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Männersachen












Lieber Leer,

für mich ist Keuschheit nun einmal eine Tugend, welche erstrebenswert ist.


Lieber Alwin,

Zitat:
Tobias, dabei vergißt Du nur eines: Leer hat es schon ein wenig dargestellt. Warum wird der Blick auf eine Frau, die einem andeen Menschen als attraktiv erscheint, als abwegig bezwichent?


Abwegig ist das nicht, das hängt wohl mit unserem Fortpflanzungstrieb zusammen. Nur sollten wohl alle Dinge ihren Ramen kennen und der sollte nach meinem Verständnis die Ehe sein.

Zitat:
Eine Frau ist von Natur aus mit Reizen ausgestattet, die einen Blickfang darstellen sollen. Warum sollte das unmoralisch sein. Unmoralisch kann es nur werden, wenn solche Menschen dann auf Grund ihrer inneren einstellung mehr daraus machen, als gegeben ist. Dafür kann eine Frau aber nichts, auch das ist im Grunde genommen wieder Verantwortung des Betrachters oder der Betrachterin.


Ich hoffe jetzt mal für die Frauen, dass dies bei uns Männern auch so ist.

Das Sexualität ein Teil des menschlichen Verhaltens ist, der an sich auch nicht negativ ist habe ich nie bestritten. Es geht darum das Sexualität zwischen Menschen auf Liebe, Achtung und Wahrhaftigkeit basieren soll.

Und das Angaffen einer Frau (oder eines Mannes im umgekehrten Falle) fällt wohl nicht in diesen Bereich. Ebenso sehe ich das auch mit vorehelichen Sexualverkehr.

Das jeder für sein Denkens selbst verantwortlich ist schrieb ich hier auch bereits. Aber, wer eine solche Einstellung vertritt, der vertritt sie auch so, das er es anderen Menschen nicht schwerer macht diese Moralvorstellungen zu erfüllen. Das gilt für Frauen wie auch für Männer.

Aber ich und auch kein anderer Mensch habe nicht das Recht dies einer anderen Person zu befehlen.

Zitat:
Übrigens, die meisten Menschen, die solche Gierblicke bekommen, sind etweser total hingerissen oder haben u.U. Komplexe bis unter die Schädeldecke, aber pochen dann auf das Unmoralische. Weil sie nämlich nach irgendeiner Vorgabe "nicht " dürfen, haben andere gefälligst auch nicht zu "dürfen". Da tun sich insbesondere sogene überzeugte Religiöse besonders hervor, da ka alle "Bewgierde" unmoralisch ist... Kann nur noch *kopfschütteln*


Das ist einfach nur ein klischeehafter Vorwurf ins Leere. Nicht alle religiösen Menschen sind bigott.


Lieber Gnostik,

Zitat:
Wiso schreibst du nicht das auf Ehebruch zur Zeit Jesu die Todesstrafe gefordert wurde.


Das jüdische Religionsgesetz sah das so vor, ja. Aber was hat das mit dem Thema zu tun?

Zitat:
Todesstrafe für unkeusche Gedanken.(Steinigung)(Gedankenpolizei)
läst sich doch aus diesem Text ableiten.


Nein. Das ist nur gerade deine Polemik.

Zitat:
Wer will kann sich ja in seinen Heiligkeitswahn reinsteigern.
von mir aus.Wenn er alles ernst nimmt was in sogenannten hl. Schriften steht.
Lest doch mal die Schriften möglichst alle vielleicht versteht oder merkt ihr was von Gott ist.und vor allen Dingen warum er etwas sagt.


Ich kenne keine Religion in der eine gewisse Keuschheit nicht empfohlen wird.

Warum so aggressiv?


Lieber NicoS,

Zitat:
Ich weiss nicht, ob ich abnormal bin. Ich bin von Natur aus nicht monogam. Wenn meine Natur (Körper) dürfte, dann würde ich mit mehreren Frauen schlafen, nicht weil sie Sexobjekte sind, nein weil sie mir gefallen und ich sie sympathisch finde. Ich habe bisher immer geglaubt, das sei normal bei Männern, weil es in ihrer Natur liege, sich möglichst breit zu vermehren.


Rein evolutionär, wenn du den Mensch als Tier siehst stimmt das auch. Aber der Mensch ist, so meine ich, und das ist nach meiner Interpretation einer der wichtigsten Faktoren aller Religionen, ist in der Lage das tierische zu überwinden. Er ist in der Lage den Geist über das Fleisch siegen zu lassen.

Denn wirkliches Glück, wirkliche Erfüllung kommt nicht aus unbegrenzten Konsum. Das kannst du logisch begründet bereits schon bei Aristoteles und Epikur nachlesen.

