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Hallo Melek,
das ist eine schwere Frage, denn im Laufe der Zeit haben mich die unterschiedlichsten Themen interessiert. Ich lese gern gute Krimis, beispielsweise von Agatha Christie. Längere Zeit habe ich mich immer wieder an "Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien ergötzt. Aber natürlich auch Darlegungen verschiedener spiritueller Richtungen oder Lehrbücher für andere Sprachen. Ich habe verschiedene Lehrbücher für Türkisch, diese Sprache fand ich sehr interessant. Mit Türkisch kommst du bis nach China klar (die Uiguren). Ganz im Osten, nahe der Mongolei, wohnen die Tuwa. Die würden Dich immer noch verstehen. Die Kasachen weniger, aber selbst da könnte man mit Türkisch noch durchkommen. Nur die Jakuten, weit im Osten, sprechen eine Türksprache, die nur noch sie selber verstehen, und die Hälfte der Wörter ist Russisch. Die Geschichte der Türkvölker ist reich und faszinierend. Die Tuwa haben noch eine schamanistische Religion. In deutschen Bibliotheken gibt es nicht viele Bücher darüber, aber schau doch mal im Internet nach unter "Türksprachen" oder "Turksprachen". Die besten Links sind leider alle auf Englisch. Es gibt auch türkische Runen -- alles ganz faszinierend. Die Türken waren nicht immer islamisch, und in der Nomadenzeit (und auch heute noch bei den nichtislamischen Türkvölkern) hatten die Frauen eine bessere Stellung.
Es gab eine Zeit, da habe ich Gartenbücher studiert. Vielleicht ist es einfacher zu sagen, was für Bücher mich NICHT interessieren: Sport und Liebesromane.
Und was liest Du so?
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Und noch einmal an Melek.
Da habe ich doch eben eine interessante Website gefunden. Leider ist mein Türkisch auch nicht mehr, was es mal war: http://www.politikcity.de/forum/index.php
Das meiste ist auf Deutsch, viel auf Türkisch. Du könntest da Deinen Spaß haben: papa heute okulda gute note aldim, matamatikde ögretmen bana sehr gut geben yapti.
Selamlar,
Fipps
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hehe..... so reden die meisten türken in deutschland ja.... hört sich sehr sehr komisch an wa!
LG
Melek
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| Eine interessante Ohnmacht, gelle!
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Die Engländer hatten damals nach der Schlacht von Hastings auch das Problem mit normannischem Französisch. Ein fürchterliches Kauderwelsch haben sie ungefähr 150 Jahre lang gesprochen, denn sie konnten die französischen Wörter, die ja ebenfalls schon stark durch Gallier und Franken, die Vulgärlatein sprechen wollten, verfälscht waren, kaum aussprechen. (Auf diesen letzten Satz bin ich besonders stolz: Drei zusammengesetzte Zeitwörter, wer kann das schon?)
Und was ist daraus geworden? Eine der flexibelsten, ökonomischsten und reichsten Sprachen der Welt!
Das Deutsch in 150 Jahren wird ein Kleinod sein.
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