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@Eduard
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| In jedem anderen Fall ist das Sterben ein dramatischer Verlust der durch nichst zu bezahlen ist. |
Gratuliere zu Deiner Dramatik. Aber kannst Du Dir vorstellen, dass es auch Nichtchristen gibt, die den Tod anders ansehen, als Du ihn im negativen Sinne eines Nicxhtchristen beschrieben hast?
Gruß
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Liebe lenya!
Ich vergleiche das Abschließen, das alles Verlieren, das alles Seiende hinter sich Lassen sehr gerne mit dem Auswandern nach Amerika in früheren Zeiten, wo es nur höchst gefährliche Überfahrten mit Segelschiffen über den Ozean gab.
Wenn jemand von zu Hause aufbrach, ließ er alles zurück, buchstäblich alles. Und für die Verwandten war der Betreffende so gut wie gestorben. Es half nur der optimistische Blick nach vorne - nämlich dass sich eine neue schöne Zukunft aufbauen würde.
Alle Erwartungen, alle Hoffnung war darauf ausgerichtet. Man bewegte sich und handelte allein wegen einer positiven Vorstellung. Deshalb lege man diesen Maßstab in sich hinein, und zwar so lange, bis eine positive Haltung einer unendlich großen Zukunft gegenüber zur vollkommenen Überzeugung wird.
Und die wird Sicherheit und große Lebensfreude als Zugabe bereit halten, meint - reinwiel
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ich denke das das sterben an sich kein ereignis ist das irgendwann eintritt.Wenn die menschen über tod reden dann kommt immer die typische antwort (dauert doch noch lange) seit du geboren wurdest war klar das du sterben wirst und nicht irgendwann du stirbt jetzt immoment seit du geboren wurdest stirbst du.Dein körper wird jeden tag von aussen angegriffen und irgendwann kannst du diese festung nicht mehr halten und stirbst endgüldig hört sich hart an ist es aber nicht du kannst das in 3 richtungen legen
1.ganztodtheorie:der mensch ist tot fühlt nicht mehr sieht nicht mehr exestiert nicht mehr der zustand subjekt wird zum zustand objekt 2.unsterbliche seele:die seele des menschen verlässt den körper und wandert in ein art paradise wo sie für alle zeiten glücklich lebt 3:reincarnation:deine seele verlässt den körper und wir im ewigen kreislauf immer aufs neue wiedergeboren.
natürlich gibt es noch tausende andere ausführungen aber das waren so mit die hauptgedanken jede spricht etwas gutes für sich (ja sogar die ganztodtheorie) stelle dir vor du würdest ewig leben was würdest du tun.Ich würde was mit meinen freunden machen aber irgendwann ist es soweit alle deine freunde sterben egal such ich mir neue und das geht dann ewig so weiter glaub mir es ist schwer sich die ewigkeit vorszustellen aber es ist bestimmt kein vergnügen irgendwann wirst du die nase so voll haben glaub mir das ist so als müsstest du für immer das gleich spiel spielen.Es gibt sogar religionsrichtungen die an wiedergeburt glauben aber nicht im positiven sinn für sie ist es ein fluch immer wieder geboren zu werden sie wollen die erleutung erlangen um aus diesem kreislauf auszutreten und ins nirvana zu gelangen ausserdem kannst du jeden menschen auf der welt fragen können aber niemand wird dir sagen können wie es ist tot zu sein
SCHÜLER ZUM MEISTER:Meister wissen sie was nach dem tod kommt MEISTER ZUM SCHÜLER:Nein SCHÜLER:Aber du bist doch der meister MEISTER:ja aber kein toter meister
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Schönen guten Morgen, dr death!
Du hast die drei Positionen gut gelistet. Nun gilt es, diese nicht rein sachlich zu beurteilen, sondern eine höchst persönliche Neigung zu ihnen zu entwicklen. Es handelt sich ja weniger um die Feststellung, ob sie die Wahrheit treffen oder nicht, sondern welche Kraft und Befriedigung sie mir geben könnten.
Und hier habe ich ganz persönlich folgenden Bezug:
a) Der Ganztod: Nein, diese Vorstellung ist nichts für mich. Ich liebe in gewisser Art die Konstruktion, die ich selber bin. Ich begreife, dass ich lieben, leben, fühlen und vor allem Lebenswillen entfalten kann. Ich möchte, dass das mir dieses Eigentum ständig zu eigen ist, auch wenn ich diese Erde verlasse. Es bereitet mir ein großes Unbehagen, an eine völlige Auflösung meines Seins und meiner Persönlichkeit zu denken.
b) Das ewige Leben: Ja ist sehr gut. Aber bitte nicht in der primitiven Art, wie hier auf der Erde über tausende von Jahren weiter zu leben. Ich stelle mir lebendig vor, dass wir beim Tod nicht nur unsere Erderfahrungen mit ins Jenseits nehmen, sondern mit dem Erdenleben so eine wesentliche Bereicherung und Kräftigung unseres feinstofflichen Körpers erfahren haben, dass dieser in der Lage ist, noch nach dem Tod den Erdenkörper zum größeren Teil zu transzendieren, das heißt diesen in feinstoffliche Materie zu wandeln. Das passiert auch beim Verbrecher.
Was nicht eintritt ist das: Nicht jeder kommt in die gleiche Welt. Dies hängt von der Schwingung, der Liebe und der Höhe des Bewusstseins ab, die jeder mit sich trägt. Das ist der Start im Jenseits, das in seiner ersten Phase dem Leben auf der Erde zum Verwechseln ist. Nach einer unterschiedlichen Dauer setzt dann eine äußerst erlebnisreiche, angepasste Weiterentwicklung ein, die zum Teil sehr sehr langsam ist. Ziel dieser Entwicklung ist es, den Menschen bzw. die Seele in immer höhere Sphären zu führen. Es gibt unendlich viel zu arbeiten. Das Glück: ja es steigt auch.
c) Reinkarnation: Diese kommt auch vor, ist jedoch nicht die absolute Regel. Wenn auf der Erde bei Milliarden von Menschen, sagen wir einmal 10 000 echte Reinkarnationen nachgewiesen werden können, so bedeutet das nicht, dass jeder reinkarnieren muss, so wie dies etwa das so genannte Karmagesetz vorschreibt, das nur dadurch aufglöst wird, wenn der Mensch seine Persönlichkeit im reinen Gottesbewusstsein auflöst, bzw. ins Nirvana eintritt. Aber dann ist der Mensch kein Mensch mehr, sondern Gott.
Dies befriedigt mich auch nicht, weil sich hier der Mensch auflöst. Die Vorstellung als selbst Gott erlöst zu sein, ist zwar bestechend, zeigt aber keine Entwicklung, ja nicht einmal die Wiederkehr zur Erde. Alles endet in einer unbeweglichen und für mich unbefriedigenden Statik. Man hat als Bewusstsein zu existieren aufgehört.
Also der Gedanke, im Jenseits mit Lebensfreude und bewusster Persönlichkeit weiter zu leben, das gibt mir immer wieder Auftrieb, meint - reinwiel
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@reinwiel
Kann es sein, dass Dein "Frust" über das zu erwartende eventuelle Leben im Jenseits an serh vermenschlichten Darstellungsgebilden liegt? Könnten wir uns überhaupt vorstellen, wie das ist, so "vergöttlicht" zu sein?
Vermutlich beherrschen den Menschen auch hier eine Reihe von erdachten Spekulationen, weil es nicht in unsere Vorstellung hineinpasst...
Gruß
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