuttieren...ständig funkt einer mit primitiven und Angriffslustigen Argumenten dazwischen...es ist einfach unter meinem Nievau...aber ihr, (bis auf einige) sind alle richtig hier, ihr könnt so richtig euren Hass hier auskotzen. Mir persönlich braucht ihr nichts mehr schreiben, macht euch nicht die Mühe, denn ich werde ohnehin nicht mehr lesen und folglich darauf stellung nehmen |
Ich gebe dir vollkommen Recht ich hoffe wir schreiben uns nochmal irgendwann, irgendwo bei besseren Verhältnissen.
Gottes Segen
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Und ich wollte @Sakon noch fragen, warum er so entsetzt geguckt hat - ? |
Lol, was für eine Frage. Guck doch mal deinen Satz an.
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Sakon,
1. Ich lasse mir ungern eine 'rassistische Denkweise' unterstellen. Ich lasse mich auch ungern zu irgendwelchen Entschuldigungen zwingen. Ich lasse mir auch ungern mit dem Höllenfeuer drohen.
2. Ich habe geschrieben, dass ich Arzus Verhalten beim besten Willen nicht als friedlich bezeichnen kann, weil ich unter friedlich was anderes verstehe. Dazu stehe ich und es bringt mich darum wenig weiter, wenn ich mir meine Aussage nochmal angucke. Ich kann nicht in deinen Kopf reingucken. Und es zeugt von einer leichten Arroganz das von mir zu verlangen und mich auch noch dafür auszulachen, wenn ich beim Gedankenlesen 'versage'.
Als Jesus am Kreuz unter Todesqualen darum bat seinen Peinigern zu vergeben, weil sie schlicht nicht wussten, was sie taten, hast du anscheinend gepennt.
LG
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Liebe Lisken,
jeder kann hier nachlesen was sie und was du geschrieben hast. Jeder kann sich selbst ein Urteil bilden. Es währe schon viel getan, wenn alle hier im Forum sich einmal einfach ruhe herrschen würde. Und nicht alle bei einem Fehlverhalten der Gegenseite gleich explodieren würden.
Also jetzt zurück zum Thema. Und das war Frauen im Schleicher / Burka und persönliche Verwirklichung. Sofern ich mich zumindest entsinne.
Liebe Grüße, Tobias
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Also schön. Nochmal klar und deutlich und ohne Schnörkel.
Meine Thesen:
Nr. 1
Die persönliche Verwirklichung einer Frau hat _nichts_ damit zu tun, ob betreffende Frau ein Kopftuch trägt.
Nr. 2
Wer vom Kopftuch tragen auf Mangel an Bildung oder Intelligenz schliesst, zieht eine unzulässige Schlussfolgerung.
(Diese Denkweise hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern resultiert aus einem simplen (auf empirischen Erfahrungen basierenden) Vorurteil. Dieses Vorurteil wird verständlich angesichts der Tatsache, dass vor noch nicht allzu langer Zeit die meisten Frauen mit Kopftuch aus Ländern kamen, in denen das, was wir unter 'Bildung' verstehen so nicht üblich war bei Frauen (und auch bei Männern nicht).
Das alles hat sich mittlerweile geändert. Und das Denken wird sich über kurz oder lang an die neuen Tatsachen anpassen.)
Nr. 3
Ergo: Die Diskussion Kopftuch vs. persönliche Verwirklichung geht am eigentlichen Problem vorbei. Das Kopftuch ist es nämlich nicht, das die persönliche Verwirklichung der Frau behindert (jeder mit ein bisschen Verstand sieht das). Was die persönliche Verwirklichung sehr wohl behindert ist die Haltung gegenüber der Frau, die oftmals mit dem Islam begründet wird.
Nr. 4
Es gibt nur einen Verknüpfungspunkt: das Kopftuchtragen wird oft mit den gleichen Argumenten begründet, die auch dazu verwendet werden einer Frau die persönliche Selbstverwirklichung abzusprechen.
