Foren-Übersicht
Impressum | Login | Registrieren | Forum | Suche

Isa, Jesus, Christ, Krishna ?












@_Leer_

Du bringst mich zum Schmunzeln...


Natürlich ist Gott grösser....

Wenn Du schon Wortspiele machts dann:

Gott ist kein Teil vom Universum, sondern Er ist grösser als alle seine Teile.

Weniger meta.. mehr physisch:

Zitat:
Das Ganze ist immer grösser als seine Teile....


Oder wie gefällt Dir das?

Zitat:
Gott ist All und Alles


oder

Auf jede Frage die Du in Bezug auf die grösse Gottes mit:

Zitat:
ist Gott grösser als..

stellst, ist die Antwort:
Zitat:

Gott ist grösser...


inklusive der Fangfrage ist denn Gott grösser als Gott.

ist die Antwort:

Zitat:
Gott ist grösser...


Frohe Feriengrüsse aus dem Nimmerland
Nasruddin

Lieber Tobias

Ich Glaube Du verstrickst Dich.
Das mit dem Erschaffer bzw. der Schöpfer ist verstehe ich.

Aber:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott

Zitat:
ausserhalb und überhalb


des Universums "steht".

Worauf in Gottes namen "steht" Gott? und
wo ist oben, dass er überhalb und
wo ist innen, dass er ausserhalb
stehen kann?

Das musst Du mir bitte näher erklären.

Gruss
Nasruddin
Zitat:
Du bringst mich zum Schmunzeln...


Schön, wenigstens das

Zitat:
Wenn Du schon Wortspiele machts dann:


Eigentlich sind das keine Wortspiele, dass ist ne ganz normale philosophische Herangehensweise um zu prüfen ob die Aussagen über Gott überhaupt einen Sachgehalt haben oder einfach nur sinnlos sind. Nicht alles was grammatikalisch korrekt ist, ist auch sinnvoll.

Zitat:
Gott ist kein Teil vom Universum, sondern Er ist grösser als alle seine Teile.


Wenn Gott nicht Teil dieses Universums ist, wie kann er dann darin handeln?

Zitat:
inklusive der Fangfrage ist denn Gott grösser als Gott.


... dann läuft das ganze ad infinitum, d.h. letztendlich lässt sich keine Aussage über Gott machen, denn die von Dir benannte Fangfrage kann man noch weiterführen. Wenn Gott größer als alles ist und Gott größer als Gott ist, dann ist 1. ein Gott kleiner als der andere, sonst könnte Gott nicht größer sein und 2. Gott wäre größer als zweimal Gott - lauter sinnlose Sätze.

Das Spielchen können wir auch gerne mit anderen Aussagen über Gottes Eigenschaften machen: Wie groß ist Gottes Liebe? Wie groß ist sein Hass? - Größer als alles? - Also größer als seine Liebe?
Ja lieber _leer_

Jetzt müssten wir immanuel Kant und seine Erkenntnistheorie herbeirufen.

Aber bevor ich es tue noch kurz und ernsthaft.

Hier etwas aus eine anderen Quelle, ausserhalb des ewigen Islam und des Christentums getue:


Auswahl aus den altindischen Veden


Zitat:

• Brahmana's und Upanishad'n
Die »Veden« sind teils anonyme altindische heilige Texte in Sanskrit, die zwischen 1200 und 600 v. Chr. entstanden und mündlich überliefert worden sind. Veda ist der Überbegriff für vier Textsammlungen in Versen, der älteste davon Rigveda (Hymnen), sowie Sama-Veda (Gesänge), Yayur-Veda (Opfersprüche) und Atharva-Veda (Zaubersprüche). Begleitet werden diese Veden jeweils durch beschreibende und deutende Prosatexte aus verschiedenen Epochen, den Upanishaden, Aranyakas und Brahmanas. Der vorliegende Text folgt der Auswahl und Übersetzung von Paul Deussen in: Die Geheimlehre des Veda. Übers. v. Dr. Paul Deussen, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1919.
[Anonyme Werke: Die Bibliothek der Weltliteratur, S. 81509]


Die Âtmanlehre in den Hymnen und Brâhmana's



Brahmana's und Upanishad's

Auswahl

Der Ursprung der Dinge.

Rigveda 10,129.


1.
Damals war nicht das Nichtsein, noch das Sein,
Kein Luftraum war, kein Himmel drüber her. -
Wer hielt in Hut die Welt, wer schloss sie ein?
Wo war der tiefe Abgrund, wo das Meer?

2.
Nicht Tod war damals noch Unsterblichkeit,
Nicht war die Nacht, der Tag nicht offenbar. -
Es hauchte windlos in Ursprünglichkeit
Das Eine, ausser dem kein andres war.

3.
Von Dunkel war die ganze Welt bedeckt,
Ein Ozean ohne Licht, in Nacht verloren; -
Da ward, was in der Schale war versteckt,
Das Eine durch der Glutpein Kraft geboren.

4.
Aus diesem ging hervor zuerst entstanden,
Als der Erkenntnis Samenkeim, die Liebe; -
Des Daseins Wurzelung im Nichtsein fanden
Die Weisen, forschend, in des Herzens Triebe.

5.
Als quer hindurch sie ihre Messschnur legten,
Was war da unterhalb? und was war oben? -
Keimträger waren, Kräfte, die sich regten,
Selbstsetzung drunten, Angespanntheit droben.

6.
Doch, wem ist auszuforschen es gelungen,
Wer hat, woher die Schöpfung stammt, vernommen?
Die Götter sind diesseits von ihr entsprungen!
Wer sagt es also, wo sie hergekommen? -

7.
Er, der die Schöpfung hat hervorgebracht,
Der auf sie schaut im höchsten Himmelslicht,
Der sie gemacht hat oder nicht gemacht,
Der weiss es! - oder weiss auch er es nicht?
[Anonyme Werke: Brahmana's und Upanishad'n. Die Bibliothek der Weltliteratur, S. 81513 (vgl. Veden, S. 3-4)]

Ja genau:
Zitat:
Der weiss es! - oder weiss auch er es nicht?



Gruss
Nasruddin

Zitat:
des Universums "steht".

Worauf in Gottes namen "steht" Gott? und
wo ist oben, dass er überhalb und
wo ist innen, dass er ausserhalb
stehen kann?


Stehen ist doch hier nur ein Wort, was nötig ist, weil man es ist anders ausdrücken kann.

Aber vllt. besser so:

Gott ist kein Teil des Universums. Denn das Universum ist Gesetzen und Kausalität unterworfen.

Dagegen ist Gott der Selbstbestehende, er ist nichts unterworfen.

Er ist und war von Ewigkeit her einzig und allein, ohne Gefährten oder Seinesgleichen, ewig in der Vergangenheit, ewig in der Zukunft, gesondert von allen Dingen, immerwährend, unveränderlich und selbstbestehend.
Bahá'u'lláh, Ährenlese 94:1
Forum -> Judentum und Christentum

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14  Weiter
Ähnliche Themen
Ich (Christ) bin mit einem Moslem zusammen...Problem
jesus wurde nicht gekreuzigt der beweis
Wenn Jesus Jude war, warum seid Ihr Christen?
Gott und Jesus
Ich Christ liebe eine Muslima... Problem
Wir glauben an Jesus und die Bibel
ist jesus gott
Bin ich Christ wenn ich auf ...
Jesus im alten Testament
Wieso Bist du Christ?