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| Das ist das wunderschöne am Islam... wir sind alle brüder und schwestern, und uns verbindet unsere Religion... Das kommt leider in keiner Religion vor. |
Das diese Aussage schlechtweg falsch ist, ist glaube ich mittlerweile angekommen. Wie kommst Du nur auf sowas? Religiöses Zusammenleben kann ganz unterschiedliche wundervolle Formen annehmen.
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| Und diese Suche ist über alle Religionen hinweg dieselbe. Von diesem Suchen nach der Wahrheit können uns auch nicht die Vorgaben unserer Religionen trennen. Jeder geht seinen Weg. Unser Ziel verbindet uns. |
Der Genauigkeit halber: Nein, nicht alle Religionen habe das gleiche Ziel und sind in ihrem Wesenskern identisch oder zumindest fast gleich.
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| Diese Aussage halte ich ebenfalls für Schwachsinn und ich führe sie bei demjenigen auf mangelnde Kenntnis über anderer Religonen zurück. |
Weil jemand falsch liegt, aus Dir unbekannten Gründen auch noch, muss man nicht gleich beleidigend werden.
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Hallo _Leer_,
ja, du hast selbstverständlich recht, daß nicht alle Religionen das gleiche Ziel haben. Am Beispiel des Buddhismus möchte ich dir aber meinen Gedankengang erklären.
Der Buddhist handelt gut, weil er "gut" wiedergeboren werden möchte.
Der Christ handelt Gut, weil er gleich in den Himmel kommen will.
Beide haben also unterschiedliche Ziele.
Hast du etwas gemerkt?
Die von den Religionen vorgegebenen Ziele sind doch menschliche Ausformungen des für uns unvorstellbaren. Ich hätte auch die Unverschämtheit zu behaupten, daß sich ein Buddhist nicht weigern würde, im Himmel zu bleiben, nur aus religiösen Prinzipien, weil er eben auf eine Wiedergeburt beharren will.
Und ein Christ würde auch nicht freiwillig in die Seele einer Schmeißfliege schlüpfen, sondern die angebotene Stelle als gutbürgerlicher Nachwuchs gerne annehmen.
Was also sein wird, in dieser anderen Welt, wer kann das sagen. Was aber wir tun, um uns dessen würdig zu erweisen, das ist oft vergleichbar. Und das habe ich gemeint, mit den "Zielen" der Religionen. Wobei das jetzt keine Reduzierung auf den rein humanistischen Faktor ist. Das Ziel ist die "Verschmelzung" mit >dem Einen<. Formuliere es wie du willst.
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| Der Buddhist handelt gut, weil er "gut" wiedergeboren werden möchte. |
Es tut mir leid, aber das ist im Prinzip falsch. Der Buddhist will nicht mehr wiedergeboren werden.
Der Christ will ewiges Leben, der Buddhist will eben jenes für sich vermeiden - diametral entgegengesetzte Ziele.
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| Ich hätte auch die Unverschämtheit zu behaupten, daß sich ein Buddhist nicht weigern würde, im Himmel zu bleiben, nur aus religiösen Prinzipien, weil er eben auf eine Wiedergeburt beharren will. |
Es gibt in der buddhistischen Mythologie zahlreiche Himmel, ein Buddhist wäre also nicht unbedingt überrascht, wenn er sich dort wiederfinden würde und ich denke er würde die Gehgelegenheit nutzen Buddhismus zu praktizieren und Erleuchtung zu erlangen, denn auch ein Leben im Himmel ist für Buddhisten nicht erstrebenswert und keine Alternative.
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| Das Ziel ist die "Verschmelzung" mit >dem Einen<. Formuliere es wie du willst. |
Wenn ich es entsprechend umformuliere, bleibt nichts mehr das dem obenstehenden ähnlich ist.
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Hallo,
"Weil jemand falsch liegt, aus Dir unbekannten Gründen auch noch, muss man nicht gleich beleidigend werden. "
Um dich zu zitieren - ich würde es eher als nicht "belegte Behauptung" bezeichnen. Das derjenige, aus Nichtkenntnis über andere Religionen, solch eine Aussage macht.
Adios
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Um dich zu zitieren - ich würde es eher als nicht "belegte Behauptung" bezeichnen. Das derjenige, aus Nichtkenntnis über andere Religionen, solch eine Aussage macht.
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Nenn es wie Du willst, trotzdem muss Du auch nicht auf dieser Basis jemanden an den Karren fahren.
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