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Hallo Gabriele,
in diesem Thread bitte nicht gleich alle Weltprobleme über uns ausschütten.
Es geht hier um ein besseres Verständnis unserer muslimischen Nachbarn.
LG, Fipps
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@Fipps
Aus diesem Grunde gehe ich auch auf bestimmte Inhalte erst gar nicht ein, zumindest nicht an dieser Stelle. Zum Thema:
Ganz leise (und frage mich nicht ob mit Erfolg) greift eine große christliche Kirche über ihr Hilfswerk das Problem der Mirgration und Integration insbesondere der Muslima auf.
Ich bin deswegen involviert, weil ich mit in der technischen Aufbereitung seitens der EDV quasi mit am Tische sitze. Das ist aber eine Pflanze, die verdammt behutsam gepflegt werden muß, daher , wenn es daruaf ankäme, absolute Nachrichtensperre, um nichts zu gefährden.
Die Ohnmacht, eindeutug geschlechtsspezifisch getrentt, ist weitaus größer, als Otto-Normal Verbraucher es auch nur annehmen könnte. Ich habe es selber erlebt, wie wochenlange erarbeitete Konzepte relativ schnell wieder verworfen werden mußten, weil eklatante Fehlermöglichkeiten diagnostiziert wurden. Die Sensibilität ist sow eit erkannt, dass man keine Hemmungen hat, auch mögliche Ansätze gleich den Bach hinunter zu schütten udn sich mittlerweile glücklicherweise für einen Lösungsweg nicht mehr wie zu früheren Zeiten unter Druck setzen läßt. Da galt es nämlich, Ergebnisse zu erzeugen, ob als Erfolg oder als Niederlage, war letztendlich egal.
Die teilweise aufkommende Schlagworttechnik, ohne die Hintergründe der eigenen Religion wahrzunehmen, weil eben Tradition und Relegionsansatz verwechselt werden, bieten hier leider eine große Fehlerquelle.
Im Vergleich zu den christl. Kirchen scheint hier der Vorteil einer bei uns bekannten eindeutigen Hierarchie zu fehlen, die durch ihre Weisungsgebundenheit dann gewissen Blüten Einhalt gebieten kann, was ja offensichtlich auf muslimische Seite nicht der Fall ist...
Gruß
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Hallo Positiv,
hier ist sicher viel Geduld nötig.
Angst vor "dem Islam" müssen wir nicht haben, aber wir haben ein Problem, nämlich das der Integration der Muslime in Europa. Und da muss man versuchen zu verstehen, warum viele von ihnen so sind, wie sie sind.
Gabrieles Link beschreibt es ja sehr gut.
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Hi Fipps,
hier scheint aber die muslimische "Gemeinschaft" selbe ein großes Problem zu haben... An anderer Stelle habe ich bereits darauf hingewisen, am Ort meiner Arbeitsstätte gibt es zwei muslimische Gemeinden. Die eine sehr extremistisch, abschottend und ultrakonservativ, die andere übeaus kooperativ, - sie hat zahlreiche Institutionen innerhalb dieser Stadt bereits für eine sehr gute Zusammenarbeit gewinnen können.
Die andere sießt wo sie nur kann, dagegen, betrachtet das Kooperative praktisch als Verrat. Wenige versuchte- privat unternommene Verbindungsversuche - wurden ziemlich aggresiv abgeblockt, als Einmischung und versuchte Unterwanderung definiert.
Wenn man in dem Wohnviertel unterwegs ist, ist das wie eine Zeitmaschine, für unsere Begriffe mittelalterliche Zustände. An vielen Straßenkreuzugen kann man Gegenstände entdecken, die im Falle eines polizeilichen Einsatzes gleich als Blockade genutzt werden kann. Wenn du einer Frau begegnest, fast ausschließlich in einer Burka eingekleidet. Männer schauen dir argwöhnisch hinterher und beobachten Dich auf Schritt und Tritt, was Du gedenkst zu tun. - Gut, ich war nur zweimal in diesem Viertel, ein 3. mal wird es nicht geben, ein innerliches Gefühl hält mich davon ab.
Diese eskalierende Angst der Leute, die aufbauende Aggressiongegenüber jedem vermutlichen "Eindringling", wo soll das hinführen - wie kommen diese menschen damit zurecht, wenn ihr künstlich erhaltenes System den zu erwartenden Kollaps erwischt?
Viele Frgen...
Gruß!
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Hallo Positiv,
weitermachen, die Zeit rollt über die Blockierer hinweg.
Kontraproduktiv wäre es, wenn wir nun unsererseits Barrikaden aufbauen würden.
Aber es wird halt einfach seine Zeit brauchen. Wir müssen nicht gegen den Islam oder den Koran sein, nur weil es nicht unser Ding ist. Wir können die Muslime ruhig Muslime sein lassen und trotzdem mit ihnen leben.
Du hast nämlich Recht, die Beton-Muslime haben sogar das größere Problem. Gegenüber ihren Kindern und Enkeln werden sie mehr und mehr in Erklärungsnot geraten, wenn es immer mehr Muslime gibt, die mit unserer Gesellschaft gut leben können.
In Bosnien gab es Jahrhunderte lang ein recht gutes -- wenn auch meist distanziertes -- Zusammenleben zwischen Christen, Juden und Muslimen, und es waren nicht die Muslime, die das kaputt gemacht haben.
Übrigens, alle Achtung für Dein Engagement! So krass, wie Du das schilderst, habe ich es allerdings selber nicht erlebt. Wir haben hier zwar auch so eine Art Klein-Türkei, aber das gibt unserer Stadt eher ein apartes exotisches Element, statt dass es unangenehm wäre. Wahrscheinlich lebst du in einer richtigen Großstadt.
Vor einem Jahr war ich mal in den Niederlanden. Die Zeitungen waren voll von den Sorgen Amsterdamer oder Rotterdamer Stadtviertelbürgermeister wegen der Muslime. Dort gibt es ganze Viertel, in die man sich kaum hintraut und wo sogar die Obrigkeit zurückzuckt. Die Kinder gehen nicht in die Schule, Polizeiautos werden von kleinen Buben mit Steinen beworfen. Mädchen sieht man überhaupt nicht, die bleiben zu Hause. Aber da gab es auch ein Bild einer weiblichen Fußballmannschaft (marokaanse meiden op voetball), alles Musliminnen. Immerhin -- aber im Gegensatz zu der Mädchen-Crew von den Molukken oder Ost-Timor (christlich), die kicherten und lachten, schauten die jungen Marokkanerinnen allesamt sehr ernst und bedrückt drein.
Ja, die HABEN Probleme. Hoffen wir das beste!
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