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Isa, Jesus, Christ, Krishna ?












@Isa

es ist immer etwas "traurig" erleben zu müssen, mit der wundervollen eigenen "Erfahrung" alleine zu sein, sie nicht teilen zu können. Dies kenne ich zu gut....

Vielleicht geschieht dies, weil wir auf verschiedenen geistigen Ebenen ungleiche Wegstrecken zurückgelegt haben?
Durch prägende Lebensumstände einzigartige Erfahrungen erleben haben?

Für mich als bekennenden Christen finde ich bei Glaubensgeschwistern diese innige Gemeinschaft.

"Ich bin das Geschöpf - Gott ist der Schöpfer"

Es kann doch auch nicht anders sein. Gott ist ewig, unendelich, Er ist war und wird sein. Wir Menschen sind endlich, da geschaffen.

Grüße
Liebe Aida und Salam!

Meine Schwester in meinem scheinbaren gegensätzlichen religiösen glaubenden Sein der Dualität. Die Schwester, die Jesus als Gott erkannt hat. Aber auch wenn ich als Sufi sehen kann was Du siehst meine liebe Schwester, kann ich Deiner Blickrichtung nicht entsprechen, auch wenn ich auf demselben Weg gehe wie Du der Jesus ist und den Er Vater genannt hat. Und nach dem Gott, Jesus am Kreuz scheinbar verlassen hat, sind die Bilder zerstört wurden, die es zu zerstören galt um die Trennung der Dualität zu überwinden. So rief Er aus, mein Gott , Mein Gott warum hasst Du mich verlassen. Jeder spürt dies jeden Tag in seinem eigenen Leben.
Aber als es vollbracht war ist der Tropfen des heiligen Wassers in das Meer des Gottesuniversums eingetaucht und alles wart Gott von Anbeginn des Wortes als Zeit und Raum zu existieren begannen. Es gab keinen unterschied mehr zwischen Gott, Jesus und Seiner Schöpfung und Dir und mir. Keine Distanz mehr nur noch Vereinigung.
Das ist es was mich zu einen Bekennenden Christen aus dem Koran macht. Aber was Jesus mich wirklich anfänglich aus dem Koran und rückwirkend aus dem Evangelium im Tahwid gelehrt hat ist die bedingungslose LIEBE dessen was wir Gott nennen.
Und liebe Aida wir beide haben eine großen Djihad für einander geführt. Du kannst Dich noch erinnern in Christentum vers. Islam?
Du hast meine Seele Zum Denken Angeregt und mein Herz hat in Gott eine Lösung gefunden, auf das ich Dich mit Deinem Glauben in meinem Herzen in Liebe Einschließen kann. Wahrhaftigkeit ohne Dogma. Ich habe versucht wie Jesus zu fühlen und den Vater um Hilfe gefleht.

Selbst das allein sein ist nur eine Unaufmerksamkeit.

Gott segne Dich und beschütze Dich auf Deinem Weg zu Ihm zurück!

Dein Bruder im Glauben an Gott,Isa!
Lieber Isa,

Zitat:
Ich sage Du und Es sind Wesensgleich. Das ist was ganz anders. Die Essens und nicht das Substrat ist in dem Tiefsten inneren Euren Seins das Selbe= Dein Selbst.


Falls du damit so etwas meinst:

O Sohn des Menschen!
Verhüllt in Meinem unvordenklichen Sein und in der Urewigkeit Meines Wesens, wußte Ich um Meine Liebe zu dir. Darum erschuf Ich dich, prägte dir Mein Ebenbild ein und offenbarte dir Meine Schönheit

O Sohn des Seins!
Du bist Meine Lampe, und Mein Leuchten ist in dir. Entnimm daraus dein Licht und suche niemanden als Mich, denn Ich habe dich reich erschaffen und Meine Gunst über dich ergossen.


Baha'u'llah, Die Verborgenen Worte arab. 3,11


Dann stimme ich dir zu.

Zitat:
Das drückt nur Dein Zustand des getrennt seins aus. Das habe ich aber auch schon im vorhergehenden Beitrag erwähnt. Aber dies hat nichts mit der Wahrheit des Absoluten zu tu, welches ich mit der Urquelle des Seins gleichsetze, welches außerhalb von Zeit und Raum liegt.


Was drückt das aus? Es ist nun einmal ein Fakt das er der Schöpfer und ich das Geschöpf bin. Gerade deshalb will ich ja in seine Nähe.

Zitat:
Nun ja, das drückt immer noch ein entfern sein aus. Wenn das der Himmel als Symbolisches Paradies ist? Dann scheinst Du in Deinem hier und jetzt (Gegenwart) sehr weit von Gott entfernt zu sein obwohl Du Theoretisch so nah bist.


Der Himmel / das Paradies sind für Bahá'í Zustände, keine Orte. Man kann auch in diesem Leben Gott nah oder fern sein.

O Sohn des Seins!
Dein Paradies ist Meine Liebe. Deine himmlische Heimstatt Wiedervereinigung mit Mir. Tritt ein ohne Zaudern. So wurde es dir in Unserem himmlischen Reich und Unserer erhabenen Herrschaft bestimmt.

O Sohn des Geistes!
Kein Frieden ist dir beschieden, es sei denn, du entsagst deinem Selbst und wendest dich Mir zu. Denn es ziemt dir, dich Meines Namens zu rühmen und nicht des deinen, dein Vertrauen in Mich zu setzen und nicht in dich, will Ich doch allein und über alles geliebt sein.

O Sohn des Seins!
Meine Liebe ist Meine feste Burg. Wer sie betritt, ist sicher und wohlbehütet; wer sich abwendet, wird gewiß in die Irre gehen und verderben.

