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Die Wahre Identität von Atatürk












"Nenn es wie Du willst, trotzdem muss Du auch nicht auf dieser Basis jemanden an den Karren fahren."

Ansichtssache

Adios
Ich glaube Du willst auch nicht, dass man so mit Dir umgeht... Ansonsten versuche es mal mit christlicher Nächstenliebe.
Zitat:
Es tut mir leid, aber das ist im Prinzip falsch. Der Buddhist will nicht mehr wiedergeboren werden.

Der Christ will ewiges Leben, der Buddhist will eben jenes für sich vermeiden - diametral entgegengesetzte Ziele
.

Dem kann ich nicht zustimmen lieber Leer. Buddhisten sehen im Nirwana das höchste Leben, indem sie sich eben von allem Materiellen lösen und nicht einmal ein gutes Leben nach ihrem Tod begehren. Trotzdem sind sie sich dann bewusst, dass sie im Zustand des Niwanas eins mit allem sind und somit das höchste aller Existenzen erreicht haben.

So ist es auch mit dem Christ. Christen möchten eine "Nähe zu Gott", was auch nichts anderes ist als eine Einheit mit allem Sein zu genießen, und das erhoffen sie sich durch die Lehre Christi.
So habe ich das allerdings auch im Prinzip verstanden. Von daher führen beide wohl zum gleichen Ziel, aber über verschiedene Weg und mit unterschiedlicher Intention und auch Interpretation.

Allerdings muß man dazu Jesu Worte so auslegen, wie er sie hingelgt hat, und nicht, was viele anschließend daraus gemacht haben. Die Symbol- u. gleichnissprache weg, reine Essenz, und ein ei gleicht dem Aanderen "zufälligerweise" sehr gut...

Allerdigns gehe ich auch davon aus, dass seine Lehre - nur auf anderem Weg - auf dieses Ziel steuerte. Die Aufforderung Buddhas, was Mitgefühl angeht, hat er lediglich etwas anschaulicher und detaillierter gebracht...

Gruß
Zitat:
Buddhisten sehen im Nirwana das höchste Leben, indem sie sich eben von allem Materiellen lösen und nicht einmal ein gutes Leben nach ihrem Tod begehren. Trotzdem sind sie sich dann bewusst, dass sie im Zustand des Niwanas eins mit allem sind und somit das höchste aller Existenzen erreicht haben.


Tut mir leid, aber das ist falsch. Nirvana bedeutet nicht Leben, sondern das Ende des Leben. Definitive Aussagen über das Nirvana zu machen ist schwer, lehrte Buddha, man kann eigentlich nur Negativaussagen machen.

Es ist kein Prozess, wie Leben, oder ein Ort an den ich nach dem Tod komme und neu beginne. Es ist ein Zustand der Zustandslosikeit. Das Nirvana ist nicht alles was ist, es entsteht nichts aus dem Nirvana. Es wäre auch aus der Lehre heraus betrachtet unlogisch für Buddhisten mit allem Eins zu sein, denn Buddhisten wollen die Illusion für die sie das Universum nun mal halten, überwinden. Nirvana ist Nicht-Existenz, also auch nicht die höchste alle Existenzen. Das Nirvana denkt nicht, handelt nicht oder ist sonst irgendwie mit einem deistischen Gott vergleichbar.

Zitat:
Von daher führen beide wohl zum gleichen Ziel, aber über verschiedene Weg und mit unterschiedlicher Intention und auch Interpretation.


Nein, der Christ sucht Selbstverwirklichung, die Einheit seiner persönlichen Seele mit Gott. Der Buddhist hält die Idee einer Seele für Abwegig und versucht das illusionäre Ich aufzulösen - Selbstauflösung statt Selbstverwirklichung.

Die Gemeinsamkeiten von Christentum und Buddhismus sind nur oberflächlich, im Kern und Ziel sind sie Grundverschieden, auch wenn mancher das gerne anders hätte.
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