Auch das trägt dazu bei, dass sich Vorurteile hartnäckig halten.
Und das ist alles, das sind die Zusammenhänge.
Diskriminierende Haltung gegenüber Frauen führt zu Einschränkung der Verwirklichungsmöglichkeiten.
Zum Tragen eines Kopftuchs führt diese Haltung nur dann, wenn die Frau es als eine Einschränkung empfindet.
Tut sie das nicht, so ist es keine Einschränkung und hat auch mit den sonstigen Einschränkungen nichts zu tun.
Und ein Stück Stoff an sich... führt erstmal zu gar nichts.
So kann man das aufdröseln. Dann wird deutlich, dass wir auf die Einstellungen und Haltungen hinter den äusseren Phänomenen schauen müssen. Und nicht das Phänomen mit dem, was dahinter steht gleichsetzen.
Ich vermute, dass Arzu deswegen so empfindlich reagiert hat, weil ihr selbst diese Trennung noch schwer fällt. Das Kopftuch symbolisiert für sie eine innere Einstellung. Das _Vorurteil_ besagt, dass diese Einstellung beinhalten soll, dass sie sich als Frau keine Karriere machen darf... nicht das Kopftuch! (Das besagt gar nichts.)
Sobald jemand also eine Haltung kritisiert, die seiner Meinung nach hinter dem Kopftuch steht, explodiert sie förmlich, weil sie meint, _ihre_ Haltung wird kritisiert. Aber sie übersieht, dass _ihre_ Haltung eine andere ist, als die, welche kritisert wird. Sie ihrerseits müsste, konsequenterweise eigentlich mitkritisieren und sagen: eine Haltung, welche es der Frau verbietet eine Karriere zu machen und auch noch mit dem Islam begründet wird, ist nicht ok. - Das ist konsequent, denn sie findet es ja ok. Sie hält es sogar für überaus richtig, dass eine Muslima Karriere machen darf und dass man ihr das nicht (unter Berufung auf den Islam) verbieten darf.
Und das traut sie sich nicht, weil sie denkt, dass sie dann auch das Kopftuch ablehnen müssen. Das muss sie aber nicht, sie kann sinnvoll pro Kopftuch und pro Karriere argumentieren (das eine schliesst das andere ja nicht aus!), aber dazu müsste sie ihr eigenes Vorurteil überwinden. Sie müsste zudem gegen den 'konservativen' Islam argumentieren und das traut sie sich nicht, weil sie denkt, dass das Kopftuch auch dazugehört, ergo müsste sie dann gegen das Kopftuch sein - muss sie aber nicht, denn sie kann das Kopftuch auch dann als sinnvoll erachten, wenn sie das Einsperren der Frau im Haus und ihre Bildung an die häuslichen Angelegenheiten als nicht-sinnvoll erachtet. Aber dazu müsste sie ihr eigenes Vorurteil überwinden.
Nur wenn sie ihr eigenes Vorurteil überwindet, kann ihre Umwelt dieses Vorurteil ebenfalls überwinden, weil es dann einfach nicht mehr mit den Tatsachen übereinstimmen würde.
Se müsste den Islam neu auslegen sozusagen, für sich selbst so auslegen, dass es passt, aber das traut sie sich nicht, weil sie noch zu sehr auf das Urteil von anderen vertraut. Sie denkt, das, was ihr im Weg steht, sei das Urteil von anderen. Aber das, was ihr in Wirklichkeit den Weg zu einer friedlicheren, gelasseneren Kommunikation, bisweilen auch einer Auseinandersetzung (denn die bleibt ja nicht aus) versperrt, ist sie selbst.
Sie ist in einem inneren Konflikt, den viele Muslime gerade mit sich rumtragen. Das war mir bis dato noch nicht so klar... jetzt wird es klarer. Insofern ein wirklich sehr spannendes Thema, aber ich hör jetzt besser auf, das wird sonst noch ein ganzer Roman.
LG
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