O Sohn des Wortes!
Du bist Meine Burg. Tritt ein, auf daß du sicher wohnest. Meine Liebe ist in dir. Erkenne dies, damit du Mich nahe findest.

O Sohn des Seins!
Du bist Meine Lampe, und Mein Leuchten ist in dir. Entnimm daraus dein Licht und suche niemanden als Mich, denn Ich habe dich reich erschaffen und Meine Gunst über dich ergossen.


Baha'u'llah, Die Verborgenen Worte arab. 6, 8, 9, 10, 11

Wie du siehst ist die Liebe Gottes und seine Nähe durchaus in mir. Trotzdem bin ich nicht Gott oder ein Teil von ihm, sondern sein Geschöpf das seine Nähe sucht.


Liebe Grüße, Tobias
Es ist schon seltsam, daß wir uns allmählich dem Gottesbegriff annähern, der uns Gott oder das Göttliche näher bringen kann. Bereits Leopold Brandstätter sagt:" Nur ein wissenschaftlicher Gottesbegriff in Verbingung mit der Kenntnis der Naturgesetze, vor allem des Gesetzes von Ursache und Wirkung, bietet den Menschen die Möglichkeit, die komplizierten Probleme zu meistern. Die Rettung kann nur vom Geist her und durch höhere Wissen kommen."

Ob er nun mit weiteren Aussagen recht hat, muß Jeder für sich selbst entscheiden, ob er es für sich so stehen lassen kann.
In dem, was Brandstätter schreibt: " Gewiß, die Allgottheit mit dem neuen Terminus UNIVERSALO ist als universelles Kraftfeld der Urgrund aller Wahrheit und ewige Schöpfer aller Kosmen und Weltdinge. Doch kann und darf diese ursachenlose Ursache aller Dinge nicht persönlich gedacht werden. Es handelt sich nicht etwa um einen Gottvater, der irgendwo im Universum thront oder gar außerhalb desselben; denn ein Außerhalb des Universums gibt es nicht, sondern nur ein universelles Kraftfeld unbegrenztenn Ausmaßes, das tatsächlich, allumfassend und allgegenwärtig gedacht werden kann, was von einer Person für ein unbegrenztes Universum unmöglich ist, denn eine Person unterliegt auf alle Fälle einer Begrenzung. Ein persönlicher Gott kann daher unmöglich unbegrenzt sein, und er kann auch kein unbegrenztes Universum schaffen," - kann ich Gott erkennen - kann ich mir Weiteres erklären.

Und ich habe das Gefühl, daß dieses Aussagen bereits im Raum stehen und allgegenwärtig diskutiert werden - die Suche nach Gott - und der Vorstellung, der persönlichen, wie man die Welt und Gott sehen könnte, um sich über den Sinn des Lebens klar zu werden - warum, wieso ist die Welt so, wie sie ist. Darin eingeschlossen ist die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Leben.

Und so heißt es: " Der menschliche Geist, bzw das psychische Element, das den Menschen an sich darstellt, ist ein individuelles Kraftfeld, das mit dem Tod nicht ausgelöscht werden kann.
Die menschliche Seele unterliegt einem Evolutionsprozeß, d.h. sie kann ihr Kraftfeld vergrößern bis zu jener Stufe, die einem individuellen Kraftfeld als äußereste Grenze der Ausdehnungsmöglichkeit gegeben ist."

Weil L.Brandstätter versucht, Gott in Verbindung mit der Natur zu sehen, schreibt er: " Diese, in der Natur in tausenderlei Formen immer wiederkehrenden Erscheinungen des ewigen Bewegungsprinzips des Heiligen Geistes lassen auf eine absolute Gesetzmäßigkeit im Universum schließen und sind dadurch auch wahrhaftige Gottesbeweise, die besagen, daß das Leben im Kosmos nicht einem Zufall zu verdanken ist, sondern daß hinter dem Aufbau des Lebens eine ungeheure Vielfalt gesetzmäßiger Informationen liegt, die schon den einfachsten Molekülen eingelagert ist, denn wir können diese Gesetzmäßigkeiten sogar bei den allerersten Lebensträgern, den sogenannten DNS-Molekülen nachweisen. Bei diesen sehen wir ebenfalls ganz eindeutig das Bewegungsprinzips des Heiligen Geistes."
"Die Natur und ihre Gesetze sind eine einzige Offenbarung der universellen Allgottheit Universalo, daher auch echte Gottesbeweise."
Eine ganz andere Darstellung erfahren wir durch Buber und in dem Versuch, beiden Aussagen die Wahrheit zu entnehmen, zu vergleichen, Einendes zu erkennen, hier die Seite:

http://buber.de/christl/wunder

Zitat:
Offenbarung
Der Mensch kann Gott nicht greifen, er kann Gott nicht von sich selbst aus gedanklich erschließen. Was er von Gott erfährt, erfährt er Kraft göttlicher Offenbarung. Das ist, wovon die ganze Bibel handelt. Gott offenbart sich dem Menschen in der Beziehung in seiner Allmacht, ohne dabei dem Menschen die Freiheit seines Glaubens zu nehmen. In der Bibel haben Menschen vieles von dieser Offenbarung festgehalten, in Freiheit festgehalten, Die islamische Vorstellung von einem göttlichen Diktat ist also völlig abwegig. Aber auch alle anderen supranaturalistischen Entstehungsgeschichten sollten sich noch einmal überprüfen, ob sie nicht einen bevormundenden Gott damit zeichnen, daß sie Ihm nicht zutrauen, daß er dem Menschen die Überlieferung Seiner Offenbarung überläßt.


Wir erkennen darin, wo unsere Unterschiede liegen und wie wir in friedlichem Gedanken zu einer Einigung kommen können, uns so lassen, wie wir sind - die Gemeinsamkeiten anerkennen und das Unterschiedliche akzeptieren.
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