Zitat:
Offenbar gehöre ich zu einer anderen Generation als einige in diesem Forum, die sich offenbar nicht aufreizen lassen durch Kleider, die nur das letzte bisschen verdecken, und animieren, den letzten Rest auch noch zu entdecken. Nackt wäre oft weniger aufreizend! Trägt man solche Kleider nicht, weil man sexy sein will? Wenn man aber sexy wirken will, dann bezweckt man doch etwas? Hier kommen wir dann in eine Opfer-Täter-Situation, in der ich nicht immer dem Opfer (der Frau) recht geben würde.


Das halte ich für ein etwas seltsames Bild...


Liebe Grüße, Tobias
Zitat:
für mich ist Keuschheit nun einmal eine Tugend, welche erstrebenswert ist.


Sei Dir ja gegönnt, hat aus Deiner religiösen Perspektive sicher auch einen gewissen Sinn. Ich finde nur die Lebensweise anderer Leute sollte davon unangetastet bleiben.

Zitat:
Ich kenne keine Religion in der eine gewisse Keuschheit nicht empfohlen wird.


Einige Linien des Laien-Buddhismus stellen so gut wie keine "Regeln" für die Sexualität auf, abgesehen davon niemanden sexuelles Leid zuzufügen und seinen Ehepartner nicht zu betrügen.
Lieber Leer,

habe ich hier jemanden zu etwas zwingen wollen?

Das man sich nicht an Sexualität klammern soll geht wohl aus der Lehre Buddhas hervor das Leiden immer einer Begierte entspricht. Und soweit ich weiß und es erfahren habe ist Sexualität eine Begierte, sogar eine sehr starke.


Liebe Grüße, Tobias
Zitat:
habe ich hier jemanden zu etwas zwingen wollen?


Das habe ich Dir auch nicht unterstellen wollen, auch wenn der Begriff "unmoralisch" schon eine gewisse Objektivität impliziert.


Zitat:
Das man sich nicht an Sexualität klammern soll geht wohl aus der Lehre Buddhas hervor das Leiden immer einer Begierte entspricht. Und soweit ich weiß und es erfahren habe ist Sexualität eine Begierte, sogar eine sehr starke.


Das entscheidende ist aber nicht die Sexualität, sondern die Einstellung zu ihr - das Klammern. Sexualität wird durch "den Buddhismus" ganz und gar nicht ausgeschlossen, es gibt Linien in denen sexuelle Praktiken Teil der Lehre sind, einiget Darstellungen Buddhas zeigen ihn in Vereinigung mit seiner Partnerin, Stichwort Tantrayana. Gerade in einigen Laien-Linien begreift man die Partnerschaft als Quelle für spirituellen Fortschritt.
Das Thema ist aber zu umfangreich, als das man es hier nur in ein zwei Sätzen abhandeln könnte.
Lieber Tobias,

Zitat:
Rein evolutionär, wenn du den Mensch als Tier siehst stimmt das auch. Aber der Mensch ist, so meine ich, ... .

Denn wirkliches Glück, wirkliche Erfüllung kommt nicht aus unbegrenzten Konsum. Das kannst du logisch begründet bereits schon bei Aristoteles und Epikur nachlesen.

Wo Du recht hast, da hast Du recht! Mir geht es nur darum, unsere Kultur, die zu masslos auf Sex ausgerichtet ist, in die Verantwortung zu ziehen. Es ist eine Kultur, die wieder zum "Tierischen" (wobei es bei vielen Tierarten gesitteter zugeht) hin zieht. Dabei trifft den Verlockenden die gleiche Verantwortung wie den Verlockten. So mindestens sehen es die meisten Religionen. Evolutionär könnte man den heutigen Trend auch so interpretieren, dass es an der Zeit ist, dass man lernt, jeglicher Verlockung zu wiederstehen.

Hallo Leer
Zitat:
Gerade in einigen Laien-Linien begreift man die Partnerschaft als Quelle für spirituellen Fortschritt.

Hier ist aber die Liebe gemeint und nicht die zur Schau gestellte Sexualität.

Allgemein:

Nun kommen wir zum Grundthema: wie widersteht man den Verlockungen?
    - "Wehret den Anfängen".
    - Langeweile ist eine grosse Gefahr: wenn man eine langweilige Arbeit hat, dann braucht man etwas im Leben, dass einem ausfüllt. Bis zu einem gewissen Grad kann aber auch langweilige Arbeit interessant werden, wenn man sich dabei noch ständig verbessern will.
    - Ständig versuchen, in ein seelisches Gleichgewicht zu kommen.
    - Wenn man übermüdet ist, sich "aktiv" ausruhen und nicht herum hängen.

Gruss, NicoS
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